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Indische Polizei geht gegen Exil-Tibeter vor

 

Aufstand gegen Pekings Politik: 

 Nach der Festnahme traten sie in Hungerstreik (Foto: dpa)

Bevor der Protestmarsch die Grenze zu China überqueren konnte, hat die indische Polizei die Demonstranten festgenommen. Diese stehen jetzt unter Hausarrest, wehren sich aber weiter.

Die indische Polizei hat am Donnerstag den Protestmarsch von Exil-Tibetern gegen die chinesische Besetzung ihrer Heimat und die Olympischen Spiele in Peking blockiert. Die Tibetische Volksaufstands-Bewegung (TPUM) teilte mit, am vierten Tag der Protestaktion hätten Polizisten im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh nach rund 50 Kilometern die Marschroute versperrt. Die etwa 100 Teilnehmer des Marsches, der vor den Olympischen Spielen im August nach Tibet führen sollte, seien vorübergehend festgenommen worden. Sie stünden nun unter Hausarrest und hätten einen unbefristeten Hungerstreik erklärt.

International

 

Tränengas gegen protestierende Mönche in Tibet

 

Chinas Führung bleibt bei ihrer harten Linie. Ein massives Polizeiaufgebot soll die seit zwei Tagen andauernden Proteste in Tibet niederschlagen. Der Dalai Lama spricht von einer Verschlechterung der Menschenrechtslage.

Die chinesische Polizei geht weiter mit Gewalt gegen die Demonstrationen tibetischer Mönche vor, berichtete der Radiosender Free Asia am Mittwoch (12.03.2008): Bereits am Dienstag gingen rund 500 buddhistische Mönche in der tibetischen Stadt Lhasa auf die Straße. Sie riefen Parolen für die Unabhängigkeit Tibets und forderten die Freilassung von am Montag festgenommen Glaubensbrüdern. Die Polizei setzte Tränengas ein. Augenzeugen sprachen von tausenden bewaffneten Polizisten.

Pressestimmen

Zweiter Tag der historischen Massenproteste in Tibet

Die chinesischen Behörden haben die Sicherheitsvorkehrungen in Lhasa aufgestockt, nachdem dort Mönche den zweiten aufeinanderfolgenden Tag protestierten. Anlaß des Protestes war der 49. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands von 1959. Radio Free Asia berichtet von 500 – 600 Mönchen, die am Dienstag (11. 3.) nach Lhasa marschierten, um die Freilassung von mindestens 11 Tibetern zu fordern, die am Tag zuvor festgenommen worden waren, als sie Parolen für die Unabhängigkeit gerufen und die verbotene tibetische Flagge geschwenkt hatten. Paramilitärische Kräfte setzten Tränengas ein, um die Mönche auseinanderzutreiben. Bereits am Vortag hatten sich 300 Mönche aus dem Kloster Drepung auf den Weg nach Lhasa gemacht, um die Freilassung der im Oktober verhafteten Mönche zu fordern. Dutzende sollen festgenommen worden sein.

Tibet News

 

BILDER DER AM 10. MÄRZ IN LHASA INHAFTIERTEN MÖNCHE

Lobsher, Age: 20, Onpo Monastery.
Lobsher, Age: 20, Onpo Monastery

Phurdhen, Age: 22, Oenpo (dbun po) Monastery.
Phurdhen, Age: 22, Onpo Monastery

Lobsang Thukjey, Age: 19, Onpo Monastery.
Lobsang Thukjey, Age: 19, Onpo Monastery

Tibet News

 

Gezielte Malware-Angriffe mit Fotos aus Tibet

 

Eine harmlos erscheinende CHM-Datei enthält nicht nur einige Tibet-Fotos von National Geographic sondern auch ein Trojanisches Pferd. Dieses startet eine Malware-Kaskade, die dem Ausspionieren vertraulicher Informationen dient.

Neben der massenhaften Verbreitung von Malware, um Botnets aufzubauen und eine möglichst große Menge an Zugangsdaten und Kontoinformationen zu sammeln, gibt es auch noch eine andere Taktik, die meist im Verborgenen bleibt. Um an vertrauliche Informationen zu gelangen, die auf anderem Wege nicht oder nur mit viel Aufwand zu erhalten wären, senden Kriminelle spezielle Malware gezielt an Einzelpersonen oder bestimmte Unternehmen.

PC Welt

Geschlossene Gesellschaft am Everest

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China hat den Mount Everest auf der tibetischen Seite bis zum 10. Mai für internationale Expeditionen gesperrt - offiziell wegen zu großen Andrangs am höchsten Berg der Erde. Doch diese Begründung ist nur vorgeschoben.

