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Pressespiegel Oktober 06  im Deutschen  Sprachraum

 

1. "Tibetische Kulturwoche" in Österreich
2. Echte Yaks vor einer falschen Kulisse
3. 100 000. Besucher in Essener Tibet-Ausstellung
4. Einblicke ins ferne Tibet
5. Wettlauf mit Einheimischen in China
6. Tseten Zöchbauer: Ein bisschen Tibet mitten am Gürtel
7. Elle Macpherson wieder friedlich
8. Viele wissen nicht, was politisch los ist

International News

Tibeter Frauen Organisation Schweiz (TFOS) "Tschirim" Gebet in Tibet Institut Rikon vom 5. November 2006

Bilder News

 

Das «stählerne Band der Schienen» - Segen oder Fluch für Tibet?

«Sie ist nicht nur ein technisches Wunderwerk, sie ist auch eine grossartige Idee», sagt der stellvertretende Chef der Qinghai-Tibet-Eisenbahn, Zhu Zhensheng.

Dabei stammt die Idee von Mao Zedong selber. Schon der Staatsgründer wollte die Himalaya-Region mit «dem stählernen Band der Schienen» an die Volksrepublik anbinden. 2001 wurde mit dem Bau der Strecke von Golmud nach Lhasa begonnen. 1142 Kilometer lagen vor 30 000 Arbeitern; Kostenpunkt: 5 Milliarden Franken.

Tibet News

Auf der Ziellinie erschossen – Neue makabre olympische Disziplin in Peking 2008?

(openPR) - Berlin, 4. Nov. 2006: Gut 40 TibeterInnen und TibetunterstützerInnen versammelten sich vor dem Brandenburger Tor in Berlin, um gegen die Erschießung tibetischer Flüchtlinge am Nangpa Pass zu protestieren.

„Derartige Erschießungen von Flüchtlingen dürfen sich nicht wieder-holen und daher fordern wir die Bundesregierung Deutschlands auf, dieses Verbrechen aufs schärfste zu verurteilen und in ihren bilateralen Beziehungen zur VR China mit Nachdruck die Einhaltung der Menschenrechte einzufordern.“, sagte Petra Zörner von der Regionalgruppe Berlin.

International News

China’s Internet-Zensur erreicht Schweden

China’s Zensur über alle sensitiven Inhalte zu Tibet erreicht jetzt auch Schweden. Die Firma Mainloop, ein in Stockholm angesiedelter Webhosting-Service, der unter vielen anderen auch das Swedish Tibet Committee zu seinen Kunden zählt, ist aus China nicht mehr erreichbar. Mainloop betreibt für das Swedish Tibet Committee wie für zahlreiche andere Firmen und Organisationen den Internet-Auftritt.

International News

 

Die Eisenbahn: Ein Werkzeug des kulturellen Genozids

Ganz im Sinne der mit dem Bau und dem Start der Qinghai-Tibet-Eisenbahn einhergehenden massiven Propaganda-kampagne sprach der chinesische Präsident Hu bei der Eröffnungs-zeremonie am 1. Juli 2006 "nicht nur von einer großartigen Leistung in der chinesischen Eisenbahn-geschichte, sondern auch von einem echten Wunder in der Geschichte des weltweiten Eisenbahnbaus".

Tibet News

Kurzbericht über das 40. Jubiläumsfest des Folklore Ensembles der TGSL 

Am Samstag, den 28. Oktober 2006 feierte das Folklore Ensemble der Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & Liechtenstein seinen 40. Jubiläumsfest seit seiner Gründung im Jahre 1966. Unter den verschiedenen Ehrengästen war auch der General-sekretär des Departements für Information & Internationale Beziehung, Herr Dagpo Sonam Norbu, der tibetischen Exilregierung aus Dharamsala geladen. Alle Ehrengäste betonten in ihren Gratulationsansprachen die Wichtigkeit der Aktivitäten des Ensembles als Beitrag zur Erhaltung der tibetischen Kultur. Jedes Mitglied des Ensembles erhielt ein Zertifikat durch den Präsidenten der Tibeter Gemeinschaft sowie ein Barbetrag zur freien Verwendung der Mitglieder. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und war bis zum letzten Platz belegt. Verschiedne Besucher lobten speziell die gute Organisation des Anlasses und was ansonsten seltener vorkommt, waren doch bis zum Schluss gegen 01:30 h immer noch recht viele Gäste anwesend.

