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Kanada verleiht Ehrenbürgerwürde an den Dalai Lama
Das
kanadische Parlament hat am 22. Juni einstimmig beschlossen, dem 14.
Dalai Lama die höchste Ehrung des Landes, die Ehrenbürgerschaft, zu
verleihen. Der Dalai Lama ist damit der dritte Nicht-Kanadier, dem
diese hohe Auszeichnung zuteil wird. Zuvor waren Raoul Wallenberg im
Jahre 1985 und Nelson Mandela im Jahre 2001 geehrt worden.
Der Dalai Lama
besucht zur Zeit Kanada.

Benefizit Anlass mit Filmvorführung "Karma"
Anlässlich der Vorführung des Films "Karma" war auch der Regisseur
Tsering Rithar anwesend. Er gab eine kurze Ausführ ung
über die Ziele dieses Benefiza nlasses
in Rapperswil/Jona. Ein Teil des Erlöses kommt dem Projekt "Home
away Home" zu Gute. Ex-Missourie Schüler unterstützen damit 8 - 12
jährige tibetischen Waisenkinder in Missouri damit, dass sie in den
langen Schulferien im Winter bei tibetischen "Ferienfamilien" in
Kathmandu anstatt diese alleine in der Schule verbringen zu
müssen. Im Vergleich zu sämtlichen Filmvorführungen in verschiedenen
Städten in der USA kamen nirgends so viele tibetische Zuschauer
zusammen wie dieses Mal in der Schweiz.
Event Bilder

Verfassungstag
vom Samstag, 2. September 2006

Bilder des Anlasses

Chinesische
Medienzensur setzt tibetische Prinzessin auf die schwarze Liste
Reuters,
01.09.06
von
Benjamin Kang Lim
Kenner
der Lage sagen, dass China Medienberichte über die Tochter des 10.
Panchen Lama von Tibet zensieren. Offenbar befürchten sie, dass ihre
Popularität den umstrittenen Nachfolger ihres Vaters in den Schatten
stellen würde.
Prinzessin
Yabshi Pan Rinzin Wangmo ist das einzige Kind des letzten 10.
Panchen Lama, den zweit höchsten religiösen Würdenträger im
tibetischen Buddhismus nach dem Dalai Lama, dem Gottkönig der
Himalaya Region, der 1959 nach einem misslungenen Aufstand nach
Indien floh.
Tibet News

Stellungnahme und
offizielle Verlautbarung der Tibeter Gemeinschaft
"This is to announce that a letter was sent to Jewon Koondhor
Rinpoche and Jamyang Tenpe Nyima Rinpoche by the representatives of
Tibetan Community in Switzerland & Liechtenstein requesting
clarification on recent news reports appeared in China’s official
Xinhua News Agency and other media channels dubbed them as
“Delegation of Tibetans in Europe”. According to the written response of Jewon Koondhor Rinpoche, he
confirmed that the pilgrimage to Beijing and Tibet was purely
private and not undertaken under the name of “Delegation of Tibetans
in Europe”.
Thus, the above visitors do not represent Tibetan Community in
Switzerland & Liechtenstein.
Tibetan
Community in Switzerland & Liechtenstein
August 31, 2006 Local
News
Kontroverse um
Besuch von Tibetern aus der Schweiz in Tibet
Verschiedene
offizielle Medien in China, wie zum Beispiel das chinesische
Staatsfernsehen und Xinhua, in ihren Homepages sowie andere
Printmedien in China berichteten im Juli 2006 vom Besuch "einer
Delegation der in Europa lebenden Tibeter", welche durch die
Leiterin der für die so genannten Minderheiten wie Tibet oder Taiwan
zuständigen Büros "United Front Work Department" der kommunistischen
Partei empfangen wurde. Dabei ist es nicht unerheblich zu erwähnen,
dass die Vizevorsitzende Liu Yandong, welche die "so genannte
Delegation aus Europa" persönlich empfing, in der Hierarchie
innerhalb der kommunistischen Partei wesentlich höher angesiedelt
ist als die Mitglieder der "United Front Work", die mit den
Gesandten des Dalai Lama seit Jahren Gespräche führen. Zwei
Mitglieder der "in Europa lebende, patriotischen Tibeter" waren
sogar namentlich in diesen Medien erwähnt.
Local News
Chinas Tibet: Fakten und Zahlen 2005
Beijing Rundschau Nr. 35 vom August 06
Nachdem
die Qing-Dynastie 1644 gegründet worden war, schenkte sie dem
tibetischen Buddhismus, besonders der Gelug-Sekte, größere
Aufmerksamkeit, um die Herrschaft der zentralen Regierung über das
Gebiet Tibet zu konsolidieren. Im 9. Regierungsjahr des Kaisers
Shunzhi (1652) begaben sich der 5. Dalai Lama, der Bainqen Lama und
Gushi Khan auf Einladung nach Beijing, wurden feierlich empfangen
und erhielten viele Zuwendungen. Der 5. Dalai Lama wurde mit dem
Titel „Bewahrer des buddhistischen Glaubens auf der Erde unter dem
Großen Wohlwollenden Sorgenfreien Buddha im wesentlichen Paradies“
beehrt und seine Stellung als religiöser Führer gefestigt. Nachdem
Gushi Khan 1654 gestorben war, baute der Dala Lama seine politische
Kraft aus, legte in der Religion die dominierende Stellung der
Gelug-Sekte fest und ließ mehr Klöster bauen, ihre Zahl stieg auf
über 3000 Tibet
News
China will Tibet-Eisenbahn verlängern
ZIEL NEPAL
Spiegel online, 28.08.06