"Starke Kletteraktivitäten, überfüllte Aufstiegsrouten und zunehmende Umweltprobleme gefährden in diesem Frühjahr die Sicherheit in der Region", heißt es in dem Schreiben des von Peking kontrollierten tibetischen Bergsteiger-Verbands an die Veranstalter. Deshalb müssten Expeditionen auf die Zeit nach dem 10. Mai verschoben werden.

Tibet News

Protest gegen Chinas Tibet-Politik - Ein langer Marsch für die Unabhängigkeit

 

Exiltibeter sind vom Sitz des Dalai Lama in Indien zu einem sechsmonatigen Marsch nach Tibet gestartet. Sie protestieren damit gegen Menschenrechts-verletzungen Chinas und fordern die Unabhängigkeit Tibets. Der Dalai Lama warf China anlässlich des 49. Jahrestages seines Exils schwere Verletzungen der Menschenrechte in Tibet vorgeworfen.

 

Etwa 100 Marschierer starteten vom nordindischen Dharamsala aus Richtung Tibet. In Dharamsala hat die tibetische Exilregierung ihren Sitz, dort lebt der Dalai Lama. Mit dem Marsch protestiert ein Bündnis tibetischer Organisationen für die Unabhängigkeit der Region.

Rise up - Return Home

Chinesische Sicherheitskräfte nehmen Mönche in Tibet fest

 

Militär- und Polizeiaktion gegen Protestmarsch in Lhasa

Chinesiche Sicherheitskräfte haben offenbar 50 bis 60 tibetische Mönche nach einem Protestmarsch festgenommen. Das meldete der Sender Radio  Free Asia.

(sda/Reuters/dpa) Chinesische Sicherheitskräfte haben laut einem Medienbericht Dutzende von tibetischen Mönchen nach einem Protestmarsch festgenommen. Zwischen 50 und 60 Mönche seien in der tibetischen Hauptstadt Lhasa von Militär und Polizei weggeschafft worden.

Es sei unklar, wohin die Mönche gebracht worden seien, berichtete der Sender Radio Free Asia unter Berufung auf eine nicht näher bezeichnete Quelle.

10. März in Tibet

Tibeter setzen ihren Protestmarsch fort


Trotz eines Polizeiverbots gehen Hunderte Exiltibeter auf ihrem Protestmarsch nach Tibet weiter. Auch in San Francicso und andernorts wurde gegen Chinas Regierung demonstriert.

Die Demonstrierenden protestieren mit dem Gang von Indien nach Tibet gegen die Olympischen Spiele in Peking und fordern die Unabhängigkeit Tibets von China. Die Kundgebung hatte gestern begonnen, am Jahrestag des Aufstands gegen die chinesische Herrschaft im Jahr 1959. Der Marsch zur Grenze soll sechs Monate dauern. Einer der Organisatoren, Tenzin Tsundue, erklärte, man werde die Anweisung der Polizei ignorieren. «Wir werden sehr friedlich sein, aber wenn so viele Menschen entschlossen sind, ihr Leben zu geben, kann die Polizei uns nicht stoppen», sagte er.

10. März weltweit

10. März Gedenkfeier der TGSL in Bern 

The Statement of His Holiness the Dalai Lama (English)                                Bilder

The Statement of the Kashag
(English)


Bern - Auf über 100 Rathäusern und öffentlichen Gebäuden der Schweiz weht heute die tibetische Flagge. Mit dieser Aktion und einer Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Bern gedenkt die Tibetergemeinschaft des 49. Jahrestages des tibetischen Volksaufstands.

Die Tatsache, dass mehr Gemeinden und Städte an der Aktion teilnähmen, zeige die Wichtigkeit des Themas, teilte die Gesellschaft schweizerisch-tibetische Freundschaft am Montag mit. Der Entscheid der demokratisch gewählten Vertreter zähle umso mehr, als diese für Tausende von Bürgern sprächen. Neben bisherigen Orten wie Basel, Bülach, Horgen, Olten oder Liestal seien dieses Jahr zusätzliche Gemeinden dazu gekommen wie Glarus, Waldenburg oder Obergösgen, heisst es weiter. Die Aktion findet in über 1000 Kommunen in ganz Europa statt. Gleichzeitig begann «die Fackel für Tibet» ihre Reise um die Welt. Die Tibet-Organisation kritisierte damit die fehlende Anerkennung des Tibets vor dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Ende April wurde die Fackel in der Schweiz erwartet.

