Wer mit der Bahn nach Tibet
fahren will, muss dem
Schaffner vorher eine
Gesundheitserklärung
unterschreiben. Schließlich
ist die Reise aufs Dach der
Welt selbst im Liegewagen
eine körperliche Belastung.
Der Zug, der an diesem
Sonnabend zu seiner
Jungfernfahrt startet,
klettert bis auf 5 068 Meter
Höhe. Wegen der dünnen Luft
werden die Wagons mit
Sauerstoff bepumpt; Rauchen
ist verboten. Da
Höhenkrankheit
lebensgefährlich sein kann,
fährt in jedem Zug
medizinisches Personal mit.
Die Außentemperaturen auf
der zweitägigen Fahrt
schwanken zwischen 30 Grad
plus und 30 Grad minus.
News....
Dem Himmel ganz nah
Die
junge Reiseleiterin wirkt
erleichtert. „Sie sehen ja
ganz gesund aus“, zwitschert
sie fröhlich und rollt das
handgeschriebene Plakat, mit
dem sie uns soeben auf dem
Flughafen von Lhasa
empfangen hat, zu einer
handlichen Röhre zusammen.
Lilli, wie wir unsere
Begleiterin schon wenig
später nennen dürfen, legt
uns zwei weiße Gebetsschals
um den Hals und dirigiert
uns aus dem
Flughafen heraus.
News....
Nach
Tibet konnte man bislang nur mit dem Flugzeug oder per Bus reisen.
Jetzt wird eine Eisenbahnlinie in Betrieb genommen, die von Peking
bis in die Hauptstadt Lhasa führt - es ist die höchste der Welt.
Exakt
389 Yuan, umgerechnet 35 Euro, kostet die Reise - wenn man die
preiswerteste, in China allerdings nicht eben selten genutzte
Kategorie der so genannten Hartsitz-Plätze wählt - also ohne die
Möglichkeit, sich zum Schlafen hinzulegen. Dabei ist allerdings viel
Stehvermögen gefragt: Die Strecke zwischen Peking und Tibet ist fast
4100 Kilometer lang, fünf Mal so weit wie beispielsweise von Hamburg
nach München. Und die Fahrzeit beträgt satte 48 Stunden. Allerdings:
Gegen Zahlung eines Zuschlags kann man auch in den komfortableren
Schlafwaggons unterkommen. Auch dort gibt es zwei Kategorien zur
Auswahl: so genannte Hart- und Weich-Schlafplätze.
News....
China weiht in Tibet
höchste Bahnlinie der Welt
ein
zio.ch
/ sda, 30.06.06
Die höchste Eisenbahnlinie
der Welt wird am Samstag von
Chinas Machthabern in der
von ihnen unterworfenen
Region Tibet eingeweiht.
Erdrutschartiger Wahlsieg
von Prof. Samdhong Rinpoche
TibetNet, 1.7.06
Prof. Samdhong
Rinpoche wurde mit einem
Anteil von 90.72% der
Wählerstimmen als Kalön Tripa
(Premierminister) wieder
gewählt.
In einer am Samstag, den 1.
Juli 06 verbreitenden
Verlautbarung der "Chief
Election Commission" der
tibetischen
Zentraladministration hiess
es : "Wir freuen uns bekannt
geben zu können, dass gemäss
Artikel 69 des Wahlgesetzes
der Tibeter im Exil, Prof.
Sammdhong Rinpoche Lobsang
Tenzin, als Vorsitzender des
Kashags (Kabinet) der
Tibetischen Zentral
Administration Seiner
Heiligkeit des Lamas als
Vorsitzender des Kashags zum
zweiten aufeinander
folgenden Male wieder
gewählt wurde." News....
China baut drei weitere
Bahnlinien in Tibet
Gemäss
einem Artikel in der
Überseeausgabe der
offiziellen "People's Daily"
wird die chinesischen
Regierung als Verlängerung
des nun abgeschlossenen "Qinghai-Tibet
Railway" drei weitere
Bahnlinien in Tibet.
