|
TIBETZENTRUM |
|
Haider
sichert Rogner Einsicht in Vertrag zu
Landeshauptmann Jörg
Haider (BZÖ) sicherte Projektwerber Robert Rogner am Freitag
Einsicht in den neu zu unterzeichnenden Grundsatzvertrag zu. Eine
von Rogner verlangte "Europa-Exklusivität" werde es jedoch nicht
geben.
International |
|
Touristenrekord
in Tibet - Tibeter besorgt |
|
Die
Zahl der Touristen die nach Tibet gereist sind, haben einen neuen
Rekordwert erreichet, so berichten chinesischen staatlichen Medien.
Etwas mehr als vier Millionen Touristen besuchten Tibet im Jahr
2007, was einer Steigerung von 64% im Vergleich zum Vorjahr
bedeutet.
Der größte Zuwachs an Touristen ist
begründet durch die seit einem Jahr bestehende Eisenbahnverbindung
nach Lhasa. Nach offiziellen Aussagen begründet sich der Zuwachs
anhand einer besseren Vermarktung und der besseren
Verkehrsanbindung, einschließlich der umstrittenen
Hochgeschwindigkeitsbahn.
Inside Tibet |
|
N. A. U. awards Freedom of
Expression Prize 2007 to Tsering Woeser |
|
Oslo,
December 17 - Norwegian authors union's freedom of expression prize
for 2007 was given to Woeser living in China. Woeser was selected
among many candidates. "we are very proud that Tibetan writer Woeser
la has got this prestigious award says Chungdak Koren chairwomen of
Norwegian Tibet Committee"
The official statement from the Norwegian Authors Union says "The
Norwegian Authors Union is convinced that in this year's (2007) prize
winner, we have found a worthy recipient who bravely has chosen to
publish her books even though they have a content considered
controversial by the Chinese authorities.
Inside China |
|

18. Gedenkfeierlichkeit zur Verleihung des
Friedens Nobelpreises an
S.H dem 14. Dalai
Lama in der
Gemeindesaal Uzwil
Bilder News |
|
"Treffen
mit Dalai Lama helfen China" |
|
In China entsteht
eine Zivilgesellschaft, die jeden Millimeter Freiheit dem Regime
abpressen muss. Dafür braucht sie die Unterstützung des Westens, so
der Menschenrechtsaktivist und Jurist Teng Biao.

taz: Herr Teng, ist
es gefährlich für Sie, mit westlichen Journalisten zu sprechen und
mit amnesty international zusammenzuarbeiten?
Teng Biao:
Es ist das Risiko wert. Viele Menschen haben falsche Vorstellungen
von den Entwicklungen in China. Sie denken, dass sich dort alles zum
Guten entwickelt und China immer wohlhabender wird. Andere meinen,
alles wird dort nur noch schlimmer. Beide haben Unrecht.
Inside China |
|
China verhinderte
Teilnahme von Miss Tibet an Miss Tourismus Wahl |
Die
tibetische Teilnehmerin bei der Veranstaltung zur "Miss Tourismus"
in Malaysia gibt der Regierung in Peking (China) die Schuld für die
Vertreibung aus der Veranstaltung.
Nach Aussage von "Tsering Chungtak", Inhaberin des Titels "Miss
Tibet", hat Peking politischen Druck auf die Veranstalter des
Wettbewerbes "Miss Tourismus Queen 2007" in Malaysia ausgeübt. Eine
Teilnahme von "Tsering Chungtak" mit der Schärpe "Miss Tibet" sei
nicht akzeptierbar und eine weitere Teilnahme von "Tsering Chungtak"
nur dann zu akzeptieren, sofern die Schärpe mit dem Titel "Miss
Tibet - China" versehen werden würde.
International
|
|
Pressespiegel zum Menschenrechtstag und Team Tibet |
|

International
|
|
Tibet
darf nicht zu Olympia |
|
Das
IOC hat am Montag die Forderung der Tibeter nach Teilnahme an den
Olympischen Spielen in Peking 2008 abgelehnt. Ein Antreten einer
tibetischen Mannschaft bei den Spielen hätte die Loslösung des seit
1959 besetzten Tibets von China vorantreiben sollen.
Wangpo Tethong, Präsident
des inoffiziellen NOK von Tibet, und zwei der rund 30 Athleten des
tibetischen Teams waren zuvor von IOC-Offiziellen empfangen worden.
