EU-China EU-China-Gipfel voraussichtlich im Mai in Prag 30/01 19:42 CET

Die Zeichen stehen auf Entspannung. In Brüssel vereinbarten der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, den EU-China-Gipfel bald nachzuholen – laut tschechischen Regierungskreisen im Mai in Prag. Jiabao hatte das vorige Treffen Anfang Dezember platzen lassen. Auslöser des monatelangen Streits war das Treffen zwischen dem damalige EU-Ratsvorsitzenden Nicolas Sarkozy mit dem Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama. Als Zeichen des guten Willens wurden mehrere Abkommen im Kampf gegen Marken – und Produktpiraterie sowie gegen illegale Waldabholzung abgeschlossen. Barroso sagte, Europa und China könnten von dieser engen Zusammenarbeit nur profitieren – nicht nur sie, sondern die internationale Gemeinschaft insgesamt. Wenn man die globalen Herausforderungen betrachte, mit denen man heute konfrontiert werde, so könne keine von ihnen ohne die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und China bewältigt werden.

Wen entgegnete, der Abschluss all dieser Verträge bezeuge das große Vertrauen und die Entschlossenheit beider Seiten, die strategische Partnerschaft weiterzuentwickeln.

Das Streitthema Tibet wurde Barroso zufolge auch angesprochen – Einzelheiten gab er jedoch nicht bekannt. Aber auch auf den Straßen Brüssels sorgten einige 100 Demonstranten dafür, dass die Situation der Tibeter nicht in Vergessenheit geriet.

Der Besuch bei der EU-Kommission war die dritte Station von Wens Europareise – Paris spart er demonstrativ aus. auf Video


Tibetorganisationen fordern von Wen Jiabao einen Wechsel der Tibet-Politik
 

Davos 28. Januar 2009: Die vier grössten Tibetorganisationen in der Schweiz rufen zu einer bewilligten Kundgebung in Davos anlässlich des Besuches des chinesischen Premierminister Wen Jiabao am WEF auf. Die Teilnehmer des WEF, die internationale Staatengemeinschaft und die global tätigenden Unternehmen sind aufgefordert, gemäss dem Geist des WEF, dass „Fortschritt in der Wirtschaft ohne gesellschaftliche Entwicklung nicht nachhaltig ist", vom chinesischen Gastredner die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet mit allem Nachdruck einzufordern. Die Volksrepublik China ist weiterhin ein totalitärer Staat, Gewaltenteilung und unabhängige Justiz existieren faktisch nicht, Oppositionelle und Menschenrechtler werden verfolgt, eingesperrt und gefoltert. Die Presse und das Fernsehen unterliegen strengster staatlicher Zensur und das Internet wird - vom Ausmass her weltweit beispiellos - überwacht. Die Minderheiten werden in der Volksrepublik massiv unterdrückt, vom Rest der Welt isoliert und die Ressourcen ausgebeutet. mehr.. 
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UN-Empfehlungen an China im Hinblick auf die Beachtung der Menschenrechte in Tibet 27.01.2009 - 06:25:35 von IGFM in der RubrikChina News, Pressemitteilungen und Nachrichten: UN Empfehlungen an China im Hinblick auf die Beachtung der Menschenrechte in Tibet

Die offizielle Vertretung des Dalai Lama in Genf, stellte ein Dokument zur periodische Überprüfung von Chinas Menschenrechtslage zusammen. Das Dokument mit dem Titel „UN Vertragsorgane und Interventionen der Sonderberichterstatter, Anmerkungen und Empfehlungen an China zur Menschenrechtslage in Tibet“ wird während der UN-Sitzung über die allgemeine periodische Überprüfung von Chinas Menschenrechtslage, die am 9. und 10. Februar 2009 stattfindet, zur Prüfung vorliegen. Das Tibet-Bureau versandte Exemplare dieses Dokuments an Vertretungen von über 40 Ländern bei der UNO in Genf.