Sie ist nicht nur die höchste, sondern auch die umstrittenste
Eisenbahnlinie der Welt: Erst kürzlich hatte China die Strecke nach
Tibet eröffnet. Jetzt will Peking die Linie nach Nepal verlängern.
Tibet News

China
will Tibet-Eisenbahn auch nach Nepal verlängern
Basler
Zeitung, 28.08.06
Peking,
DPA/baz:
China will seine neue
Eisenbahn nach Tibet auch nach Nepal verlängern. Der Vorsitzende der
Autonomen Region Tibet, Qiangba Puncog, sagte dem nepalesischen
Vizeministerpräsidenten Khadga Prasad Oli bei einem Treffen in
Lhasa, der geplante Anschluss solle den wirtschaftlichen Austausch
fördern, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag
berichtete Tibet
News
Die Mongolei
begrüsst den Dalai Lama

Ulan Bator,
Mongolei (AP)
Mongolische Buddhisten bereiteten trotz möglichen
Vergeltungsmassnahmen durch China, das den buddhistischen Führer als
ein separatistischen Rebell bezeichnet, am Montag auf einen Besuch
des Dalai Lama vor.
Der Dalai Lama
wurde am Montag auf seiner ersten Reise seit 2002 in der überwiegend
Buddhistische Nation erwartet. Reisedetails wurden nicht bekannt
gegeben, um offensichtlich zu erwartenden chinesischen
Durchkreuzungsversuche zu vermeiden, indem es andere Regierungen
dazu zu bewegen versucht, seine Reise zu blockieren.
Intl. News

"Kampf auf Leben
und Tod" gegen den Dalai Lama
Chinas
neuer Spitzenfunktionär in Tibet hat einen grimmigen Feldzug
gestartet, um die Loyalität der Tibeter gegenüber dem im Exil
lebenden Dalai Lama sowie die Religiosität bei
Regierungs-bediensteten auszurotten.
Zhang Qingli wurde im Mai zum Parteisekretär der TAR ernannt. Der 55
Jahre alte Zhang, ein Vertrauter von Präsident Hu Jintao, hat sich
unverzüglich daran gemacht, die tiefgläubige buddhistische Region
noch fester in seine Gewalt zu bekommen. Vor seiner Ernennung zum
Parteisekretär der TAR stand er dem paramilitärischen Produktions-
und Konstruktionskorps in Xinjiang vor und war in dieser westlichen,
vorwiegend von Muslimen bewohnten Region, für die Überwachung der
Zuwanderung ethnischer Han-Chinesen sowie den Grenzschutz zuständig.
Chinesische Optik
Olympische
Spiele 2008: beschleunigte Erweiterung und Verschärfung der
Medienkontrolle in China
Aus
www.Phayul.com, 8. August
2006
 
Wenn am 8. August 2008, also heute in zwei Jahren, die Olympischen
Sommerspiele in Peking eröffnet werden, wird weder das Pekinger
Organisationskomitee noch das Internationale Olympische Komitee
(IOC) garantieren können, daß die Tausende von Journalisten, die
dann über die Ereignisse berichten werden, sich frei bewegen und das
schreiben dürfen, was sie gerne möchten, obwohl die chinesischen
Behörden entsprechende Zusagen gemacht haben. Campaign
News

