Flugblätter mit der
Forderung nach
Unabhängigkeit für Tibet in
Derge in Kham aufgetaucht (prcenter.de)
Die Lage in einer
tibetischen Ortschaft in der
Präfektur Kardze in der
Provinz Sichuan ist sehr
gespannt, nachdem eine Reihe
von Flugblättern mit der
Forderung nach Freiheit für
Tibet auf der Hauptstraße
der Stadt verstreut worden
waren.
Nach Informationen aus der
Gegend ist die gegenwärtige
Lage in der Gemeinde
Dzogchen im Bezirk Derge
(chin. Dege) der TAP Kardze
äußerst kritisch, seit die
Leute dort am 22. März, dem
Vorabend einer wichtigen
religiösen Zusammenkunft,
Flugblätter auf den Straßen
verstreuten.
mehr...
Gewalt ist definitiv keine
Lösung Seit
50 Jahren ist Tibet von
China besetzt. Eine
Befreiung ist laut Ngawang
und Tsering Gangshontsang
nur auf friedlichem Weg zu
erreichen.
Die Lebenswege der beiden
Tibeter Ngawang
Gangshontsang aus Oetwil und
seines Neffen Tsering
Gangshontsang aus Uster
könnten nicht
unterschiedlicher sein:
Ngawang wurde im Jahr 1964
als kleiner Junge
gezwungenermassen zum
«Schweizer» und musste sich
die hiesige Sprache und
Kultur in kürzester Zeit
aneignen. Der heute
24-jährige Tsering hingegen
wurde bereits als Schweizer
geboren. Er bemüht sich
darum, die tibetische Kultur
seiner Vorfahren nicht zu
verlieren.
[mehr]
Das Dach der Welt hat
Löcher, darf aber nicht
einstürzen
Vor 50
Jahren hat die Armee Chinas
den Aufstand in Tibet
niedergeschlagen. Ein
Flüchtling kämpft von Oetwil
aus für seine Heimat, am
Dienstag in Bern.[mehr]
93 Mönche in Tibet festgenommen
In
China
ist
es
erneut
zu
gewalttätigen
Zusammenstößen
zwischen
Mönchen
und
Sicherheitskräften
gekommen.
Auslöser
soll
die
Festnahme
eines
Tibeters
sein,
der
zur
tibetischen
Unabhängigkeit
aufgerufen
hatte.
Peking -
In
Golog,
einem
Landkreis
in
der
großteils
von
Tibetern
bewohnten
Provinz
Qinghai,
stürmten
am
Samstag
hunderte
Menschen
eine
Polizeistation,
berichtete
die
chinesische
Nachrichtenagentur
Xinhua.
„Sie
griffen
Polizisten
und
Regierungsangehörige
an“,
hieß
es
in
der
Meldung.
„Mehrere
Regierungsbeamte
wurden
verletzt.“
Rund
30
Menschen
sollen
den
Polizeiposten
bis
zum
Sonntagmorgen
besetzt
gehalten
haben,
bevor
die
Sicherheitskräfte
die
Station
zurückerobern
konnten.
95
Beteiligte
seien
festgenommen
worden,
wobei
es
sich
„mit
zwei
Ausnahmen
um
Mönche
des
La’gyab-Klosters
handelt“,
so
die
offizielle
Nachricht.[mehr]
Der Dalai Lama darf nicht
an einer hochrangigen
Friedenskonferenz in
Südafrika teilnehmen.tages-anzeiger.ch Es
sei nicht der richtige
Zeitpunkt für einen solchen
Besuch, erklärte ein
Sprecher von Präsident
Kgalema Motlanthe am Montag
und verwies dabei auf die
Bedeutung guter Beziehungen
zu China. Die Entscheidung
sei den Organisatoren der
Konferenz schon im
vergangenen Monat mitgeteilt
worden.
Bei dem Treffen soll mit
Blick auf die
Fussballweltmeisterschaft in
Südafrika im kommenden Jahr
über den Beitrag des Sports
zur Völkerverständigung und
Überwindung des Rassismus
diskutiert werden.
Eingeladen sind dazu mehrere
Nobelpreisträger. Der Dalai
Lama, das geistliche
Oberhaupt der Tibeter, wurde
für seinen gewaltlosen Kampf
gegen China 1989 mit dem
Friedensnobelpreis
ausgezeichnet.
(englisch im CNN)
Yesterday the monks and
resident of the area about a
thousand in total
demonstrated against chinese
rule by marching towards the
local office. Atop Monastery
they have hoisted one flag
on 10th march, another on
11th march and yesterday
they have hoisted 3 flags.