Das Dokument führt zahlreiche Empfehlungen auf, die von den UN-Ausschüssen zu Folter, zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen, über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, über die Rechte des Kindes und über die Beseitigung von Rassendiskriminierung in Tibet erteilt wurden. Es dokumentiert auch die Empfehlungen des UN-Sonderberichterstatters an die chinesische Regierung, die Umsiedlungsprogramme und Zwangsausweisungen in tibetischen Siedlungsgebieten, und die willkürliche Festnahme, Folter und Tötung unschuldiger Tibeter zu stoppen.
 

Tibetische Demonstranten verhaftet – Jiabao fährt hinter Sichtschutz vorbei
tagesanzeiger

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao ist hinter einem Sichtschutz vor dem Bundeshaus durchgefahren. Zuvor verhaftete die Polizei sieben bis acht männliche Demonstranten.

Nach Verstreichen des Ultimatums für die tibetischen Demonstranten wurden diese gewaltsam von der Polizei abgeführt. Nach der friedlichen Kundgebung hallten die Free-Tibet-Schreie der Tibeter um so schriller über den Bundesplatz. Etliche Zuschauer waren mit dem Vorgehen der Polizei nicht zufrieden und begleiteten die Aktion mit Buhrufen. mehr info in tagesanzeiger
 
Vom Sichtschutz gedeckt passiert der chinesische Ministerpräsident die Demonstranten.   Photo: ase/asu ·

                                                 
                                                   NOTICE

January 20, 2009

In view of the prevailing critical situation of the Tibet issue, the Central Tibetan Administration desires to expand and reinforce its diplomatic activities at the international level. We, therefore, would like to invite qualified, capable and dedicated Tibetans to serve for a specific period as volunteer or on contract basis at Dharamsala or in the Offices of Tibet.
Interested individuals are requested to submit your credentials and work experience through the Offices of Tibet at your respective areas.
As Central Tibetan Administration may not be able to engage all the interested individuals at once, the list will be maintained to enable us to request any of you as and when such services are needed.
The Kashag
CTA, Dharamsala

Tibetische Exilregierung protestiert gegen Feiertag "Befreiung von der Leibeigenschaft" 20.01.2009 - 04:47:20 von afp in der Rubrik: Tibet

China News, Pressemitteilungen und Nachrichten: Tibetische Exilregierung protestiert gegen Feiertag Befreiung von der Leibeigenschaft

Die tibetische Exilregierung im indischen Dharamsala reagierte empört auf die Entscheidung, den 28. März 1959 als “Tag der Befreiung” zu feiern.

Der Volkskongress der zu China gehörenden autonomen Region Tibet hat die Einführung eines Feiertags zur Befreiung von der Leibeigenschaft beschlossen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, entschied das regionale Parlament am Montag, den Feiertag am 28. März zu begehen und damit an die “Befreiung von etwa einer Million Leibeigenen vor 50 Jahren” zu erinnern. Am 28. März 1959 seien die tibetischen Leibeigenen und Sklaven, die damals mehr als 90 Prozent der regionalen Bevölkerung ausgemacht hätten, nach der Niederschlagung einer bewaffneten Rebellion von Anhängern des Dalai Lama und seiner Unterstützer befreit worden.  mehr
 

Rom und Venedig verleihen Dalai Lama Ehrenbürgerschaft

ht / Quelle: sda / Samstag, 17. Januar 2009 / 01:33 h

Rom und Venedig werden dem Dalai Lama die Ehrenbürgerschaft verleihen. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an das geistliche Oberhaupt der Tibeter wurde von der chinesischen Führung umgehend scharf kritisiert.

Am 9. Februar soll der Dalai Lama in der italienischen Hauptstadt Rom zum Ehrenbürger gemacht werden, am Tag darauf dann in der Lagunenstadt. China reagierte umgehend auf die Anlkürdigungen: In einer Meldung der chinesischen Nachrichtenagentur Xinua wurde darauf hingewiesen, dass im Dezember 2007 ein Treffen zwischen dem Dalai Lama und Mitgliedern des italienischen Parlaments anlässlich einer Zusammenkunft von Nobelpreisträgern in Rom abgesagt worden war. Nach dem offiziellen Protest Chinas hatte der damalige Premierminister Romano Prodi beschlossen, den Dalai Lama nicht zu treffen.

 

 

 

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