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Offener Brief von 30 chinesischen Schriftstellern zur Unterstützung der
Tibeter
Zwölf Vorschläge von einigen chinesischen
Intellektuellen, um mit der Situation in Tibet umzugehen
1.
Gegenwärtig hat die einseitige Propaganda in den offiziellen
chinesischen Medien eher die Wirkung, ethnische Animositäten zu schüren
und eine bereits aufgeheizte Situation noch weiter zu verschärfen. Dies
ist dem langfristigen Ziel der Sicherung der nationalen Einheit
diametral entgegengesetzt. Wir fordern, daß eine solche Propaganda
eingestellt wird.
2.
Wir unterstützten die dringende Bitte des Dalai Lama um Frieden und
hoffen, dass der ethnische Konflikt gemäß den Prinzipien des guten
Willens, des Friedens und der Gewaltfreiheit gelöst werden kann. Wir
verurteilen jeden Akt der Gewalt gegen unschuldige Menschen, und bitten
die chinesische Regierung dringend, die gewalttätige Unterdrückung zu
beenden und bitten das tibetische Volk ebenso, von allen gewalttätigen
Ausschreitungen Abstand zu nehmen ....
Offener Brief
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Bilder UNO Demo
in Genf vom 15. / 22. März 2008
Bilder und Berich
Edi Albrecht
Bilder
Die
nachfolgenden Bilder wurden anlässlich der UNO Demo in Genf am
15. und 22. März 2008 aufgenommen.
Ebenfalls hatte
die Sektion Genf der TGSL (CTSR, Communauté tibétaine de Suisse
Romande) und „La Porte du Tibet") am Samstag mit einer Aktion
„Blumen für die Freiheit von Tibet" begonnen. Dessn Ziel ist es,
Blumen vor den chinesischen Botschaften in aller Welt
niederzulegen als friedlichen Protest gegen die systematische
Unterdrückung des tibeteischen Volkes seit 50 Jahren. Die Flyer
in Deutsch und English steht zur freien Verfügung und diese
können direkt zum „downloaden“ angeboten oder per email an
Freunde und befreundete Organisationen weiter gesandt werden.
Diese Flyer sind einerseits im Photo Format von 10x15 cm sowie
als A4 mit 4 enthaltenen Flyer pro Seite zum zuschneiden
erhältlich.
Der Link zur
Webseite der Tibet Unterstützungsgruppe in der Westschweiz
lautet. :
www.laportedutibet.com
Kontakt: Edi
Albrecht, Chemin Pré-Marquis 1b, 1241 Puplinge/GE
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Pressestimmen zur Lage
in Tibet

Die chinesische
Regierung verstärkt ihre Bemühungen, Nachrichten über die Proteste in
Tibet und anderen von Tibetern bewohnte Regionen Chinas zu unterdrücken.
Während ausländische Berichterstatter an Reisen in die betroffenen
Regionen gehindert werden, sind in China Websites geschlossen worden,
die Videomaterial über die Unruhen zeigten. Medien dürfen nur die
offizielle Version der Ereignisse verbreiten.
Der
Dalai Lama bot Peking Gespräche an. Er sei bereit, sich mit dem
chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao zu treffen, sagte er im
indischen Exil. Er bat die internationale Gemeinschaft um Unterstützung.
Die Tibeter seien unbewaffnet und hilflos. Die Sprecherin des
amerikanischen Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte nach einem
Treffen mit dem Dalai Lama in Dharamsala, alle freiheitsliebenden
Menschen der Welt müssten sich zu Tibet äußern. Tibet sei eine
Herausforderung für das Gewissen der Welt.
Internationale Presse |
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Weltweite Reaktionen auf die Krise in Tibet

Globale Stellungnahmen
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Dear All,
I am pleased to inform you that the Kashag and the Tibetan Parliament in
Exile have set up a joint committee called “Tibetan Solidarity
Committee”.
Objective of the Committee is to plan, inform, coordinate and lead the
movement in Exile in unity, one voice and one message to resolve the
present crisis in Tibet.
Tenure: Till the present crisis is resolved.
Members: Speaker Karma Choephel, Deputy Speaker Dolma Gyari, DIIR
Minister Kesang Takla, Security Minister Drungchung Ngodup, Tsogsur
Chithue Pema Jungney, Chithue Penpa Tsering and Chithue Tsultrim Tenzin.