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Microsoft überlegt Rückzug aus China


Konzern überdenkt Präsenz in undemokratischen Ländern - Verfolgung von Bloggern für den Konzern inakzeptabel

Fred Tipson, Unternehmenspolitik-Berater bei Microsoft, hat vor kurzem auf einer Konferenz bekannt gegeben, dass das unterdrückende Regime in China den Softwareriesen dazu bringen könnte, die Geschäfte in diesem Land noch einmal zu überdenken. "Wir müssen entscheiden, ob die Verfolgung von Bloggern dort einen Punkt erreicht, der es inakzeptabel macht, dort Geschäfte zu machen", erklärte der Microsoft-Vertreter auf dem UN-Internet Governance Forum in Athen, wie die BBC berichtet. "Wir versuchen dieses Level zu definieren. Die Trends gehen in China momentan nicht in die richtige Richtung", so Tipson weiter.

International News

China dementiert Inhaftierung von Dolma Kyab

Brief von Dolma Kyab an die UNO, der aus dem Gefängnis Chushul herausgeschmuggelt wurde und durch den die Welt von diesem Fall erfuhr. Die Reaktion der chinesischen Regierung darauf ist das übliche Dementi: "Eine solche Person gibt es bei uns nicht".

China weist Behauptungen zurück, den tibetischen Schriftsteller Dolma Kyab [auch: Gyab] wegen Spionage und Weitergabe von Staatsgeheimnissen inhaftiert zu haben. Bestätigten Informationen zufolge, die dem TCHRD vorliegen, war der 29 Jahre alte Dolma Kyab vor seiner Verhaftung im März 2005 in Lhasa als Lehrer tätig. Im September 2005 wurde er zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Es gelang ihm, einen Brief aus der Zelle zu schmuggeln, in dem er den UN-Menschenrechtsrat um Hilfe anrief.                            
 Tibet News

Zentrum Informativer Tag für Tibet

Umfangreiches Programm im Völkerkundemuseum


Zentrum • Am Sonntag, 5. November, veranstaltet die Tibet Initiative München e. V. zum fünften Mal ihren »Tag für Tibet« im Münchner Völkerkunde-museum. Neben Verkaufs- und Infoständen, die ab 10 Uhr geöffnet sind, gibt es ein umfangreiches Programm bis 21.30 Uhr. Ab Mittag treten die »Tibetan Snowlions«, eine Gruppe tibetischer Flüchtlinge aus München und Engelsberg (Landkreis Traunstein), vor jedem Programmpunkt mit Gesang oder Tanz auf.

International News

"Go West" auf Chinesisch

Prestigeprojekt


Sie führt zu de
n Gipfeln des Himalaya und legt Hunderte von Kilometern auf ständig gefrorenem Boden zurück: Die neue Bahnstrecke nach Tibet macht das "Dach der Welt" leichter zugänglich.  
Seit dem Start der Zugverbindung am 1. Juli hat der Tourismus in Chinas Autonomer Region Tibet um mehr als 50 Prozent zugelegt. Die hohe Hotelauslastung bringt aber auch Veränderungen mit sich in einer Gegend, die auch in mehr als 50 Jahren unter chinesischer Herrschaft unerschütterlich tibetisch geblieben ist -kulturell wie religiös.  

Die Qinghai-Tibet-Bahn fährt bis nach Lhasa    

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