The
monks have distributed
pamphlets and have also sent
a petition to the local
authorities seeking
permission to hoist the
tibetan national flag on the
roof top of monastery.
As of now, Rinpoche received
an email, confirming that a
few military convoys with
armies have reached the
monastery and have even dug
outside monastery. Some
police in civilian clothes
are lingering inside
monastery and armies stay
outside monastery.
FACT
SHEET: Tibetan Deaths Under
China's Crackdown since
March 2008
Friday, 20 March 2009, 6:30
p.m.
As of 20 March 2009, a total
of 220 Tibetans have died
under China's brutal
crackdown since 10 March
2008.
Four
categories of death
under China's crackdown
– Indiscriminate firing,
Torture, Suicide and
Starvation.
Indiscriminate firing
into the protesting
crowd that have resulted
in Tibetan deaths have
been confirmed in Lhasa,
Ngaba, and Karze (Tongkhor
Monastery, Chokri
Monastery and Dabpa
County).
Information available on
107 Tibetans with 113
yet to be identified.
His
Holiness the Dalai Lama's
Message to 7th Session of
the 14th Tibetan Parliament
tibet.net
Wednesday, 18 March 2009,
1:56 p.m.
My best greetings and Tashi
Deleg to the new Speaker and
to all those members of
parliament who have made
their presence in this 7th
session of the 14th Tibetan
Parliament-in-Exile.
I have not only spoken many
times about the current
situation inside Tibet and
our position with regard to
it, but have also explained
in detail about these in my
recent statement during the
10 March anniversary.
Trusting that all of you are
aware of these, I am not
going to repeat here what I
have already mentioned
earlier.
more...
Tibetische
Frauen und zahlreiche
Sympathisanten haben
vorgestern an die Flucht des
14. Dalai Lama vor genau 50
Jahren erinnert.
tages-anzeiger.ch
Zum 50. Mal
jährte sich
gestern der Tag
der Flucht des
Dalai Lama vor
der chinesischen
Besatzung ins
indische Exil.
Seitdem
residiert das
geistige
Oberhaupt Tibets
in Dharamsala.
Um an seine
unfreiwillige
Ausreise zu
erinnern,
organisierte die
tibetische
Frauenorganisation
Schweiz gestern
tagsüber eine
Standaktion bei
der
Pestalozzi-Wiese
an der
Bahnhofstrasse.mehr...
Bilder
News.
Delegation tibetischer
NVK-Abgeordneter hält
Pressekonferenz in
Washington
CRI-online,
18.03.2009
Eine Delegation tibetischer
Abgeordneter des Nationalen
Volkskongresses (NVK) hielt
am Dienstag in der
US-Hauptstadt Washington
eine Pressekonferenz ab.
Dabei sagte der Leiter der
Delegation, Shingtsa
Tenzinchodrak, bei der
Beurteilung des Dalai Lama
dürfe man nicht nur dessen
Äußerungen berücksichtigen,
sondern auch dessen Taten.
Der Dalai Lama sei keine
reine religiöse
Persönlichkeit, sondern eine
politische Persönlichkeit,
die schon weltweit
politische Aktivitäten
unternommen habe. Der vom
Dalai Lama befürwortete
"Mittelweg" sei trügerisch.
Seine Taten und seine
Äußerungen seien nicht
identisch.
Die Politik der chinesischen
Zentralregierung gegenüber
dem Dalai Lama sei klar und
konsequent, so Shingtsa
Tenzinchodrak weiter. Der
Dalai Lama müsse unbedingt
auf seine Aktivitäten zur
Spaltung Chinas verzichten.
Ngawang, der
stellvertretende Leiter der
tibetischen Delegation, wies
darauf hin, dass jedes Jahr
zahlreiche in- und
ausländische Journalisten
zur Berichterstattung nach
Tibet reisen würden. Es sei
deren Pflicht, so Ngawang,
die Welt über die wahren
Verhältnisse im Autonomen
Gebiet Tibet zu informieren.
Dalai Lama nimmt
Ehrendoktorwürde entgegen
Giessener Allgemeine.de,
16.03.2009
Marburg (epd). Der Dalai
Lama nimmt am 3. August die
Ehrendoktorwürde der
Marburger
Philipps-Universität
entgegen. Das bestätigte die
Sprecherin der Universität,
Viola Düwert, am Montag dem
Evangelischen Pressedienst.
Der Fachbereich
Fremdsprachliche Philologien
hatte dem geistlichen
Oberhaupt der Tibeter
bereits im Februar 2006 die
Ehrendoktorwürde verliehen.