Olympische Komitees von Regionen, die keine souveränen Staaten sind,
könnten an den Spielen nicht teilnehmen, erklärte Tethong die
IOC-Position. „Vielleicht sehen wir uns 2012 in London“, blieb der
Tibeter hoffnungsfroh.
International
|
Diskussionsforum
„Politische Gefangene in Tibet – Aktuelle Situation und
Handlungsbedarf |
|
  
Am 8. Dezember 2007 organisierte der
Arbeitskreis „Tibets vergessene politische Gefangene“ in
Zusammenarbeit mit dem Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) in
Zürich ein Diskussionsforum über politische Gefangene in Tibet. Etwa
40 interessierte Besucher kamen an den Hirschengraben 86 ins
katholische Akademikerhaus, um mehr über die Situation der
politischen Gefangenen zu erfahren. Nach einer kurzen
Eröffnungsbegrüssung und Erläuterungen des Programmablaufes, wurde
der Film „Blood over Nangpa-la gezeigt. Im Anschluss hielt Frau
Phuntsok Nyidron, ehemalige politische Gefangene, eine Rede. Sie
schilderte über die höchst prekäre und alarmierende Situation in
Tibet. Die medizinische Versorgung der Inhaftierten sei sehr
schlecht. Falls Gefangene entlassen werden, ist die anschliessende
finanzielle Belastung für die Angehörigen, um medizinische
Behandlung für den Entlassenen zu erhalten, äusserst gross und auch
Existenz bedrohend. Weiter fügte sie auch klar hinzu, dass der
stetige Kampf gegen diese Ungerechtigkeit immens wichtig sei. Dieser
Kampf macht der chinesischen Regierung klar, dass die Welt
mitbekommt was geschieht und informiert ist.
Ebenfalls wurde kurz die NGO Tibetan UN
Advocacy mit ihren Hauptzielen vorgestellt. Diese können ausführlich
auf der Internetseite
www.tibetatun.org nachgelesen werden.
|
|
|
China's failed Tibet
propaganda |
|
In
the past
few months, several heads of state have received the Dalai Lama and
indirect exchanges between Beijing and the religious leader have
focused
more attention on Tibet than it has seen for years. The [for
Beijing] unwelcome attention has incensed Chinese authorities and
sparked a nonstop flow of propagandist denunciations and threats
that have done little more than erode the country's credibility
abroad at a time when everything from child labor money-making
schemes at public schools to toys laced with lead have severely
tarnished its reputation.
International
|
|
India
reveals flawed Tibet policy |
|
The
recent decision by India's ruling United Progressive Alliance
government to bar ministers from attending a felicitation ceremony
for the Dalai Lama is an indication not only of the blunders
committed by the government in its foreign policy decision-making,
but more perilously it exposes the flawed nature of India's policy
towards Tibet.
India has so far failed to understand the nuances in Chinese
diplomatic practice and negotiating tactics. It has time and again
fallen into the Chinese trap, sacrificing its national interests in
the process.
International
|
|
Olympia 2008 in China: Countdown für
die Menschenrechte? |
|
Menschenrechte
Peking
bereitet sich auf die Olympischen Sommerspiele 2008 vor. Die EU
sollte in der verbleibenden Zeit die chinesische Führung ganz
besonders deutlich zur Einhaltung der Menschenrechte auffordern und
auch die Lage Tibets zur Sprache bringen – so jedenfalls die
Teilnehmer einer Anhörung im Unterausschuss für Menschenrechte und
einer Konferenz zu Tibet, die im November im Europäischen Parlament
stattfanden.
International
|
|
Harmoniegedusel
gegenüber Chinas Muskelspielen |
|
Diesmal war der "Spiegel" dran. Vorige Woche widerrief das
Doulun-Museum in Shanghai seine vor einem halben Jahr gegebene
Zusage, eine Sammlung von "Spiegel"-Titelbildern zu zeigen. Grund:
die derzeitige "Eiszeit" in den deutsch-chinesischen Beziehungen. Im
Gegenzug sagte "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust eine ganze
Veranstaltungsreihe in China ab: "Wir lassen uns von der
chinesischen Zensur nicht vorschreiben, welche genehm sind und
welche nicht." Offenbar ist Peking nicht nur sauer auf Angela
Merkel, sondern auch über chinakritische Berichte in deutschen
Medien. Zum Beispiel über chinesische Spionageviren in
Bundescomputern.