Peking: In einem
weiteren Zeichen der
jüngsten Annäherung zwischen
Indien und China haben sich
die ehemaligen Kriegsgegner
auf die Öffnung eines
historischen Handelsweges im
Himalaya geeinigt.
Am 6. Juli 2006 solle
erstmals seit mehr als 40
Jahren der Paß Nathu-la in
4300 Metern Höhe geöffnet
werden, teilte die
staatliche
Nachrichtenagentur Xinhua
mit.
News....
Zu zehn Jahren verurteilte
Nyima Choedron entlassen
Das
Tibetische Zentrum für
Menschenrechte und
Demokratie (TCHRD) begrüßt
die Nachricht über die
Freilassung der 38jährigen
Nyima Choedron aus dem
Drapchi Gefängnis. Dem
letzten Update der Dui
Hua Foundation aus den USA
zufolge wurde Nyima am 26.
Februar 2006 entlassen*. Das
TCHRD bemüht sich seit
langem um die Freilassung
von Jigme Tenzin Nyima,
alias Bangri Chogtrul
Rinpoche, und Nyima Choedron,
die zusammen ein Waisenhaus
in Lhasa führten. Zu Unrecht
wurden sie „salterischer
Tätigkeiten“ angeklagt und
im September 2000 zu zehn
Jahren bzw. legenslänglich
verurteilt. Nyimas Urteil
wurde mehrere Male
reduziert, während Jigme ein
Jahr Strafnachlaß erhielt
und voraussichtlich am 30.
Juli 2021 entlassen wird.
News....
Peking - Die chinesische
Polizei hat am Freitag
eine Protestkundgebung
gegen die erste
Bahnverbindung nach Tibet
unterbunden und drei
Demonstrantinnen - eine
US-Amerikanerin, eine
Britin und eine Kanadierin
- festgenommen. Die drei
Frauen hatten am Pekinger
Hauptbahnhof ein
Spruchband mit der
englischsprachigen
Aufschrift "China's Tibet
Railway, Designed to
Destroy" ("Chinas
Tibet-Bahn - konstruiert,
um zu zerstören") gezeigt.
Unklar war zunächst, wohin
die Frauen gebracht
worden.
Maos Traum geht in Erfüllung
30. Juni 2006 Wenn
die höchste Bahnstrecke der
Welt von Peking bis ins
tibetische Lhasa eröffnet
wird, erfüllt sich, was Mao
Tse-tung erträumte: der
endgültige Anschluß Tibets
an das chinesische Kernland
ist vollzogen. Wenn von
jetzt an mehrmals
wöchentlich Züge aus fünf
chinesischen Städten bis
nach Lhasa fahren können,
gehört die Abgeschiedenheit
auf dem Dach der Welt der
Geschichte an. (Frankfurter Allgemeine
30.6.06)
News....
Bahnstrecke
nach Tibet eine technische
Meisterleistung
Peking (AP)
Die Bahngleise werden
streckenweise künstlich tief
gekühlt, die Waggons haben
einen
Druckausgleich wie in
Flugzeugkabinen. Die neue
1.140
Kilometer lange Bahnstrecke
nach Tibet, die am Samstag
offiziell eingeweiht wird,
ist eine technische
Meisterleistung. Wegen ihrer
möglichen Auswirkungen auf
die Gesellschaft in Tibet
und auch die Umwelt ist sie
aber politisch umstritten.
In Peking protestierten am
Freitag drei
Demonstrantinnen - eine
Amerikanerin, eine Britin
und eine Kanadierin - gegen
den Bau. (Finanzen.de 30.06.06 )
News....
Ab Juli kann man erstmals
mit der Bahn nach Tibet
Ein weiterer Rekord für
China: Die höchste
Eisenbahnlinie der Welt
beginnt im Juli ihren
Zugverkehr nach Tibet.
Es ist die erste
Bahnverbindung auf das "Dach
der Welt", das ehrgeizigste
und umstrittenste
Eisenbahn-Projekt des
Landes. Ein Grund für
Nationalstolz, sagen die
Chinesen. Doch Exil-Tibeter
sehen die Verbindung als
Bedrohung für die Kultur
ihrer Heimat.
News....
