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Die Schönheit der Lebenswirklichkeit
«Dreaming Lhasa» - ein erstaunlich «anderer» Filmblick auf Tibet
Neue Zürcher Zeitung, Cornelia Vogelsanger
Die
drei Hauptfiguren des ersten exiltibetischen Spielfilms versuchen
herauszufinden, wer sie sind, wohin sie gehören. Aufgewachsen sind
sie in verschiedenen Welten; was sie verbindet, ist ihre tibetische
Abstammung. Sie treffen sich zufällig in Nordindien und gehen nach
einer gemeinsamen Recherche bald wieder auseinander. Der Gewinn aus
ihrer Suche ist für alle drei ein Stück eigene Identität - über
Brüche, Verletzungen, leidvolle Einblicke in persönliche und
politische Affären -, und darin liegt eine Hoffnung.
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Rigzin
Choekyi, eine der “singenden Nonnen” von Drapchi, im Exil
eingetroffen
Die heute 37jährige
Rigzin Choekyi, mit Laienname Yangzom, wurde in der
Gemeinde Khemsher, Kreis Gongkar, Präfektur Lhokha, TAR,
geboren. Sie stammt aus einer Bauernfamilie und ist die
jüngste von sechs Geschwistern. Den größten Teil ihrer
Kindheit verbrachte sie mit dem Hüten der Tiere und am
Webstuhl. Als sie 18 Jahre alt war, wurde sie im Kloster
Shugseb zur Nonne ordiniert. Dort tat sie sich mit fünf
anderen Nonnen zusammen, die alle im September 1990 an
einer friedlichen Unabhängigkeitsdemonstration am
Barkhor in Lhasa teilnahmen, wo sie von chinesischen
Polizei-beamten festgenommen wurden. Später wurden sie zu
7 Jahren Gefängnis verurteilt, die sie im Drapchi
Gefängnis zu verbüßen hatten. Dort nahm Rigzin gemeinsam
mit 13 weiteren inhaftierten Nonnen insgeheim tibetische
Freiheitslieder auf Band auf. Als die Gefängnisleitung
davon erfuhr, wurden alle mit Haftverlängerung bestraft.
Rigzin Choekyis Strafe wurde um 5 Jahre verlängert, so
daß sie insgesamt 12 Jahre im Gefängnis verbrachte.
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Mensch und
Landschaft – Bilderimpressionen aus Tibet
  
Bilder
Impressionen

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Trungkar" Bildergalerie vom 71.
Geburtstagsfest Seiner Heiligkeit
Bildergalerie

Ansturm auf Tibets Heiligtümer
derStandard.at, 16.07.06
Mengke
ist seit November mit seiner Familie auf
Pilgerreise. Nun trennen sie nur noch zehn
Tage Fußmarsch von ihrem Ziel Lhasa
In Lhasa fürchtet man um den 13-stöckigen
Palast Potala, der lange als Sitz der
Dalai-Lamas diente.
Lhasa - Der Pilger steht am Rande der Straße
und kümmert sich nicht um die hupenden
Lastwagen. Er lässt sich auf seine Knie
fallen und schlittert mit ausgestreckten
Armen auf dem Asphalt nach vorn. Seine Hände
schützen umgeschnallte Holzbretter. Dann
steht er wieder auf, geht einige Schritte
und beginnt sein Ritual von Neue.
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Negative Auswirkungen der neuen Eisenbahnlinie
Phayul sprach mit einer Gruppe von
kürzlich in Kathmandu eingetroffenen
Flüchtlingen und fragte sie, wie die
Tibeter selbst die neue Eisenbahn
sehen. Hier folgen ein paar Auszüge
aus dem Interview:
“Die Tibeter sind überhaupt nicht
glücklich über diese Eisenbahn, denn
jetzt werden viele Chinesen aus
China nach Tibet kommen, und Tibet
wird dann voller Chinesen sein. So
wurde den Leuten in unserer Siedlung
befohlen, entsprechend der Anzahl
der Personen eines Haushalts neue
Häuser auf ihrem Ackerland zu bauen.
Wir haben nun nicht mehr genügend
Platz, um unser Vieh unterzubringen.
Alle diese Anordnungen werden
getroffen, um Raum für die
chinesischen Siedler zu schaffen,
die jetzt in Tibet ankommen werden”,
so lautete die Aussage von Tsering
aus dem Kreis Chushur.
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Testlauf für den tibetischen
Film "Dreaming Lhasa"

http://www.dreaminglhasa.com
Sonntag, 16. Juli 06 12:15
h: „Dreaming Lhasa“ in der
Originalversion mit
Englischen Untertiteln.
Arthouse-Kino „Le Paris“ in
Zürich
Anschliessend an den Film
findet unter der Leitung von
Luc Schaedler (Regisseur von
„Angry Monk“) eine
Diskussion u.a. mit
engagierten Tibetern statt.
Eintritts-Preis CHF 14.-
Tickets sind ab Montag, 10.
Juli 2006, im Vorverkauf der
Arthouse-Kinos sowie am
Sonntag, 16. Juli 2006, ab
10.00 Uhr an der Tageskasse
des Kino „Le Paris“
erhältlich.
Kino-Vorführungen: ab 20.
Juli 2006 in einem Zürcher
Arthouse-Kino, vorerst für 2
Wochen.
Mehr Infos über Zeiten und
Ort erfahren Sie aus den
Kinoprogrammen.
Impressionen der neuen
Eisenbahnlinie nach Tibet -
Bilder
(Bilder
AP / Retuers)
Bilder
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Grenzpass zwischen Indien
und China wiedereröffnet
Delhi/Peking/dpa.
Nach 44 Jahren haben China
und Indien am Donnerstag den
Grenzpass Nathu La auf der
historischen Seidenstraße
wiedereröffnet. Auf beiden
Seiten der Grenze wurde die
jeweilige Nationalflagge
gehisst und die
Nationalhymne gespielt,
meldeten die staatliche
chinesische
Nachrichtenagentur Xinhua
und ihr privates indisches
Pendant PTI. Vertreter des
indischen Bundesstaates
Sikkim und der Tibetischen
Autonomie-behörde
durchschnitten bei einer feierlichen Zeremonie ein
rotes Seidenband und
eröffneten damit den früher
bedeutenden Handelsweg neu
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Western Development
Programme” führt zu massiven
Umsiedlungen
Das
TCHRD sprach mit
Neuankömmlingen aus Tibet,
deren Lebensgrundlage durch
die
von der Zentralregierung
finanzierten und
vielgepriesenen Projekte des
“Western
Development Programme”
(Entwicklungsprogramm für
den Westen) vernichtet
wurde.
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Tibet – wird sich der
Schleier heben?
Die Neue Epoche, 5.7.06
Mitte
der fünfziger Jahre war das Buch „Sieben Jahre in Tibet“ des
ös terreichischen Himalaya-Bergsteigers Heinrich Harrer der Renner
unter uns Schülern. Es formte unser Bild von dem fernen und
geheimnisvollen Dach der Welt, es machte uns mit dem Dalai Lama und
der Idee des Buddhismus bekannt. Tibet, das waren für uns Berge im
ewigen Schnee, Menschen mit einfachster Lebens- weise, Nomaden
verstreut über ein weites Hochland, es waren hohe Pässe, die nur mit Yak-Karawanen überwunden werden konnten, und das waren hoch gebildete
Mönche am Hof des Dalai Lama.
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