Mahnwache der TID mit
Transparenten vor der Villa Hügel
Bild
anlässlich der Ausstellungseröffnung am 18.8.06
Unter
dem Motto "Ausstellung in der Villa Hügel zeigt Reste chinesischer
Zerstörungswut" veranstaltete die TID eine Mahnwache am Eingang des
Parks. Ein Standort auf dem Privatgelände wurde nicht genehmigt. Auf
den Transparenten stand u.a. "Chinas Beutekunst" und "China
vernichtet Kultur in Tibet".
Dass die
spektakuläre Ausstellung, die nicht auf westliche Sammlungen
zurückgreift sondern nur Exponate aus Tibet zeigt, überhaupt
zustande kam, ist darauf zurückzuführen, dass die Ausstellungsmacher
die chinesische Besatzungsmacht als Verhandlungspartner
akzeptierten. Demo
News

Tibet-Schau: 1500 Jahre alte Klosterschätze
Essen: Villa
Hügel zeigt nie gesehene Exponate
ZDF.de, 20.08.06
Z um
ersten Mal machen tibetanische Klöster den Inhalt ihrer
Schatzkammern einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
150 Exponate werden bis zum 26. November in der Villa
Hügel in Essen zu bestaunen sein. Von juwelenbesetzten
Buddha-Statuen bis hin zu seltenen
Meerschneckentrompeten finden sich dort Kulturgüter aus
1500 Jahren buddhistischer Kunstgeschichte.
Intl.
News

Keine Gottheiten für sensible
Gemüter
Frankfurter Allgemeine Net, 19.08.06
Von
Andreas Platthaus

Wenn sich die Augen an all das Gold
gewöhnt haben, an die Farben, an die magische Lichtregie im ersten
Stock der Villa Hügel, dann sollten sie die Details suchen: die
ritualisierten Gesten, die für Europäer so ungewohnt expressiv
beseelte Mimik und die immer wiederkehrenden Attribute der
Gottheiten. Zum Beispiel all die Schädel. Kaum eine Götterfigur, die
nicht eine Schädelschale in den Händen hielte: jenes tibetische
Kultgefäß, das aus den Hirnschalen von Verstorbenen angefertigt wird
- je verdienstvoller das Leben des Toten war, desto wirksamer wird
sein Schädel die tantrischen Rituale unterstützen. Und um die Hälse
der Schutzgottheiten, der Yidam und Dakini hängen lange Ketten aus
frischen Menschenschädeln, während ihre Kronen von getrockneten
Köpfen verziert werden. Vor lauter Schädeln weiß man bald nicht
mehr, wo einem der Kopf steht.
Intl.
News und Bilder

Tibet-Ausstellung in
Essen: "Ein Politikum"
ICT kritisiert
beschönigendes Bild der brutalen Realität in Tibet
news aktuell, 17.08.06
Essen / Berlin (ots)
-
Erstmals
zeigt die Kulturstiftung Ruhr in der Essener Villa Hügel ab dem 19.
August Kunstschätze aus tibetischen Klöstern und Museen. "Wir
begrüßen es sehr, dass mit dieser Ausstellung die Hochkultur des
Himalaya-Landes gewürdigt und einem breiten Publikum vor Augen
geführt wird." Dies betonte Kai Müller, Geschäftsführer der
International Campaign for Tibet Deutschland e.V. (ICT) anlässlich
der Ausstellungseröffnung am 19. August. "Der Wermutstropfen dabei
ist allerdings, dass diese Ausstellung sich inhaltlich völlig auf
den kunsthistorischen Anspruch zurückzieht."Campaing
News

Glanz
der Erleuchtung
Sehen heißt noch nicht verstehen: Essen zeigt Schätze aus
tibetischen Klöstern
V on
Peter Dittmar
"Tibet? Aber wo liegt
es? Ich weiß das Land nicht zu finden. Wo das gelehrte beginnt, hört
das politische auf." Diese Abwandlung der Goethe/Schillerschen
"Xenien" drängt sich angesichts der Ausstellung "Tibet - Klöster
öffnen ihre Schatzkammern" in Essens Villa Hügel auf. Gezeigt wird
der "gelehrte" Rückblick auf anderthalb Jahrtausende Buddhismus in
Tibet.
Intl.
News

Tibet
gehört allein Tibet": Die Sicht aus Lhasa
Die
Welt.de, 19.08.06
Für
Tibet beginnt die Geschichte 127 v. Chr. mit Nyatri Tsenpo. Der
erste König der Yarlung-Dynastie, die fast tausend Jahr herrschte,
vereinigte die Stämme des Hochlandes. Es war eine kriegerische
Herrschaft.
Unter
König Songsten Gampo (617-649), der Lhasa zur Hauptstadt erhob und
die tibetische Schrift einführte, gehörten zum Großreich Tibet Teile
Nordindiens und des heutigen Pakistans, das Königreich Nepal, das
Land der Hunza im Westen sowie die chinesischen Provinzen Gansu,
Qinghai, West-Sichuan und Yunnan.
Hisotry of Tibet