Please visit here for more information
www.stoptibetcrisis.net
Thanking you in advance for your
solidarity and continued support. |
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"China kann
mit Repressionen nichts erreichen" 
Die Welt blickt mit
großer Sorge auf die Krise in Tibet. Für den Dalai Lama sind die
Proteste der "spontane Ausdruck einer tiefsitzenden Unzufriedenheit",
die Repressionen durch China "ein großer Irrtum". Einen Boykott der
Olympischen Spiele in Peking lehnt der Dalai Lama aber weiterhin ab.
Interview
mit S.H. / Internat. Pressestimmen |
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Gedenkanlass der aktuell
ermordeten Landsleute in Tibet
The section Trogen and St.
Gallen of the Tibetan Community had organised a candle light procession
today on 22.03.08 at Waaghaus St.Gallen from 15 till 17PM. We had
invited Geshe Gendun Shakyala from Tibetan Institute Rikon. Around
150Tibetans from St.Gallen, Flawil, Wil, Wattwil and other neighbouring
towns and many foreign supporters had gathered this procession. We did
the following prayers. OM MANI PADMAE HUNG 4.5 Lakhs, DOLMA
1500,GYALWAY SHAPTEN TSEMAE YONTEN to honour our late mighty Tibetan
monks and layman who had sacrificed their lives for Free and Independent
Tibet.
     
Local News |
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AUFSTAND GEGEN CHINA
Wut der Tibeter
wächst - Gewalt kein Tabu mehr
19.03.08
Aus
Dharamsala berichtet
Hasnain Kazim
Der
Dalai Lama fordert friedlichen Widerstand, doch viele Tibeter denken
anders: Viele junge Buddhisten verdammen die Untätigkeit des Westens -
und verlangen notfalls den Einsatz von Gewalt.
Auch wenn sie ihren Führer damit brüskieren.
"Schauen Sie sich das an", fordert der alte Mönch im roten Gewand den
Inder auf, der gerade vorbei schlendert, und reicht ihm einen Stapel
Fotos. "Das sind Bilder aus Lhasa und aus der Umgebung der tibetischen
Hauptstadt." Der Inder, mit seiner Familie in Dharamsala im
Himalaja-Bundesstaat Himachal Pradesh im Urlaub, blättert den Stapel
durch, hustet, reicht dem Mönch die Bilder zurück. "Das tut mir Leid",
sagt er mit blassem Gesicht und geht rasch weiter. "Ich bitte um
Vergebung, wenn ich Sie erschreckt habe", ruft der Mönch ihm hinterher -
und hält die Fotos dem nächsten Passanten hin.Overview Incident in Tibet |
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"Der Dalai-Lama soll zurückkehren"
Nach dem massiven Einsatz der
chinesischen Sicherheitskräften bleibt die Angst in der tibetischen
Bevölkerung groß.

Am Tag drei nach den gewalttätigen
Protesten bemühen sich die Bewohner von Lhasa um Normalität. Die
chinesische Militärpolizei hat die Straßensperren größtenteils
aufgehoben und viele Geschäfte haben geöffnet. Doch bleibt der Jokhang
Tempel im Osten Lhasas – neben den drei Klöstern Sera, Deprung und
Ganden in der Nähe der Stadt – von der chinesischen Militärpolizei
umzingelt.
Auf dessen Vorplatz steht eine
Hundertschaft von Sicherheitskräften mit Gewehren zwischen Panzern und
Militärlastwagen. “Separatismus ist eine Gefahr”, “Harmonie und
Stabilität in Ehren halten” steht auf Plakaten. Wer sich dem Platz
nähert, wird mit erhobenem Maschinengewehr zum sofortigen Rückzug
aufgefordert.
Top Tibet News |
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Dalai Lama erwägt Rücktritt bei Eskalation der Tibet-Unruhen
Peking
(AFP) — Der Dalai Lama erwägt für den Fall einer Eskalation der Lage in
Tibet seinen Rücktritt. "Wenn die Dinge außer Kontrolle geraten, ist ein
Rücktritt die einzige Option", sagte das geistige Oberhaupt der Tibeter
in Dharamsala. Kurz zuvor hatte Peking die Anhänger des Dalai Lama für
die Unruhen in Tibet und anderen Teilen Chinas verantwortlich gemacht.
Nach Angaben der tibetischen Exilregierung wurden bei neuen Protesten in
der chinesischen Provinz Gansu 19 Demonstranten erschossen.
Der Dalai Lama rief
die Tibeter nachdrücklich zum Gewaltverzicht und "guten Beziehungen" zu
China auf. Tibeter und Chinesen müssten "Seite an Seite leben", sagte
der 72-jährige Friedensnobelpreisträger am Sitz der tibetischen
Exilregierung im indischen Dharamsala. Die Unabhängigkeit der von China
kontrollierten Himalaya-Region stehe nicht zur Debatte, betonte er.