International
|
|
China schließt tibetische Website und
Blogs |
|
Kathmandu
-
Wieder einmal haben die chinesischen Internetbehörden der
Meinungsfreiheit einen Schlag versetzt. Wie verschiedene Quellen
berichten,
schlossen sie am 16. November die tibetischsprachige Website www.tibetcm.com
und deren beliebtes Blog. Zudem hat die chinesische
Internetpolizei alle Daten der Website vom Server gelöscht, darunter
auch über 10.000 Blog-Einträge von Nutzern.
Inside
Tibet
|
|
Entwicklungsforum: Peking singt das
Lied vom blühenden Tibet |
|
Das chinesische und das exiltibetische Bild vom Hochland
widersprechen sich fundamental.
Ein jährliches Wirtschaftswachstum von zwölf Prozent, Senkung der
Analphabetenrate von 95 Prozent in den frühen Fünfzigerjahren auf
heute weniger als zehn Prozent, laufende Modernisierung der
Infrastruktur, Pflege der tibetischen Sprache und Kultur: Es ist das
Bild eines aufblühenden Tibet, das chinesische Regierungsvertreter
beim derzeit in Wien laufenden Tibet-Entwicklungsforum verbreiten.
International |
|
Dalai Lama bringt
Peking erneut gegen sich auf |
|
Das
Oberhaupt der tibetischen Buddhisten denkt über die Zukunft seines
Postens nach. Wenn seine körperliche Kondition nachlasse, sollte
eine Abstimmung abgehalten werden, ob sein Amt überhaupt noch
zeitgemäß ist. Das erzürnt China, das den neuen Dalai Lama selbst
bestimmen möchte. International |
|
"Die Basis ihrer
Wahlsiege war Furcht" |
|
Richard
Gere geht zum Start seines neuen Films "Hunting Party" hart mit der
US-Regierung und der Republikanischen Partei ins Gericht. Im
stern-Interview übt der Schauspieler aber auch Selbstkritik:
"Wir, die Bush nicht wollten, haben Fehler gemacht."
Zum Start seines neuen Filmes "Hunting Party - Wenn der Jäger zum
Gejagten wird" übt Richard Gere politische Selbstkritik. "Wir, die
Bush nicht wollten, haben Fehler gemacht", erklärte der 58-jährige
in einem Interview im neuen stern.
International |
|
Außenpolitik,
süßsauer |
|
Der
Ärger um den Besuch des Dalai Lama bei Angela Merkel zieht immer
weitere Kreise. Im Kern geht es um eine der wichtigsten Fragen der
deutschen Diplomatie: Wie verhält man sich gegenüber einer
wirtschaftlich starken Diktatur?
Für die Deutschen, die seit 60 Jahren um nichts so ringen wie die
Zuneigung und das Geld anderer Nationen, sind dies schwere Zeiten.
"Ich werde kein deutsches Auto kaufen", schimpfte jüngst ein
Chinese in einem Internet-Forum der Seite
Sina.com. "Zur Hölle mit Mercedes, VW und
Siemens", fluchte ein anderer.
International |
|
Dalai
Lama: Referendum statt Reinkarnation |
|
Tibetischer Führer will Nachfolger wählen lassen, damit Peking
Findung seiner Reinkarnation nicht manipulieren kann
Gemäß
tibetischer Tradition müssen Reinkarnationen früherer Dalai oder
Pantschen Lamas in einer komplexen Prozedur von Orakeln und Ritualen
identifiziert werden. Ist nach langer Suche die Reinkarnation
endlich gefunden, muss der Auserwählte weitere Prüfungen bestehen.
So geschah es beim heutigen Dalai Lama. Der Knirps in einem
osttibetischen Dorf begrüßte die als Händler verkleideten Lamas,
identifizierte die mitgebrachte Gebetsschnur, den Stock und die
Brille des 13. Dalai Lama, bevor er in Lhasa als 14. Reinkarnation
eingesetzt wurde.
International |
|
Diskussionen rund um das Sino-Deutsche Verhältnis |
|

Anhaltende
öffentliche Diskussionen sowie Sorgen in den Medien um die
Sino-Deutsche Beziehung im Zusammenhang mit dem
Empfang S.H. des Dalai Lamas durch die Deutsche Bundeskanzlerin Merkel.