"Tibet ist ein Teil Chinas": Die Sicht Pekings
Die Welt.de, 19.08.06
Dass
Tibets König Songsten Gampo im Jahr 641 die Tang-Prinzessin Wencheng
zur Frau nahm, ist für Chinas Historiker das erste Indiz einer
Verflechtung des Himalaya-Staates mit dem "Reich der Mitte".
Sie
werde durch die freiwillige Unterwerfung unter Dschingis Khan
bestätigt. Sonst hätten Tibets Herrscher nicht ihm und seinem Enkel
Kublai Khan, dem ersten Kaiser der Yuan-Dynastie (1279-1368) in
Peking wie seinen Nachfolgern, Tribut gezahlt. Der blieb zwar unter
den Ming aus, wurde jedoch unter der mandschurischen Qing-Dynastie
erneut eingefordert.
Chinesische Optik

Ansturm auf die
Himmelsbahn
Der Spiegel, 14.08.06
Mit
Eröffnung der Tibet-Bahnstrecke hat eine neue Zeitrechnung auf dem
Himalaja begonnen: Tibet ist näher an die Welt gerückt. Zehntausende
Touristen und Chinesen sind seitdem nach Lhasa gereist. Der über
tausend Jahre alte Potala Palast verkraftet kaum den Ansturm.
"Sag, dass du mich liebst", schmachtet es auf Chinesisch aus dem
Lautsprecher, dann folgt das Lied der Sesam-blüten. Um 20.50 Uhr,
acht Minuten vor der geplanten Ankunft, ziehen am Donnerstag voriger
Woche drei weiße Dieselloks die 15 Waggons des T 27 aus Peking in
den nagelneuen Bahnhof von Lhasa. Intl.
News

SPIEGEL
INTERVIEW WITH TIBET'S COMMUNIST PARTY CHIEF
Dalai
Lama "Deceived his Motherland"
Zhang Qingli, the head of the Communist Party in Tibet, talks about
the role of the Dalai Lama, Beijing's difficult relationship with
the Buddhist region and China's policies on religion.
Deutsche Übersetzung im Magazin
"Der Spiegel" Nr. 33 vom 14.8.06 publiziert!
Interview
"Der Spiegel"
(Englisch)

Detailprogramm vom
Verfassungstag, Samstag, 2. September
2006

Vereidigung des Kalön Tripa (Ministerpräsident)
In einer exklusiven
Zeremo nie
im Gemach Seiner Heiligkeit, des 14. Dalai Lama, nahm Seiner
Heiligkeit am Morgen des
15. August 06 im Beisein des Vorsitzenden der Justizkommission sowie
deren Mitgliedern, dem
Parlamentspräsidenten der Exilregierung und dessen Vize sowie den
drei Kalöns dem zu einer zweiten Amtsperiode gewählten Kalön Tripa,
Prof. Samdong Rinpoche, das Amtseid ab. Für die übrigen von ihm
nominierten Kalöns (Kabinett Minister) für die 13. Amtsperiode des
Kashags wird der Kalön Tripa in der kommenden Session
des Exil-parlamentes im Monat Oktober diesen eine Namens-liste
der Kandidaten zur Bestätigung vorlegen. Anlässlich einer
Pressekonferenz sagte der Kalön Tripa: "Obwohl die Nominierung eines
Kalöns für zwei Ministerien seine Nachteile hat, erwies sich nach
der Kosten und Nutzen Analyse diese Praxis als vorteilhaft. Da die
Kalöns nicht in den Tagesgeschäften involviert sind, sehe ich nicht
ein, wieso ein Kalön für zwei Ministerien nicht reichen sollte."
Antrittsrede des Kalön Tripa (Englisch)

Zeugin
über die politischen Verhältnisse in Tibet vor der UNO in Genf
Die
ehemalige politi sche
Gefangene und Empfängerin des "Reebok Human Rights Awards",
Phuntsog Nyidron, trat
anlässlich der 58. Session des UNO Unterausschusses für den Schutz
und die Förderung der Menschenrechte
am Montag, den 14. August 06 in Genf als Zeugin über die Situation
der politischen
Gefangenen in Tibet auf. Sie hatte 15 Jahre ihre Lebens im
chinesischen Gefängnis verbracht.
Zeugen-Aussage
von Phuntsog Nyidron vor der UNO in Genf
(Deutsch))