Allerdings sei er nicht in der Position, den unter chinesischer
Herrschaft lebenden Tibetern zu sagen, was sie tun sollten. Binnen einer
Woche habe es bei den Protesten von Tibetern in China 99 "bestätigte"
Todesfälle gegeben, teilte die Exilregierung mit.
Dharamsala |
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Tibet
in Angst vor Massaker

In Nepals Hauptstadt sind
Demonstranten für die Freiheit Tibets auf die Straße gegangen. Die
Proteste wurden brutal von Polizisten niedergeschlagen. (dpa)
Peking, Kathmandu (FR,
dpa/ddp/ap/rtr). Bei Protesten von Exil-Tibetern in Nepals Hauptstadt
Kathmandu sind Dutzende Demonstranten festgenommen worden. Nach
Augenzeugenberichten protestierten rund 400 Menschen zunächst friedlich
vor Einrichtungen der Vereinten Nationen gegen das gewaltsame Vorgehen
chinesischer Sicherheitskräfte in Tibet.
International
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China
lehnt Untersuchung in Tibet ab
Peking.
China lehnt eine internationale Untersuchung der Vorgänge in Tibet ab.
Auf Forderungen nach der Entsendung eines unabhängigen Gesandten der
Vereinten Nationen sagte der Sprecher des Außenministeriums, Liu
Jianchao, die Entwicklung in Tibet sei eine "innere Angelegenheit".
China sei völlig in der Lage, alleine damit umzugehen.China
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Pöttering schließt Boykott der Olympischen Spiele nicht aus
Das Vorgehen C hinas
in Tibet verurteilt er scharf - einen Boykott der Olympischen Spiele in
Peking will Hans-Gert-Pöttering nicht ausschließen. Seine Kollegen aus
der Politik forderte der Präsident
des Europaparlaments dazu auf, ihre Reisepläne zur Eröffnungsfeier in
Peking zu überdenken.
Berlin
- Hans-Gert Pöttering
fordert Konsequenzen, wenn die Gewalt der chinesischen Sicherheitskräfte
in Tibet anhält: "Ich will mich jetzt auf endgültige Schritte nicht
festlegen, aber man muss alle Optionen offen halten", sagte der
Christdemokrat im Deutschlandfunk.
Europaparlament |
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Die letzten Zeugen
Ein Anruf aus Lhasa: „Können wir reden?“
Der Mann ist aufgeregt, er verhaspelt sich. Es ist der Moment, in dem
Chinas berüchtigte Sicherheitspolizei die Altstadt durchkämmt
Die Email aus Lhasa ist nur wenige Sätze
lang. „Die Situation ist schrecklich. Überall gibt es Tote, überall wird
gekämpft. Wir haben Informationen, dass am Dienstag die
Sicherheitskräfte zuschlagen werden.“ Der Absender ist ein tibetischer
Bekannter in Lhasa, Tsering soll er für diese Geschichte heißen. Sein
wirklicher Name darf hier nicht stehen. Wer als Tibeter in diesen Tagen
mit ausländischen Journalisten spricht, riskiert alles. Solchen
Informanten wird in China regelmäßig wegen „Geheimnisverrats“ der
Prozess gemacht. Tsering schreibt auch: „Wir müssen telefonieren.“Top Tibet News
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Das
Sterben der Tibeter
Leitartikel Frankfurter
Rundschau

Egal wie dramatisch sich
die Situation in Tibet in den nächsten Tagen noch entwickelt, wie sehr
China mit weiterer Gewalt versucht, den größten Aufstand seit zwei
Jahrzehnten niederzuschlagen: die kommunistische Führung in Peking steht
bereits jetzt als Verlierer fest. Das brutale Vorgehen gegen die
demonstrierenden Mönche zeigt, wie wenig sich China verändert hat.
Shanghai und Peking mögen äußerlich heute moderne Weltstädte sein, die
sich in einem atemberaubenden Tempo entwickeln und den Eindruck
erwecken, das Land habe den Sprung in die Moderne geschafft. An dem
politischen System des Einparteistaats, der notfalls mit Gewalt gegen
das eigene Volk vorgeht, hat sich jedoch nichts geändert.Kommentar |
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Unruhen in Tibet: Amnesty International lehnt Olympia-Boykott ab
Ein
Boykott der Olympischen Sommerspiele in Peking würde sich nach Meinung
von Amnesty International negativ auf die Bereitschaft der Chinesen
auswirken, mehr für Menschenrechte zu tun. Ein China-Experte der
Organisation nahm
aber gleichzeitig auch den IOC in die Pflicht, mehr Druck auf die
chinesische Regierung auszuüben.