Tibeter in Indien
protestieren gegen die
Eisenbahn nach Lhasa
In
Indien lebende Exiltibeter
überkletterten am Montag die
Gitter der
chinesischen Botschaft und
verbrannten die chinesische
Flagge. Sie protestierten
damit gegen die fast fertig
gestellte Bahnlinie, die
Tibet mit Rest von China
verbindet.
Mao Zedong
war berüchtigt für seine
Visionen. China war noch ein
bitterarmes Bauernland, da
träumte der Große
Vorsitzende schon von einem
Chinesen auf dem Mond. Beim
Großen Sprung ließ er die
Familien in den Dörfern
Stahl schmelzen -
Hunderttausende verhungerten
darob. 1973 sagte er dem
König von Nepal: "Ich kann
nicht schlafen, ehe die
Eisenbahn nach Tibet fertig
ist." Zu diesem Zeitpunkt
waren bereits Tausende
Soldaten als Baubrigaden der
Volksbefreiungsarmee im
Himalaja im Einsatz.
News....
Tibet-Express
Mit dem
Zug aufs Dach der Welt
Der höchste Bahnhof liegt
auf gut 5000 Metern, für
empfindliche Passagiere gibt
es Spezial-Waggons mit
Sauerstoffgeräten: Chinas
umstrittenstes Zugprojekt
rollt an.
(Süddeutsche.de) News....
Tirol Online
Ab Juli
kann man erstmals mit der
Bahn nach Tibet
Ein weiterer Rekord für
China: Die höchste
Eisenbahnlinie der Welt
beginnt im Juli ihren
Zugverkehr nach Tibet.
News....
50 Jahre Verspätung: Der
Tibet-Express kommt an
Der Beginn einer Eisenbahnstrecke nach Lhasa
in Tibet (dpa)
Ein
weiterer Rekord für China:
Die höchste Eisenbahnlinie
der Welt beginnt im Juli
ihren Zugverkehr nach Tibet.
Es ist die erste
Bahnverbindung auf das «Dach
der Welt», das ehrgeizigste
und umstrittenste
Eisenbahn-Projekt des
Landes. Ein Grund für
Nationalstolz, sagen die
Chinesen. Doch Exil-Tibeter
sehen die Verbindung als
Bedrohung für die Kultur
ihrer Heimat.(N24.de)News....
Die höchste Eisenbahn der Welt
Ein weiteres chinesisches Mammutprojekt steht kurz vor der
Eröffnung. Die Zugsverbindung Golmud-Lhasa passiert am höchsten
Punkt 5072 Meter.
Der höchstgelegene Bahnhof der Welt liegt ab jetzt nicht mehr in den
peruanischen Anden, sondern auf 5068 Meter Höhe in Tanggula, Tibet.
(Kurier, Wien)
News....
Sauerstoffmasken für die Fahrgäste
Am 1. Juli öffnet in China
die höchste Trasse der Welt
- die Prestigebahn nach
Tibet hat aber noch viele
Mängel
Peking - Chinas
Eisenbahnminister Liu Zhijun
traute seinen Augen nicht.
Den Anblick tibetischer
Yak-Rinder, Schafe und ihrer
Hirten vor seinem Zugfenster
fand er alles andere als
malerisch. Vor allem
deshalb, weil sich die Tiere
direkt neben und auf den
Schienen der neuen Tibetbahn
herumtrieben. Sie seien eine
Gefahr für die Reisenden
ebenso wie für Chinas neuen
gigantischen Prestigezug,
der direkt nach Tibet fährt.(Die
Welt)
News....
Höchste
Bahnstrecke der Welt
Wie viele
Menschen-leben der Bau
der höchsten
Eisenbahn-strecke der
Welt gekostet hat, ist
geheim.
Fünf Jahre dauerte der Bau
der 1142 Kilometer langen
Strecke nach Tibet
38 000 Arbeiter verlegten
auch bei minus 30 Grad die
Gleise auf dem höchsten
Plateau der Erde.
Mao Zedong war berüchtigt
für seine Visionen. China
war noch ein bitterarmes
Bauernland, da träumte der
Große Vorsitzende schon von
einem Chinesen auf dem Mond.