Wer kommt nach
mir?
Times of India,
15.08.06
Der
Dalai Lama habe das Gefühl, er hätte aus einer vorurteillosen
Haltung heraus aufrichtig und beständig alle Anstrengungen
unternommen, um für Tibet eine echte Autonomielösung zu erreichen.
Er glaube, dass dies der Einzig gangbare Weg für beide Seiten wäre
und zwar für das tibetische wie auch für das chinesisches Volk, um
gemeinsam glücklich zu werden.
An die Medienleute gewandt meinte er kürzlich,
dass die Tibeter weder gegen die Revolution noch gegen Reformen
seien. "Wir sind nicht gegen die Chinesen", sagte er und fügte
hinzu, dass er nicht verärgert sei über die Gehässigkeiten der
Chinesen gegen ihn. Befragt darüber was seine Reaktion wäre, wenn
China ein Autonomiestatus für Tibet ohne ihn garantieren würde,
sagte der Dalai Lama, er würde es begrüssen.
Interview

Richard Gere sieht neue Bahnstrecke als Bedrohung Tibets
Die Neue
Epoche, 8.8.06
Das
historische Lhasa verwandelt sich immer mehr zu einer modernen
Metropole. Nutznießer sind die umgesiedelten Han-Chinesen - die
Tibeter selber haben wenig Anteil am wirtschaftlichen Fortschritt.
Foto: Paula Bronstein/Getty
Images
Frankfurt/Main
- Hollywood-Star Richard Gere, der sich für die Befreiung Tibets von
der chinesischen Herrschaft einsetzt, sieht die Identität des Landes
durch die neue Bahnstrecke über das Dach der Welt bedroht. In einem
Beitrag für die «Frankfurter Rundschau» spricht der Schauspieler von
der größten Bedrohung für Tibets religiöse, kulturelle und
sprachliche Identität.
Intl.
News

Internet Firmen im Zusammenhang mit China kritisiert
  Btische
Parlamentarier kritisierten Internet Firmen wegen "Kollaboration"
mit staatlicher Zensurbehörde im Zusammenhang mit den Web Der
Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des britischen Unterhauses
sagte, dass es moralisch inakzeptabel sei, dass Firmen wie
Microsoft, Google und Yahoo gewisse Informationen blockierten.
Die Parlamentarier fordert die Regierung dazu auf, Druck auf China
aus zu üben, damit die Restriktionen auf das Internet gelockert
würden. Ihre Stellungnahme folgte einem breit angelegten Bericht
über Ost Asien, in welchem auch die Menschrechtssituation in China
kritisiert wurde. Intl. News
Tibetischer Mönch und Autor verschwunden
Phayul, 6. August 2006
Rinchen Sangpo, 30, ein Mönch aus dem Distrikt Mangra, TAP Tsolho,
Provinz Qinghai, bestieg am 19. Juli in Lhasa einen Zug, um vom
dortigen Bahnhof aus nach Hause zufahren. Er kam aber nie zu Hause
an, und bis heute ist nicht bekannt, wo er geblieben ist.
Ursprünglich gehörte er zu dem Kloster Tsernga in Shamdo im Distrikt
Mangra, in den vergangenen sieben Jahren studierte er jedoch in
Drepung. Er betätigt sich schriftstellerisch und ist Herausgeber des
"Tsenpo Shabje", eines Magazins des Klosters Thurig im Distrikt
Mangra. Er hat zahlreiche Artikel verfaßt, in denen er die
chinesischen Behörden kritisiert. Daher wird befürchtet, daß das
Public Security Bureau von Lhasa ihn verhaftet haben könnte.
Tibet News

Siehst du was ich sehe?
Tibet.Net, 7 August 2006
Dharamshala:
"Siehst du was ich sehe?" fragte verblüfft letzte Nacht jemand aus
Dheli Tashi, einem Bediensteten der Exilregierung über den Anblick
vor ihm.
"Lass es mich untersuchen“ sagte er und ging nach draussen, rieb
seine übermüdeten Augen und starrte in den düsteren und bedeckten
Himmel.
"Nein, ich sehe nichts, nicht einen einzigen Stern", sagte er
enttäuscht”. Nach heftigem Niederschlag während es ganzen Tages war
die Nacht stock dunkel.
Dhundup war aber nicht alleine bei diesem ungewöhnlichen
nächtlichen Ausflug. Aufgeregte Anrufe aus ganz Indien und Tibet
weckte Dharamsala aus dem nächtlichen Schlummer. Dhasa
News
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