Der China-Experte
der deutschen Sektion von Amnesty International, Dirk Pleiter, warnt
nach den Unruhen in Tibet vor dem Ausbruch weiterer Konflikte in China
im Vorfeld der Olympischen Spiele. China genieße wegen der Spiele
weltweite Aufmerksamkeit, sagte Pleiter der "Passauer Neuen Presse".Amnesty International
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Ban
fordert von China Zurückhaltung
Vereinte Nationen

Peking/New York (dpa) -
Nach den blutigen Unruhen der vergangenen Tage in Tibet hat
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon China zu Zurückhaltung aufgefordert. "Ich
bin zunehmend beunruhigt über die Spannungen und die Berichte von Gewalt
und Todesopfern", sagte Ban am Montag in New York vor Journalisten. "Ich
bitte die Behörden dringend, Zurückhaltung zu üben, und appelliere an
alle Beteiligten, weitere Konfrontationen und Gewalt zu vermeiden." U N O |
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China ringt um Kontrolle in Tibet
"UNO
- Wo bist du?" steht auf dem Schild eines jungen Mönchs bei einer
Kundgebung im indischen Dharamsala, wo die Exilregierung des Dalai Lama
sitzt. Der fordert eine internationale Untersuchung.
Peking will Imageverlust aufgrund der
Tibet-Krise begrenzen und versichert, es sei nicht auf Demonstranten
geschossen worden
Peking will den weltweiten Imageverlust
aufgrund der Tibet-Krise begrenzen und versichert, es sei nicht auf
Demonstranten geschossen worden. Vor Ablauf eines Ultimatums griff die
Polizei aber noch einmal durch.
Wenige Stunden vor Ablauf eines bis
Montagmitternacht begrenzten Ultimatums der chinesischen Justizbehörden
an tibetische Demonstranten griffen die Polizeikräfte in Tibets
Hauptstadt Lhasa noch einmal durch. Mit Straßenkontrollen und
Hausdurchsuchungen sollten Verdächtige ausfindig gemacht werden. Der
tibetische Regierungschef Qiangba Puncog bestritt in Peking aber, dass
es sich um ein Ultimatum mit dramatischen Folgen handele. China hat die
Beteiligten an den Unruhen aufgefordert sich zu stellen, wenn sie
mildernde Umstände wollten.
Top Tibet News |
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Peking bereitet harten Gegenschlag in Tibet vor
Die
chinesischen Staatsmedien haben zum «Volkskrieg gegen den Separatismus»
aufgerufen. In Tibet müssen Mönche und Nonnen zum Politikunterricht.
Nach den Unruhen in
Lhasa hat Chinas Militärpolizei bei Razzien hunderte von Tibetern
festgenommen. Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte durchkämmten
tibetische Wohnviertel, berichteten Augenzeugen. Chinas Staatsmedien
riefen gleichzeitig zum «Volkskrieg gegen den Separatismus» auf.
Ausländer wurden aufgefordert, Tibet zu verlassen. Peking begründete
dies mit der Sicherheit der Ausländer. Beobachter fürchten jedoch, dass
Peking seinen «harten Gegenschlag» unter Ausschluss der
Weltöffentlichkeit durchführen wolle.
Top Tibet News |
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Russland verteidigt Machtdemonstration
Chinas in Tibet
Nach
der Niederschlagung der Proteste in Tibet demonstriert China seine Macht
in der Himalaya-Region. Bereitschaftspolizisten zogen am Montag durch
die Straßen der Hauptstadt Lhasa.
Die Stadt sei im festen Griff der
Polizei, berichteten Einwohner. Die Behörden bescheinigten sich dabei
selbst ein zurückhaltendes Vorgehen gegen die Demonstranten und sprachen
von 13 getöteten "unschuldigen Zivilisten". Exil-Tibeter gaben die Zahl
der Todesopfer dagegen mit 80 an. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern
unterstützte Russland das Vorgehen Chinas. Die Regierung in Moskau
äußerte die Hoffnung, dass die chinesischen Behörden "alle notwendigen
Maßnahmen ergreifen, um die illegalen Aktionen einzudämmen"International
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Sehnsucht nach dem Dalai
Lama und Frieden
Nach den Unruhen in der
tibetischen Hauptstadt herrscht angstvolles Schweigen in der Stadt
Hauptstadt Lha sa
scheint wieder zur Ruhe zu kommen. Die Präsenz des chinesischen Militärs
sorgt dafür. Was sich in den Tagen zuvor abgespielt hat - darüber
schweigen sich die Menschen aus
So
sahen die Ausschreitungen in Lhasa nach der Darstellung des chinesischen
Staatsfernsehens aus: Aufgebrachte Tibeter werfen Autos um. Foto: AP
Lhasa
Spuren der Verwüstung durchziehen die Straßen von Lhasa. Die
südwestliche Zubringerstraße zum Potalapalast ist übersät mit Steinen
und Scherben. Die Rollladen der kleinen Geschäfte sind verbeult und
rußgeschwärzt. An der nördlichen Straßenkreuzung regelt die
Militärpolizei den Verkehr.
