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Dalailama.com ist im Netz


Registriert in Indien, physisch in den USA
 

Zum internationalen Tag der Menschenrechte 2005 ging die persönliche Website des Dalai Lama ins Netz. Der im indischen Exil lebende, tibetische Religionsführer wirbt seit Sonntag für "Liebe, Frieden sowie Mitgefühl und universelle Verantwortung", wie die Kreatoren des Internetauftritts mitteilten.

Die Domain Dalailama.com ist auf "The Office of His Hollines  the Dalai Lama" im nordindischen Thekchen Choeling, Dharamsala registriert, der Residenz des Friedensnobelpreisträgers.

Sehr zum mutmaßlichen Missfallen der chinesischen Regierung, die das annektierte Tibet als Teil ihres Territoriums betrachtet, wird als administrativer Kontakt eine Mailadresse angegeben, die mit "@gov.tibet.net" endet. Physisch steht die Website in den USA.
 

Der Dalai Lama floh 1959 vor den chinesischen Truppen aus Tibet. Seine Forderung nach Unabhängigkeit des seit 1950 von China besetzten Tibets gab er zwar bereits vor vielen Jahren auf, was am Misstrauen der anderen Seite nichts geändert hat.


Dalailama.com

Tibet.net

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Die 14 Dalai Lamas

Tibets Reinkarnationen des Bodhisattva Avalokiteshvara

Ausstellung im Völkerkundemuseum Zürich vom 4. August 2005 bis 30. April 2006


Weitere Informationen unter www.diedalailamas.ch

 


Kritischer Blick auf Spielwaren aus China

Aktion für bessere Arbeitsbedingungen

NZZ, 07.12.05

C.W. Firmen, die in der Schweiz Spielwaren aus China verkaufen, sollten bei den produzierenden Unternehmen auf bessere Verhältnisse für die Arbeitnehmer hinwirken. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), die Gesellschaft schweizerisch-tibetische Freundschaft (GSTF) und die entwicklungs-politische Vereinigung „Erklärung von Bern“ weisen in der Weihnachts-Einkaufszeit darauf hin, dass die Geschenkartikel „günstig“ unter Bedingungen hergestellt würden, wie sie in Europa vor 150 Jahren geherrscht hätten; der Missbrauch sei die Regel, nicht die Ausnahme. mehr....

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U.N. Ermittlungsbeamter stellt „verbreiteten Folter in China“ fest

 New York Times  by Joseph Kahn

 Beijing, 02.12.05 

Ein hoher Ermittlungsbeamter der Vereinten Nationen verurteilte die verbreitete Anwendung von Folter der chinesischen Strafjustizvollzugsbehörden und sagte, dass Beijing sein Strafrecht überarbeiten, den Richtern mehr Machtbefugnis einräumen und die Arbeitslager aufheben sollte, bevor solche Missbräuche beendet werden können.

Der Sonderberichterstatter der Kommission für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Manfred Nowak stellte einige Fortschritte mit reduzierten Gewaltanwendung gegen Gefangene fest, seit das Land im Jahre 1988  die internationale Vereinbarung  gegen Folter unterzeichnet hatte. mehr....


Tibets Lamas

Von Xu Jun

Als ich meinen Fuß auf den Boden Tibets setzte, empfand ich einen starken religiösen Hauch. Ich konnte dort überall die im Wind flatternden Sutrabanner, weiße Pagoden, fromme Pilger und Klöster sehen.mehr....

 

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Aufruhr auf dem Dach der Welt?

Menschenrechtsgruppen bezichtigen China der Gewaltanwendung gegen tibetanische Mönche


Von Falk Hornuß



Es ist einer der vergessenen Konflikte auf der Erde. Die Frage der Zugehörigkeit Tibets zu China steht einfach nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Trotzdem ist dieser Konflikt in der Volksrepublik China immer noch vorhanden. Fünf tibetanische Mönche des Drepung-Klosters unweit der Hauptstadt Lhasa sind nun angeblich verhaftet worden, weil sie sich weigerten, dem Dalai Lama abzuschwören und Tibet als Teil Chinas anzuerkennen. mehr....


