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"Jenseits des Himalaya"

Tibets Kinder im Exil

 Film von Maria Blumencron

 ZDF-Programmhinweis: Dienstag, 20. Dezember 2005, 23.15 Uhr 

Vor fünf Jahren flüchteten die sechs tibetischen Kinder, Chime, Dolkar, Dhondup, Tamding, Lakhpa und Little Pema, von Tibet ins Exil nach Indien. Wir begleiteten ihre gefährliche Reise über die fast sechstausend Meter hohen Schneepässe und dokumentierten ihr Kindheitstrauma in der vielfach preisgekrönten ZDF- Dokumentation "Flucht über den Himalaya".mehr....


Der Dalai Lama - das  Gesprächsthema

 Hong Kong Daily Standard, 23.11.05

 von Liu Kin-ming

 Peking hat gute Gründe zu glauben, dass Washington eine Stadt der Konterrevolutionäre ist mit Unruhestiftern, die Amok laufen. Washington, lange Zeit die erste Adresse für solche mit "antichinesischen" Gefühlen, war in den letzten Wochen ungewöhnlich betriebsam. Eine Anzahl von bekannten "Feinden Chinas" verursachte diese Wende indem sie erschienen, um schlecht über China zu reden. mehr....

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Müll vorm Sitz der Götter

Am Fuße des heiligen Berges Kailash liegt das Städtchen Darchen. Es ist Ausgangspunkt für alle, die den Berg umrunden wollen, sei es aus religiösen Motiven, sei es aus touristischer Neugierde. 1985 gab Peking die Zugangswege zum Kailash wieder frei; Pilger und westliche Reisende strömten in die Region. Mit ihnen kam der Müll: Inzwischen säumen vornehmlich Plastikabfälle Straßen und Wege; sogar im Darchen-Fluss findet man bereits die Überreste der modernen Zivilisation. Nicht einmal heilige Stätten wie das Kloster Zutulpuk bleiben ver- schont. Dass jemand kommt und den Unrat wegräumt, darauf zu warten hat keinen Sinn: In Darchen gibt es nämlich keine Müllabfuhr. Und verrotten will der Abfall im trocken-kalten Höhenklima auch nicht. Die einzige Lösung ist daher, Müll konsequent zu vermeiden. Video


Porträt eines politischen Gefangenen

TCHRD, Juli 2005
 

Der 29-jährige Sonam Ngodup aus Senge Chu, Kreis Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, war Mönch im Kloster von Kardze.

In jungen Jahren besuchte er die Grundschule in seinem Dorf. Seine Eltern nahmen ihn jedoch bald von der Schule, da er abgesehen von ein wenig Tibetisch in seiner Schule, der es an Lehrern und der notwendigen Einrichtung mangelte, nicht viel lernte. Sonam half nun auf dem Bauernhof der Familie, er hütete das Vieh und versah andere Pflichten. Sein Wunsch war jedoch, Mönch zu werden, und 1990 trat er in das Kloster Kardze ein. Er war sehr eifrig in seinem Studium der religiösen Schriften und buddhistischen Philosophie
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Abbau von Bodenschätzen beeinträchtigt Nomaden in ihrem Lebensunterhalt

TCHRD, Juli 2005

Jamyang Jinpa, 27, aus dem Dorf Theko, Gemeinde Ngura, berichtete dem TCHRD, wie in seiner Gegend nach Gold gegraben wird. Wie er sagt, wirken sich die Aktivitäten der Bergarbeiter verheerend für den Lebensunterhalt der Nomaden in dieser Gegend aus.

Um ihn zu zitieren: “Seit Juli 2004 bauen die Chinesen Bodenschätze an dem Berg Dokri ab, der zum Gebiet der Gemeinde Nyima gehört und 15 km vom Kreis Machu entfernt ist. Niemand durfte dem Berg mehr zu nahe kommen. Das ganze Areal wurde mit Stacheldraht abgezäunt und außerhalb wurden Polizisten aufgestellt, die das Gelände bewachen. Die Nomaden, die im Zuge ihrer saisonbedingten Wanderungen mit ihren Herden zu diesem Berg zu kommen pflegten, müssen ihr Vieh nun woandershin bringen, da ihnen verboten wurde, es jenseits dieses Geländes zu führen.
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Vinaya Meister beabsichtigt Lamrim Chenmo ins Koreanische zu übersetzen

TibetNet, 4.10.05

Eine koreanische Delegation, angeführt durch Vinaya Meister  Ven. Seok Hye Neung, Direktor des Haein Vinaya Institut in Korea, besuchte Dharamsala um ein Audienz bei S. H. dem Dalai Lama zu erhalten. Sie sondiert die Möglichkeit den Lamrim Chenmo ( Abgestufter Pfad zur Erleuchtung) ins Koreanische zu übersetzen.

Für die Übersetzung des Lamrim Chenmo ins Koreanische strebt Ven. Seok Hye Neung die Gewinnung von grossen tibetischen Meistern wie Jadho Rinpoche, den ehemaligen Abt von Namgyal Monastery, als Unterstützung an.

Die koreanische Delegation erhielt am 3. Oktober 05 einen Audienz bei Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama.

Die Gastgeber während dieses kurzen Besuches waren das Gyuto Kloster sowie das Departement für Religion und Kultur der tibetischen Exilregierung. 

Übersetzung: Tenzin N. Emchi

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Jugend sucht nach  Herausforderungen in künftigen Führungsrollen

TibetNet, 3.10.05

"Zukünftige Führungsrolle und Verantwortung der Jugend" war das Tagesmotto eines am 2. Oktober 2005 gestarteten Workshops in Dharamsala. Teilnehmer waren rund 60 tibetische Studenten aus 15 verschiedenen Universitäten von ganz Indien.  

 

Das einwöchige Seminar entstand auf Initiative hin und im Zusammenarbeit zwischen dem Departement für Erziehung der tibetischen Exilregierung (CTA) und dem "Tibetan Parliamentary and Policy Research Centre" (TPPRC) aus Dheli. TPPRC ist eine Nicht-Regierungs Organisation (NGO) mit Sitz in Dheli, welche sich zum Ziel gesetzt hat, das Tibetische Parlament im Exil (ATPD) in politischen Angelegenheiten zu unter-stützen sowie Analyse und Programme zur politischen Bewusstseinsbildung zu betreiben.

  

Es werden eine ganze Reihe von Würdenträger als Sprecher an diesem Workshop erwartet, welche wahrhaftig aus "who's who" der tibetischen Exiladministration bestehen. Als Sprecher an diesem Workshop werden unter anderem der tibetische Parlaments- sowie der Vizepräsident, der Kalon Tripa und seine drei Minister, Mitglieder des Exilparlaments, die Sekretäre der verschiedenen Departemente, die Leiter von verschiedenen NGO's usw. erwartet

Thematisch werden die Entwicklung der tibetischen Demokratie, die Politik der CTA im Zusammenhang mit der Autonomiefrage und der momentane Stand des Dialogs mit Peking behandelt.  

 

Neben Gesprächen und geführte Besichtigungen durch die Räumlichkeiten der CTA und verschiedene anderen Institutionen, werden die Teilnehmer des Workshops an Podiumsdiskussionen zu drei brennenden Themen beiwohnen: Unabhängigkeit, "Middle-Way Approach", Anforderung und Verantwortlichkeit der gewählten Mitglieder des Parlaments und die Rolle der Medien in der tibetischen Demokratie.

 

Übersetzung: Tenzin N. Emchi 

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