Top Tibet News
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Dringender Appell des Kashag / Chronologie der Demonstrationen /
nächtlicher Razzia in Lhasa
Seit dem 10. März kamen zu stets an Zahl
und Intensität wachsenden Demonstrationen in diversen Teilen Tibets
(innerhalb und außerhalb der TAR), die mit extremer Brutalität
niedergeschlagen wurden.
Die Lage in Tibet ist äußerst ernst. Das Ultimatum der chinesischen
Regierung läuft heute um Mitternacht aus. Daher sind wir äußerst
besorgt, daß es danach zu einem Massaker unvorstellbaren Ausmaßen an
Tibetern kommen wird.
Die Tibetische Regierung-im-Exil appelliert dringend an die
internationale Gemeinschaft, darunter die Vereinten Nationen,
Regierungen weltweit, Parlamente, Menschenrechts- und
Tibet-Unterstützergruppen, die chinesische Führung aufzufordern, sofort
die Repression einzustellen, und alle jene, die festgenommen wurden,
freizulassen und den Verletzten die notwendige medizinische Versorgung
zukommen zu lassen.
Reaktionen |
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Tibet im
eisernen Griff Chinas
Bis zu 100
Menschen dürften bei den Protesten gegen Chinas Besatzung ums Leben
gekommen sein. Der Dalai Lama kritisierte das Vorgehen Pekings scharf.
Lhasa,
PEKING (SN). Nach blutigen Zusammenstößen haben chinesische
Sicherheitskräfte in der tibetischen Hauptstadt Lhasa Hausdurchsuchungen
durchgeführt und in Teilen des Landes eine strikte Ausgangssperre
ausgerufen. Nach Angaben aus Peking kamen bei den Protesten gegen die
chinesische Besatzung zehn Menschen ums Leben. Bewohner von Lhasa und
tibetische Exilreise sprachen von bis zu 100 Opfern. Nach einem von
„Radio Free Asia“ interviewten Augenzeugen sollen allein am Freitag bei
Lhasas Zentralgefängnis Drapchi 26 verhaftete Tibeter standrechtlich
erschossen worden sein.Top Tibet News
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China und Tibet – West-östliches
Denken
Es ist,
auch jetzt bei der Beurteilung der Lage in Lhasa wenig hilfreich, mit
dem Finger auf den vermeintlichen ersten Steinewerfer oder den
vermeintlichen ersten Brandstifter zu zeigen. Wer weiß schon genau, wer
das war? Die Sache ist hochgekocht und – Deeskalierung geht nur über
Verständigung – nicht über gegenseitige Beschuldigungen. Der Dalai Lama
wird weiter auf Gewaltverzicht drängen – ob der aufgebrachte Mob und die
chinesische Zentralregierung ohnehin ihm jetzt Gehör schenken erscheint
mehr als fraglich. Dafür muss der Schnellkochtopf erst einmal von der
rotglühenden Herdplatte entfernt werden.Top Tibet News |
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Unruhiges Jahr für Peking
So
hatte sich die chinesische Führung ihren Volkskongress nicht
vorgestellt. In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele sollte bei der
Parlamentssitzung ein Bild der Offenheit und Harmonie verbreitet werden.
Doch gerade als Pekings Führer einander zur wohlgestalteten Wiederwahl
beglückwünschen wollten, verdarben die Nachrichten aus Tibet über
Ausschreitungen die Inszenierung.
Jahrzehntelang aufgestaute Wut über die chinesische Herrschaft, über
wirtschaftliche Benachteiligung, politische Bevormundung und religiöse
Gängelung machten sich in Brandstiftungen und Plünderungen Luft. Tote
sind zu beklagen, das öffentliche Leben in Lhasa ist zum Stillstand
gekommen, chinesische Uniformierte kontrollieren die Straßen. Chinas
Statthalter in Tibet droht mit harten Strafen.Top Tibet News |
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