Beim Großen Sprung ließ er
die Familien in den Dörfern
Stahl schmelzen -
Hunderttausende
verhungerten. 1973 sagte er
dem König von Nepal: „Ich
kann nicht schlafen, ehe die
Eisenbahn nach Tibet fertig
ist.“ Die besten Ingenieure
Chinas zerbrachen sich den
Kopf darüber, wie man über
5000 Meter hohe Pässe und
(Kölner Stadt-Anzeiger) News....
Das ewige
Problem der Tibet-Frage
Die von China ausgerufene
"Autonome Republik Tibet"
umfasst nur ein Drittel des
originären Tibet.
China will im Juli einen
neuen Flughafen in Südost
Tibet, nähe an der Grenze zu Myanmar (Burma) und Indien
eröffnen. Dies würde
ermöglichen zusätzliche
120'000 Touristen pro Jahr
in das abgelegene Gebiet zu
bringen, welches bekannt
für seine Naturschönheiten
ist
Der Flughafen Nyingchi
Airport wurde durch
die Südwestliche
Niederlassung der Air China Ltd.
gebaut und wird auch durch diesen
gemanagt, berichtet die offizielle
Nachrichtenagentur „Xinhua News
Agency“.(AP, 23.06.06)
News....
Erste Session des neuen
Uno-Gremiums
In Genf ist erstmals der im
März neu gegründete
Menschenrechtsrat
zusammengetreten. Vertreter
von weit mehr als der darin
vertretenen 47 Länder nehmen
teil. Entsprechend lang ist
die Rednerliste. Dabei
müssen zuerst die Regeln
ausgearbeitet werden, nach
denen das Gremium
funktionieren soll.
spi.
Genf hat am Montag einen
beträchtlichen Aufmarsch an
Regierungsvertretern und
Diplomaten aus aller Herren
Länder erlebt. Zur Eröffnung
der ersten Session des neuen
Menschenrechtsrates wollten
die Uno-Staaten Präsenz
markieren. Im Rat Einsitz
nehmen können Delegationen
von 47 Ländern. Doch
Vertreter von mehr als
hundert Staaten haben
sich angemeldet, um bei
dieser Gelegenheit das Wort
zu ergreifen. .(NZZ, 21.06.06)
News....
Leidensberichtder Nonne
Phuntsog Nyidron ,
einer der
international
bekannt gewordenen
"14 singenden Nonnen
vom Drapchi
Gefängnis" in Lhasa,
an der friedlichen
Kundgebung in Genf
anlässlich der 1.
von 3 jährlichen Sitzungen des neu
gegründeten "UNO
Menschrechtsrats" am
19.06.06.
Phuntsog Nyidron
verbrachte 15 Jahre
ihres jungen Lebens
für ihr Engagement
für die Freiheit
Tibets in
chinesischen
Gefängnissen. Auf
internationalem
Druck hin wurde sie
im Februar 2004 aus
dem chinesischen
Gefängnis entlassen
und erhält nun
politischen Asyl in
der Schweiz.
Übersetzung ihrer
Ansprache in Genf durch
die Vizepräsidentin
der Tibeter
Gemeinschaft in der
Schweiz und
Lichtenstein, Frau Pasang Memmishofer,
auf Französisch:
Am Montag 19.6.06 nahmen ca. 250 Teilnehmer
der verschiedenen Tibet Organisationen in der Schweiz an einer
friedlichen Kundgebung vor dem Palais Wilson in Genf anlässlich der
ersten von jährliche drei Sitzungen des
"UNO Menschrechtsrats " teil. Das "UNO
Menschrechts Konzil" löst gemäss der Resolution 60/251 der
UNO Generalversammlung vom 19.03.06, die unter Misskredit geratene
"UNO Menschenrechtkommission" ab.
Teilnehmende Organisationen an dieser
Kundgebung waren neben den offiziellen Vertretern der "Tibeter
Gemeinschaft Schweiz & Liechtenstein" die Vertreter der GSTF, VTJE, TFOS
und
CSPT – La Porte du Tibet.