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Peking nach Lhasa

Kritiker fürchten um Tibets Kultur und Umwelt

Berliner Zeitung, 01.07.2006 

Wer mit der Bahn nach Tibet fahren will, muss dem Schaffner vorher eine Gesundheitserklärung unterschreiben. Schließlich ist die Reise aufs Dach der Welt selbst im Liegewagen eine körperliche Belastung. Der Zug, der an diesem Sonnabend zu seiner Jungfernfahrt startet, klettert bis auf 5 068 Meter Höhe. Wegen der dünnen Luft werden die Wagons mit Sauerstoff bepumpt; Rauchen ist verboten. Da Höhenkrankheit lebensgefährlich sein kann, fährt in jedem Zug medizinisches Personal mit. Die Außentemperaturen auf der zweitägigen Fahrt schwanken zwischen 30 Grad plus und 30 Grad minus. News....

Dem Himmel ganz nah 

Die junge Reiseleiterin wirkt erleichtert. „Sie sehen ja ganz gesund aus“, zwitschert sie fröhlich und rollt das handgeschriebene Plakat, mit dem sie uns soeben auf dem Flughafen von Lhasa empfangen hat, zu einer handlichen Röhre zusammen. Lilli, wie wir unsere Begleiterin schon wenig später nennen dürfen, legt uns zwei weiße Gebetsschals um den Hals und dirigiert uns aus dem Flughafen heraus. News....

 

Nach Tibet konnte man bislang nur mit dem Flugzeug oder per Bus reisen. Jetzt wird eine Eisenbahnlinie in Betrieb genommen, die von Peking bis in die Hauptstadt Lhasa führt - es ist die höchste der Welt.

Exakt 389 Yuan, umgerechnet 35 Euro, kostet die Reise - wenn man die preiswerteste, in China allerdings nicht eben selten genutzte Kategorie der so genannten Hartsitz-Plätze wählt - also ohne die Möglichkeit, sich zum Schlafen hinzulegen. Dabei ist allerdings viel Stehvermögen gefragt: Die Strecke zwischen Peking und Tibet ist fast 4100 Kilometer lang, fünf Mal so weit wie beispielsweise von Hamburg nach München. Und die Fahrzeit beträgt satte 48 Stunden. Allerdings: Gegen Zahlung eines Zuschlags kann man auch in den komfortableren Schlafwaggons unterkommen. Auch dort gibt es zwei Kategorien zur Auswahl: so genannte Hart- und Weich-Schlafplätze. News....

China weiht in Tibet höchste Bahnlinie der Welt ein

 zio.ch / sda, 30.06.06

Die höchste Eisenbahnlinie der Welt wird am Samstag von Chinas Machthabern in der von ihnen unterworfenen Region Tibet eingeweiht.

Das Megaprojekt kostete offiziellen Angaben zufolge 33,9 Milliarden Yuan (5,2 Milliarden Franken).
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Erdrutschartiger Wahlsieg von Prof. Samdhong Rinpoche

TibetNet, 1.7.06 

Prof. Samdhong Rinpoche  wurde mit einem Anteil von 90.72% der Wählerstimmen als Kalön Tripa (Premierminister) wieder gewählt.  

In einer am Samstag, den 1. Juli 06 verbreitenden Verlautbarung der "Chief Election  Commission" der tibetischen Zentraladministration hiess es : "Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass gemäss Artikel 69 des Wahlgesetzes der Tibeter im Exil, Prof. Sammdhong Rinpoche Lobsang Tenzin, als Vorsitzender des Kashags (Kabinet) der Tibetischen Zentral Administration Seiner Heiligkeit des Lamas als Vorsitzender des Kashags zum zweiten aufeinander folgenden Male wieder gewählt wurde." News....

China baut drei weitere Bahnlinien in Tibet

Gemäss einem Artikel in der Überseeausgabe der offiziellen "People's Daily" wird die chinesischen Regierung als Verlängerung des nun abgeschlossenen "Qinghai-Tibet Railway" drei weitere Bahnlinien in Tibet.

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China und Indien öffnen Himalaya-Paß


Peking: In eine
m weiteren Zeichen der jüngsten Annäherung zwischen Indien und China haben sich die ehemaligen Kriegsgegner auf die Öffnung eines historischen Handelsweges im Himalaya geeinigt.