März 1959, neun Jahre nach dem Einmarsch der chinesischen Truppen im Tibet, begann mit dem Gerücht, die Chinesen wollten den Dalai Lama nach Peking entführen. Tausende zogen zur Sommerresidenz ihres Oberhauptes, um es zu beschützen. Tibetische und chinesische Beamte wurden angegriffen. Aus dem Aufstand entwickelte sich ein Massenprotest für ein freies Tibet. Dieser Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Tausende wurden inhaftiert, Tausende starben nach exil-tibetischen Angaben an den Folgen von Misshandlungen, schlechten Haftbedingungen und Unterernährung. Der Dalai Lama flüchtete nach Indien ins Exil, wo er noch heute lebt. Nach der Flucht des Dalai Lama und des Grossteils der tibetischen Regierung gab die chinesische Seite ihre bis dahin geübte Zurückhaltung auf und nahm die Region unter strenge Kontrolle.
 


Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & Liechtenstein gedenkt den 10. März


Kundgebungsprogramm

12:00 Besammlung am Helvetia Platz in Bern
12:30 Marsch in Richtung chinesische Botschaft
13:00 Kundgebung vor der chinesischen Botschaft 13:15 Ansprache durch Nationalrat Mario Fehr
15:00 Ende der Kundgebung am Helvetia Platz
 


Memorandum
PRESSEMITTEILUNG

 

 

Die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) bittet Sie, die Medienmitteilung zur internationalen Tibet-Flaggenaktion am 10. März zu veröffentlichen.





 



1_ Medienmitteilung zur Flaggenaktion vom 10. März 2008

 

2_Liste der an der Flaggenaktion 2008 teilnehmenden Städte und Gemeinden in der Schweiz 
3_Informationsblatt zur Flaggenaktion










 


Flagge zeigen für Tibet am 10. März - Städte, Gemeinden und Landkreise weisen auf unterdrücktes Volk hin

Rekorderergebnis!
921 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland – 145 mehr als 2007 – hissen am 10. März auf ihren Rathäusern und Ämtern die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptstädte Hannover, Magdeburg, Mainz, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Hunderte von demokratisch gewählten Oberhäuptern von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die für Tausende von Bürgern stehen, bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser symbolträchtigen Aktion hat zum 13. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V.

2007 nahmen 783 Städte, Landkreise und Gemeinden teil. 1996, im ersten Jahr der Flaggenaktion, waren es lediglich 21.

Seit 1950 wird das ehemals souveräne Tibet von China besetzt gehalten. Der bis heute andauernden Unterdrückung des tibetischen Volkes wird jedes Jahr am 10. März gedacht. Die Tibet Initiative Deutschland organisiert 2008 zum dreizehnten Mal zu diesem Gedenktag eine besonders eindrucksvolle Aktion

 

Happy Lhosar!

 

Zum kommenden Erd-Maus Jahr,

nach tibetischem Kalender das Königliche Jahr 2135,

wünschen wir allen unseren geneigten Lesern:

gute Gesundheit, eine harmonische und friedvolle Zeit.

Lhosar Celebration

Chinesisches General Konsulat annulliert Neu Jahrs Empfang

 

Laut einer Pressemitteilung der Tibeter Gemeinschaft Schweiz & Liechtenstein datiert  03.02.08 und unter Berufung auf glaubwürdige Quellen, annulliert das Chinesisches General Konsulat in Zürich seine Einladung an ausgewählte, in der Schweiz und Liechtenstein lebende Tibeter zu einem Empfang anlässlich  des Tibetischen Neu Jahrs in Zollikon. Die entschlossene, resolute Haltung und eine entsprechend verfasste sowie verabschiedete Resolution des Gemeinderates der hiesigen Tibeter scheint ihre  Wirkung nicht verfehlt zu haben... 

Pressemitteilung (E)

China: Gabriel warnt vor innenpolitisch motivierten Tibet-Debatten

 

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat davor gewarnt, wegen des Themas Tibet die Beziehungen zu China zu gefährden. Gabriel ging damit eindeutig auf Distanz zum Vorgehen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und wertet damit witschaftliche Interessen ganz klar höher als Menschenrechte. Es stellt sich die Frage, ob es im Sinne der "deutschen Sache" ist, die Augen vor Verfolgung und Diskriminierung zu verschließen.

International


Archiv News .....

   

 

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72. Geburtstag S.H. des 14. Dalai Lama am 7. Juli 2007, in der Stadthalle, Bülach
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