Zur Begründung hatte es
damals geheißen, dass der in
zahlreichen
Buchveröffentlichungen »das
Wesen des tibetischen
Buddhismus in authentischer,
aber doch in einer für ein
breiteres Publikum
verständlichen Form
dargelegt« habe. Der
Marburger Tibetologe Michael
Hahn, der seit 2007 im
Ruhestand ist, hat laut
Düwert den Kontakt zum Dalai
Lama hergestellt.
Der 14. Dalai Lama von Tibet
steht an der Spitze der
tibetischen Exilregierung,
die jedoch von der
Volksrepublik China nicht
anerkannt wird. China hatte
1951 Tibet besetzt, das
mehrere Jahrhunderte
unabhängig war. Nach einem
Volksaufstand 1959 flüchtete
der Dalai Lama nach Indien.
Für seine Bemühungen um
Frieden und Gewaltverzicht
erhielt er 1989 den
Friedensnobelpreis.
Dalai Lama begrüsst Chinas
Gesprächsangebot
DW-World.de, 15.03.2009
DHARAMSALA: Der Dalai Lama
hat Chinas Angebot begrüßt,
die Gespräche über eine
Zukunft Tibets wieder
aufzunehmen. Seine
Heiligkeit sei weiter
bereit, eine für beide
Seiten akzeptable Lösung zu
finden, erklärte Samdhong
Rinpoche, Chef der
tibetischen Exil-Regierung
mit Sitz im indischen
Dharamsala. Der Dalai Lama
strebe keine Unabhängigkeit
Tibets an, bleibe aber bei
seiner Forderung nach einer
"wahren Autonomie" innerhalb
Chinas. Die Gespräche waren
im Oktober 2008 abgebrochen
worden. In Tibet blieb es am
Samstag, dem ersten
Jahrestag der
anti-chinesischen Proteste,
offenbar ruhig. Unabhängige
Informationen gibt es nicht,
da keine Ausländer in die
vom Aufruhr betroffenen
Gebiete reisen dürfen.
China protestiert gegen
Resolution des
EU-Parlamentes über Tibet
CRI online, 14.03.2009
Das
Europäische Parlament hat am
Donnerstag trotz
wiederholter Proteste Chinas
eine Resolution über die
Tibet-Frage angenommen.
Dagegen erhebt China
heftigen Protest.
Wie ein
Vertreter des Auswärtigen
Ausschusses des Nationalen
Volkskongresses am Freitag
erklärte, versuche die EU
damit die
Abspaltungsaktivitäten des
Dalai Lama zu unterstützen
und die Tibet-Frage zu
internationalisieren. China
lehne die Handlungsweise
entschieden ab, sich in die
chinesische Innenpolitik
einzumischen und die
China-EU-Beziehungen sowie
die Gefühle des chinesischen
Volkes zu verletzen.
Am gleichen
Tag forderte der chinesische
Außenministeriumssprecher Ma
Zhaoxu in Beijing das
EU-Parlament auf, die
Einmischung in Chinas
Innenpolitik mittels der
Tibet-Frage einzustellen.
Ma betonte,
die Tibet-Angelegenheiten
gehörten ausschließlich zu
den inneren Angelegenheiten
Chinas. Die Regierung und
das Volk des Landes lehnten
es entschlossen ab, dass
jeglicher Staat oder
jegliche Organisation die
Tibet betreffende Frage
ausnutzten und sich in die
chinesische Innenpolitik
einmischten, so Ma weiter.
Rund 2500 Tibeterinnen und
Tibeter haben am Dienstag in
Bern den 50. Jahrestag des
tibetischen Volksaufstands
begangen.
An einer Kundgebung auf dem
Bundesplatz riefen sie den
Bundesrat auf, eine
europaweite Petition mit
Forderungen an die
chinesische Regierung
konkret mit Taten zu
unterstützen.
Der von der Tibeter
Gemeinschaft Schweiz und
Liechtenstein, der
Tibetischen
Frauenorganisation in der
Schweiz, dem Verein Tibeter
Jugend in Europa und der
Gesellschaft
Schweizerisch-Tibetische
Freundschaft organisierte
Umzug versammelte sich am
Mittag auf dem Thunplatz,
mehr..
Bilder
News..