Razzia im Kloster Sera

Radio Free Asia, www.rfa.org, 18. November 2005

Washington – Wie von RFA berichtet, wiesen die chinesischen Behörden in Tibet im Verlauf einer großen gegen die Unterstützer des Dalai Lama gerichteten Razzia den Zuchtmeister (disciplinarian) eines bedeutenden Klosters aus und nahmen einen seiner Mönche in Haft. Dem tibetischen Dienst von RFA wurde unter der Bedingung der Anonymität berichtet, dass Sicherheits- beamte des Public Security Bureau in das bekannte in der Nähe von Lhasa gelegene Kloster Sera eindrangen und dort eine Gebetszeremonie unterbrachen.mehr....

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International Campaign For Tibet

Erneut Übergriffe auf buddhistische Mönche in Tibet /
Friedlicher Protest in Lhasa gewaltsam beendet /
Bundesregierung muss offen Stellung zu Menschenrechtsverletzungen in Tibet beziehen

International Campaign For Tibet   Pressemappe [Pressemappe] mehr....


Hu Jintao ernennt Verbündeten als Parteichef über Tibet

 (Reuters) 27.11.05 

Der Chef der Kommunistischen Partei Chinas, Hu Jintao, ernannte einen politischen Verbündeten als Parteichef von Tibet. Dies ist ein weiterer Schritt zur Konsolidierung seiner Machtbasis. 

Die Spitze des Zentralkomitees der Partei ernannte kürzlich Zhang Qingli, 54, als Parteichef der Himalaya Region. Gemäss Xinhua, der offziellen News Agentur (der VRC) am Sonntag, war er zuvor Vizegouverneur der vorwiegend von Muslimen bewohnten Region Xinjiang in Chinas Nordwesten. Die Agentur gab keine weiteren Details bekannt.  

Zhang verdiente seine Sporen von 1979 bis 1986 in Chinas (kommunistischen) Jugendliga – der Machtbasis von Hu – als Sektionschef und später als Vizeminister mit Verantwortung für die die Bauern - und  Arbeiterjugend.  

Seit er letzten September von Jiang Zemin, 79, die Spitze des Militärs übernommen hatte und damit den ersten fliessenden  Generationswechsel an der Spitze Chinas seit der Revolution von 1949 abgeschlossen hatte, beförderte Hu, 63, Verbündete in Schlüsselpositionen, um seine Machtbasis zu konsolidieren. 

Hu ersetzte Jiang im Jahre 2002 als Parteichef und im Jahre 2003 als Staatspräsident.

Er verschärfte auch die Kontrolle über die Medien, das Internet, die Non Government Organisation (NGO), die Anwälte und Zivilrechtsaktivisten als ein Teil der Bestrebung, um "farbige Revolutionen" durch das Volk zu verhindern, wie dies in den post-sowjetischen Staaten Ukraine und Georgien stattfanden, bei denen die diktatorischen Regime gestürzt wurden.

Übersetzung: Tenzin N. Emchi

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Bush ruft China zu mehr Freiheit auf
 

20. November 2005
Hu Jintao und George W. Bush
Zum dritten Mal seit Amtsantritt ist George W. Bush in China gewesen. Der US-Präsident forderte mehr religiöse und politische Freiheit.

Der amerikanische Präsident George W. Bush hat China aufgefordert, seinen Bürgern mehr politische und religiöse Freiheiten einzuräumen. Bei einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao am Sonntag in Peking setzte sich Bush auch für eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes, eine flexiblere chinesische Währung und den Kampf gegen Raubkopien ein. .mehr....


Memorandum an den UN-Sonderberichterstatter für Folter

Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD)

 Dharamsala, 11. November 2005

Der UN-Sonderberichterstatter für Folter wird vom 21. November bis 2. Dezember in Tibet und China sein. Das TCHRD begrüßt und unterstützt dieses Vorhaben ausdrücklich, denn dieser lang erwartete Besuch eines Experten dürfte wertvolle Informationen aus erster Hand und ein gewisses Bild von der Foltersituation in Tibet und China liefern.mehr....