Pressekommentare |
|
Das Treffen zwischen
der Bundeskanzlerin und dem Dalai Lama
Stellungnahme des Gesandten S. H. des Dalai Lama
Online unter:
http://www.tibetoffice.ch/news/stellungnahme_hhdl_merkel.htm
Das Treffen zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Seiner
Heiligkeit dem Dalai Lama am 23. September 2007 im Bundeskanzleramt
sorgt in der deutschen Öffentlichkeit für intensive Diskussionen.
Deutsche und chinesische Regierungsvertreter sowie Experten und
Kommentatoren beider Länder kommen fast täglich ausführlich zu Wort.
mehr...
|
His Holiness addresses the Congressional Gold
Medal Ceremony
|
|
Menschenrechte und
Milliardenaufträge |
|
Sarkozy in China
Peking.
Fr ankreichs
Präsident Nicolas Sarkozy hat bei seinem ersten Staatsbesuch in
Peking die Lage der Menschenrechte und andere kritische Themen
angesprochen - und nahm dennoch Rekordaufträge für die französische
Wirtschaft mit. China bestellte am Montag Atomkraftwerke und
Passagierflugzeuge im Wert von 18 Milliarden Euro.
Bei einem Abendessen mit Staats- und Parteichef Hu Jintao habe
Sarkozy kritisiert, dass die Todesstrafe in China häufig verhängt
werde, ließen Mitarbeiter des Präsidenten wissen. Die Volksrepublik
lässt nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen jährlich
zwischen 7500 und 8000 Menschen hinrichten - mehr als alle anderen
Länder der Welt zusammen.
International |
|
Tibets vergessene politische Gefangene |

Diskussionsveranstaltung
«Politische
Gefangene in Tibet - Aktuelle Situation und Handlungsbedarf»
Samstag, 8. Dezember 2007, 15.00 – 18.00 Uhr
in Aki , Hirschengraben 86, 8001 Zürich
Veranstaltungshinweis |
|
Die Pilcherisierung des Fernsehens |
|
Talk hinterm Bahnhof: Schauspieler
Jaenicke kritisiert deutsche Filmemacher, weist aber lieber auf
Tibet-Problematik hin
Hannes
Jaenicke betritt die Bühne in der gut besuchten Aula der
Evangelischen Fachhochschule, wie man es von ihm erwartet hatte:
Betont lässig entledigt sich der aus verschiedenen „Tatort“-Folgen
oder der RTL-Serie „Post Mortem“ bekannte Schauspieler seiner
Lederjacke, legt beiläufig seinen Schal ab und brummt mit sonorer
Stimme ins Mikrofon.
International |
|
Merkel und
Steinmeier bemühen sich um Schadensbegrenzung |
Warum der Besuch
des Dalai Lama zu Verwerfungen zwischen Kanzleramt und
Außenministerium geführt hat
Berlin
- Der Streit über den Besuch des Dalai Lama bei Bundeskanzlerin
Angela Merkel wird überall geführt - nur nicht im Kabinett. "Die
Sache hat eine absolut kontraproduktive Wirkung auf unsere
Außendarstellung im Ausland", glaubt man im Kanzleramt und ist
bestrebt, die Wogen wieder zu glätten, ohne in der Sache Terrain zu
räumen. Hat der Schal des Dalai Lama politische Würgemale am Hals
der Gastgeberin hinterlassen?
International |
|
|
|
Anzeichen für klimapolitisches Umdenken |
|
Die
16 Teilnehmer eines asiatischen Klimagipfels wollen sich aktiv für
ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls einsetzen.
Auch
China und Australien, die bei der Emission von Treibhausgasen zu den
Ländern mit den weltweit höchsten Werten gehören, nahmen heute in
Singapur an dem eintägigen Treffen im Anschluss an den Asean-Gipfel
teil.
International |
|
Rongye Adrak und weitere Tibeter zu
langen Haftstrafen verurteilt |
|
  
Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) in
Dharamsala/Nordindien ist zutiefst empört über die heute erfolgte
hastige Verurteilung Rongye Adraks und drei weiterer Tibeter durch
das Mittlere Volksgericht von Kardze und missbilligt auf das
schärfste das äußerst harte gegen sie ergangene Urteil.