Video¹
China will Nachfolger des
Dalai Lama bestimmen
Peking (AFP) — Die
chinesische Regierung will
im Fall des Todes des Dalai
Lamas über dessen Nachfolger
entscheiden. Neben den
historischen und religiösen
Konventionen sei die
Anerkennung der
Zentralregierung in Peking
eine wichtige Bedingung für
die Bestätigung einer
Reinkarnation, sagte der
Vorsitzende der autonomen
Region Tibet, Legqoq, der
staatlichen
Nachrichtenagentur Xinhua am
Rande der jährlichen Sitzung
des Volkskongresses in
Peking. Nach der Tradition
des tibetischen Buddhismus
werden die Reinkarnationen
der Lamas von einer aus
ausgewählten Geistlichen
bestehenden
Findungskommission
identifiziert.
Legqoq verwies gegenüber
Xinhua jedoch auf die vor
zwei Jahren erlassene
Regelung, nach der sämtliche
reinkarnierte Lamas - die
sogenannten "Lebenden
Buddhas" - von Peking
anerkannt werden müssen.
Kritiker betrachten dieses
Vorgehen Pekings als
Versuch, den tibetischen
Buddhismus unter Kontrolle
zu bringen. Ein prominenter
Fall der Einmischung ist der
des gegenwärtigen Panchen
Lama, des zweitmächtigsten
tibetischen Geistlichen. Ein
vom Dalai Lama 1995 als
Reinkarnation des
gestorbenen Vorgängers
anerkannter Sechsjähriger
wurde von Peking abgelehnt.
Die Regierung setzte einen
eigenen Kandidaten ein, der
vom Dalai Lama gewählte
Junge gilt bis heute als
verschollen. Die chinesische
Armee hatte die
Himalaya-Provinz Tibet in
den 50er Jahren besetzt.
China beansprucht das Gebiet
für sich, es gibt jedoch
immer wieder Spannungen mit
der tibetischen Bevölkerung.
Am Dienstag jährte sich zum
50. Mal der Aufstand der
Tibeter gegen ihre Besatzer.
Der Dalai Lama strebt aus
dem Exil nach mehr Autonomie
für sein Volk.
His Holiness the Dalai Lama
Meets with the Press
Date: 10
March 2009
Venue:
Main
Temple, Mcleod Ganj,
Dharamsala, India
His Holiness the Dalai Lama
meets with members of the
press
Video
in English¹
Die
Geduld
des
Dalai
Lama
mit
China
ist
am
Ende
Nie
war
das
geistige
Oberhaupt
der
Tibeter
so
deutlich
wie
zum
50.
Jahrestag
des
Volksaufstandes.
Offen
griff
der
Dalai
Lama
China
an:
Sein
Volk
erleide
unter
der
chinesischen
Besatzung
"die
Hölle
auf
Erden"
und
Tibet
brauche
"echte
Autonomie".
Doch
gerade
momentan
scheint
eine
Einigung
weit
entfernt.mehr..¹
USA/China (focus.de)
USA fordern Ende der Unterdrückung Tibets durch China
50
Jahre
nach
dem
gescheiterten
Aufstand
Tibets
gegen
die
Unterdrückung
durch
China
haben
nun
die
USA
ein
endgültiges
Ende
der
chinesischen
Unterdrückung
gefordert.
Ausdrücklich
gelobt
haben
die
USA
die
Aufnahme
tibetischer
Flüchtlingen
durch
Indien.
China
hatte
jedoch
die
USA
bereits
vor
weiteren
Belastungen
ihrer
Beziehungen
gewarnt.mehr..
50.
Jahrestag
des
Tibetischen
Volksaufstands
10.
März
2009
-
Flagge
zeigen
für
Tibet
Seit 1950 wird das ehemals souveräne Tibet von China besetzt gehalten. Der bis heute andauernden Unterdrückung des tibetischen Volkes wird jedes Jahr am 10. März gedacht. 2009 jährt sich der blutig niedergeschlagene Volksaufstand der Tibeter vom 10.3.1959 zum 50. Mal. Die Tibet Initiative Deutschland organisiert 2009 insgesamt zum vierzehnten Mal zu diesem Gedenktag eine besonders eindrucksvolle Aktion.
Rekordergebnis 2009: 989 Städte, Gemeinden und Landkreise weisen auf unterdrücktes Volk hin.
989 Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland – 78 mehr als 2008 – hissen am 10. März auf ihren Rathäusern und Ämtern die Flagge Tibets, darunter die Landeshauptstädte Hannover, Magdeburg, Potsdam, Saarbrücken, Stuttgart und Wiesbaden. Hunderte von demokratisch gewählten Oberhäuptern von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die für Tausende von Bürgern stehen, bekräftigen damit das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und protestieren gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität. Aufgerufen zu dieser symbolträchtigen Aktion hatte zum 14. Mal die Tibet Initiative Deutschland e.V. www.tibet-initiative.de
Ansprache seiner Heiligkeit
dem 14. Dalai Lama
Ebenfalls am 09.03.2009
sprach der Dalai Lama
bezüglich religiöser
Harmonie zu verschiedenen
buddhistischen Institutionen
"Tschötso".