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Peking annektiert Symbol-Tier

BIld: dpa
Die seltene tibetische Antilope soll als eines von fünf Maskottchen für die Olympiade 2008 in Peking werben. Tibetische Exilgruppen finden die Kür von „Yingying“, so der chinesische Name der Stoffpuppe, zu Chinas Olympia-Botschafter gar nicht lustig. Sie werfen Peking politische Propaganda vor. Das Maskottchen sei ein Versuch, „Chinas Herrschaft über Tibet zu legitimieren“, kritisierte der Präsident der Internationalen Kampagne für Tibet (ICT), John Ackerly, in Washington. mehr....

 


Yaks auf dem Plateau Nordtibets

Von Zhuang Zhixia

Als ich meinen Fuß auf den Boden Lhasas setzte, wurde ich sofort von einer bronzen Yakstatue auf dem Lhasa-Platz angezogen. Warum stellte die tibetische Bevölkerung ins Zentrum der Haupstadt Lhasa des Autonomen Gebiets Tibet diese Statue? Nachdem ich mit einer Reisegruppe von Shannan, der Wiege der tibetischen Kultur, nach Nagqu in Nordtibet gekommen war, fand ich endlich die Antwort.mehr....

 


Vinaya Meister beabsichtigt Lamrim Chenmo ins Koreanisch zu übersetzen 

TibetNet  

Eine koreanische Delegation, angeführt durch Vinaya Meister  Ven. Seok Hye Neung, Direktor des Haein Vinaya Institut in Korea, besuchte Dharamsala um eine Audienz bei S. H. dem Dalai Lama zu erhalten. Sie sondierten die Möglichkeit den Lamrim Chenmo ( Stufenweg zur Erleuchtung) ins Koreanisch zu übersetzen. 

Für die Übersetzung des Lamrim Chenmo strebt Ven. Seok Hye Neung die Gewinnung von Unterstützung durch grosse tibetische Meister wie Jadho Rinpoche, den ehemaligen Abt von Namgyal Monastery, an.  

Die koreanische Delegation erhielt am 3. Oktober 05 einen Audienz bei Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Die Gastgeber während dieses kurzen Besuches waren das Gyuto Kloster sowie das Departement für Religion und Kultur der tibetischen Exilregierung.

Übersetzung: Tenzin N. Emchi

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Bush und Dalai Lama diskutieren religiöse Verfolgung in China

von Bill Sammon

The Washington Times, 10.11.05 

Washington – Präsident Bush traf gestern Tibets Dalai Lama, um das Thema religiöse Verfolgung in China zu diskutieren. Mr. Bush plant dieses Thema anlässlich seines Besuchs in Beijing nächsten Woche mit den Offiziellen in China zu erörtern.

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Mysteriöser Tod im Kloster nach "Patriotischer Erziehung" 

Dem TCHRD liegen zuverlässige Informationen über den Tod des 28 Jahre alten Mönches Ngawang Jangchub vor, der in der ersten Oktoberwoche unter ungeklärten Umständen in seiner Zelle im Kloster Drepung verstarb. Einen Tag nach einer heftigen Auseinandersetzung mit den Kadern des "Arbeitsteams" für die "Patriotische Erziehung" wurde er im Kloster tot aufgefunden.

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Rückblick auf 5 Jahre Kulturzentrum Tibet Songtsen House

 

Am 29. Oktober 2005 feierte das Kulturzentrum Songtsen House im Gemeindesaal Zollikon sein fünfjähriges Jubiläum. Das Kulturzentrum Tibet Songtsen House (TSH) wurde ursprünglich am 8.12.1997 mit einem Kalachakra Mandala durch die Gründer Dechen Kaning und Dawa Sigrist.

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Alternativer Bericht über die Gleichstellung der Frauen in China

Tibetan Women’s Association (TWA)


1
8. Oktober 2005


Das von der Pressestelle des Staatsrates der VR China veröffentlichte Weißbuch zur “Gleichstellung und Förderung der Frauen in China” enttäuscht die in es gesetzten Erwartungen und erreicht auch nicht das Format, wie man es bei einem staatlichen Dokument voraussetzen sollte. Wieder einmal zeigt sich China von seiner hässlichen Seite und brüstet sich am Ende gar noch mit seinen Defiziten.
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