Inside Tibet |
|
Die Buddha-Lobby
|
|
Der Dalai Lama
handelt pragmatisch – ein souveränes Tibet ist für ihn nicht möglich
Er ist ein viel ger eister
Diplomat. Schon jahrzehntelang tingelt er zu Staatsober-häuptern
durch die Welt, um Werbung für seine Idee zu machen. Der Mönch
Tenzin Gyatso will ein freies Tibet. Er ist der mittlerweile
vierzehnte Dalai Lama, das weltliche und geistliche Oberhaupt des
tibetischen Volkes. Während seiner Zeit auf dem Thron verlor Tibet
seine Souveränität und wurde 1950 von China annektiert. Seit einigen
Monaten scheinen seine Bemühungen Früchte zu tragen: Der Dalai Lama,
die Ein-Mann-Buddha-Lobby. Dabei zeigt er nicht sein
esoterisch-religiöses Gesicht, sondern agiert pragmatisch wie ein
knallharter Politiker und Verhandler.
International |
|
Dalai Lama besucht wichtigsten
Shinto-Schrein Japans |
|
Dalai Lama weilt in Japan
Bei
seinem zehntägigen Besuch in Japan hat der Dalai Lama den
Shinto-Schrein in Ise besucht. Das geistliche Oberhaupt Tibets liess
sich durch das Heiligtum führen, das der Sonnen-Göttin Amaterasu
Omikami gewidmet ist.
Entsprechend der japanischen Tradition nahm der Dalai Lama in dem
kleinen Fluss auf dem Gelände des Schreins rituelle Waschungen vor.
Vor dem Besuch des Heiligtums hatte er gesagt, er widme sich der
"Verbreitung religiöser Harmonie". International |
|
Pekinger Spitzen |
|
Die KP-Führung, der Druck und
die Ökonomie
Huanqiu-Titelblatt
Peking. Chinas Führer lassen derzeit keine Gelegenheit aus,
um den Deutschen ihre Unzufriedenheit kundzutun. Deutsche Politiker
wurden von Peking ausgeladen, diplomatische Konsultationen
eingefroren und beim Empfang in der deutschen Botschaft Anfang
Oktober zum Tag der Einheit blieb manch ein Pekinger
Regierungsvertreter dem Fest fern.
China reagiert damit auf das Treffen zwischen dem Dalai Lama und
Bundeskanzlerin Merkel im September in Berlin, das aus Pekings Sicht
ein Tabubruch war. Als erste Regierungschefin hatte Merkel den
Nobelpreisträger, das Oberhaupt der Tibeter, im Kanzleramt
empfangen. Pekings KP-Führer, die Tibet als "Teil des chinesischen
Mutterlandes" und den Dalai Lama als "Separatisten" sehen,
versuchen, Berlin unter Druck zu setzen. Die Staatsmedien
attackieren Merkel als "diplomatisch unreif" und warnen vor einem
"Gefrierpunkt" in den Beziehungen.
International |
|
„Patriotische Umerziehung“ in Kardze verstärkt |
|
Berichte
aus Tibet deuten darauf hin, daß die massiven Kampagnen zur
patriotischen Umerziehung, die von den chinesischen Behörden seit
diesem Sommer im Distrikt Lithang durchgeführt werden, auch auf die
gesamte Tibetisch-Autonome Präfektur (TAP) Kardze (chin. Ganzi)
ausgeweitet wurden, ja sogar auf benachbarte Gebiete, so daß nun das
gesamte Territorium, das die Tibeter ihrer Tradition entsprechend
als Kham bezeichnen, davon betroffen ist. Die frühere Provinz Kham,
die heute zwischen der TAR und der Provinz Sichuan aufgeteilt ist,
galt schon immer, seitdem die Chinesen in den 50er Jahren Tibet zu
beherrschen begannen, als die widerspenstigste.
Inside
Tibet |
|
Merkel und der Dalai Lama -
In die Mitte aller Dinge |
|
Als
die Bundestagsfraktion der Union kürzlich ihre „Asienstrategie“
vorlegte, war das der Pekinger Parteizeitung „Global Times“ eine
entrüstete Titelgeschichte unter einem großen Merkelfoto wert. Für
gewöhnlich werden Neuigkeiten von ausländischen Parteien allenfalls
mit einer kurzen Meldung bedacht. Offensichtlich sieht die
chinesische Führung in dem Papier eine Bestätigung des Argwohns, den
sie gegen die deutsche Kanzlerin hegt: dass der Empfang des Dalai
Lama nicht bloß eine populistische Laune aus innenpolitischem Kalkül
war, wie es ihr jetzt ihre deutschen Kritiker Schröder, Steinmeier
und Antje Vollmer vorwerfen.
International |
|
|
|
 
© Tibetan Community in Switzerland and Liechtenstein, 2002
- Designed by
Tsokhang
Tenzin
Losal |
|