[Audiofile der Ansprache]
Sektion Volketswil
Aufgrund der negativen Zeit
in Tibet, wurde am 28.
Februar 2009 im Beisein von
Lama Sherab Amipa
( Repräsentant des Sakya
Kloster in Europa) für die
Opfer der Tibetsache sowie
den allgemeinen Weltfrieden
gebetet. Auch ein Lang Lebe
Gebet für seine Heiligkeit
den 14. Dalai Lama wurde
durchgeführt.
Langlebegebet "Tenshug"
Am 09.03.2009 wurde in
Dharamsala, Nordindien, das
Langlebegebet "Tenshug"
durchgeführt. Auch in der
Schweiz kam man in
verschieden Sektionen
zusammen, um für ein langes
Leben seiner Heiligkeit dem
14. Dalai Lama zu beten.
Sektion Rikon
Sektion Horgen
«Widerstandsgeist der
Tibeter stirbt zuletzt»
Tages-Anzeiger
Am Dienstag jährt sich der
Volksaufstand der Tibeter
gegen China zum 50. Mal.
Der Jahrestag war im
vergangenen Jahr Anlass für
wochenlange Unruhen mit
mehreren Toten. Die
Exiltibeter fordern von
Peking nach wie vor die
Öffnung Tibets und ein
ernsthaftes Angebot zur
Lösung der Tibet-Frage. In
der Zwischenzeit wollen sie
sich verstärkt um einen
Kontakt zur chinesischen
Bevölkerung bemühen, sagte
der im Schweizer Exil
lebende Chefdiplomat des
Dalai Lamas, Kelsang
Gyaltsen, in einem
AP-Interview in Hamburg.mehr...
Doppelbuchvernissage in der
coalmine, Winterthur -
06.03.2009
"Flucht aus Tibet"
Zehntausende Tibeter und
Tibeterinnen sind seit dem
Volksaufstand gegen die
chinesische Besatzungsmacht
1959 aus ihrer Heimat
geflüchtet. Sie haben die
Strapazen und Gefahren der
Himalaya-Überquerung auf
sich genommen, um in Indien
und anderen Ländern Zuflucht
zu finden. Am 1. April 1995
verlassen auch ein Vater und
seine sechsjährige Tochter
Lhasa und schreiben ein
weiteres Kapitel in der
traurigen Geschichte der
Flucht des tibetischen
Volkes. Der Fotograf Manuel
Bauer hat trotz Hindernissen
und Kontrollen diese
lebensgefährliche Reise in
die Freiheit mitgemacht und
dokumentiert. Erstmals
erscheinen die Fotografien
jetzt in Buchform. Für
«Flucht aus Tibet» hat
Manuel Bauer eine umfassende
Auswahl aus seinem Archiv
zusammengestellt. Die Bilder
erzählen vom dramatischen
Weg des Vaters und seiner
kleinen Tochter und werden
zur Metapher des Weges eines
ganzen Volkes, das seit
fünfzig Jahren unterwegs ist
- und stellvertretend zum
Sinnbild für die weltweite
Migrationsproblematik.
"Exil Schweiz - Tibeter auf
der Flucht - 12
Lebensgeschichten"
Wie kann man existieren,
wenn die Heimat keine Heimat
mehr ist? Was heisst es, zu
flüchten und ein Leben lang
Flüchtling zu bleiben? Und
wie kann man aushalten, dass
es kein Zurück in das eigene
Land gibt? Diese Fragen
beschäftigen Tibeter und
Tibeterinnen, die nach der
Besetzung ihrer Heimat aus
dem Land geflüchtet sind.
Fünfzig Jahre nach dem
Volksaufstand gegen die
Besetzer erzählen zwölf
Tibeter und Tibeterinnen
erstmals die Geschichte
ihrer Flucht. Wir erfahren,
wie sie in der unbesetzten
Heimat aufwachsen, die
chinesische Invasion
erleben, unter Lebensgefahr
flüchten, den Weg in die
Schweiz finden und sich eine
neue Existenz aufbauen -
Männer und Frauen, Bauern
und Nomadinnen, Händler und
Mönche, die aus der Stille
des tibetischen Hochlands
mitten in eine
industrialisierte
Leistungsgesellschaft
geraten.