Am 6. Juli 2006 solle erstmals seit mehr als 40 Jahren der Paß Nathu-la in 4300 Metern Höhe geöffnet werden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua mit.
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Zu zehn Jahren verurteilte Nyima Choedron entlassen

Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) begrüßt die Nachricht über die Freilassung der 38jährigen Nyima Choedron aus dem Drapchi Gefängnis. Dem letzten Update der Dui  Hua Foundation aus den USA zufolge wurde Nyima am 26. Februar 2006 entlassen*. Das TCHRD bemüht sich seit langem um die Freilassung von Jigme Tenzin Nyima, alias Bangri Chogtrul Rinpoche, und Nyima Choedron, die zusammen ein Waisenhaus in Lhasa führten. Zu Unrecht wurden sie „salterischer Tätigkeiten“ angeklagt und im September 2000 zu zehn Jahren bzw. legenslänglich verurteilt. Nyimas Urteil wurde mehrere Male reduziert, während Jigme ein Jahr Strafnachlaß erhielt und voraussichtlich am 30. Juli 2021 entlassen wird. News....

 

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Festnahmen nach Demonstration gegen Tibet-Bahn
 

Drei Ausländerinnen verhaftet  

Peking - Die chinesische Polizei hat am Freitag eine Protestkundgebung gegen die erste Bahnverbindung nach Tibet unterbunden und drei Demonstrantinnen - eine US-Amerikanerin, eine Britin und eine Kanadierin - festgenommen. Die drei Frauen hatten am Pekinger Hauptbahnhof ein Spruchband mit der englischsprachigen Aufschrift "China's Tibet Railway, Designed to Destroy" ("Chinas Tibet-Bahn - konstruiert, um zu zerstören") gezeigt. Unklar war zunächst, wohin die Frauen gebracht worden.

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Höchste Eisenbahnstrecke

Maos Traum geht in Erfüllung
30. Juni 2006 Wenn die höchste Bahnstrecke der Welt von Peking bis ins tibetische Lhasa eröffnet wird, erfüllt sich, was Mao Tse-tung erträumte: der endgültige Anschluß Tibets an das chinesische Kernland ist vollzogen. Wenn von jetzt an mehrmals wöchentlich Züge aus fünf chinesischen Städten bis nach Lhasa fahren können, gehört die Abgeschiedenheit auf dem Dach der Welt der Geschichte an.  (
Frankfurter Allgemeine 30.6.06)    News....

Bahnstrecke nach Tibet eine technische Meisterleistung

Peking (AP) Die Bahngleise werden streckenweise künstlich tief gekühlt, die Waggons haben einen Druckausgleich wie in Flugzeugkabinen. Die neue 1.140 Kilometer lange Bahnstrecke nach Tibet, die am Samstag offiziell eingeweiht wird, ist eine technische Meisterleistung. Wegen ihrer möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft in Tibet und auch die Umwelt ist sie aber politisch umstritten. In Peking protestierten am Freitag drei Demonstrantinnen - eine Amerikanerin, eine Britin und eine Kanadierin - gegen den Bau. (Finanzen.de 30.06.06 ) News....

Ab Juli kann man erstmals mit der Bahn nach Tibet

Ein weiterer Rekord für China: Die höchste Eisenbahnlinie der Welt beginnt im Juli ihren Zugverkehr nach Tibet.

Es ist die erste Bahnverbindung auf das "Dach der Welt", das ehrgeizigste und umstrittenste Eisenbahn-Projekt des Landes. Ein Grund für Nationalstolz, sagen die Chinesen. Doch Exil-Tibeter sehen die Verbindung als Bedrohung für die Kultur ihrer Heimat. News....

Tibeter in Indien protestieren gegen die Eisenbahn nach Lhasa

Tibetan demonstrators try to jump into the Chinese embassy compound as the Indian police attempt to stop them during a sudden protest in New Delhi on June 26, 2006. (Photo:Reuters)

 In Indien lebende Exiltibeter überkletterten am Montag die Gitter der chinesischen Botschaft und  verbrannten die chinesische Flagge. Sie protestierten damit gegen die fast fertig gestellte Bahnlinie, die Tibet mit Rest von China verbindet.

 

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 Pressespiegel über die neue Eisenbahnlinie nach TIBET

Bahnstrecke China – Tibet

Frankfurter Rundschau

Endstation Lhasa

Versuchszug auf dem Kunlun-Pass

Mao Zedong war berüchtigt für seine Visionen. China war noch ein bitterarmes Bauernland, da träumte der Große Vorsitzende schon von einem Chinesen auf dem Mond. Beim Großen Sprung ließ er die Familien in den Dörfern Stahl schmelzen - Hunderttausende verhungerten darob. 1973 sagte er dem König von Nepal: "Ich kann nicht schlafen, ehe die Eisenbahn nach Tibet fertig ist." Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Tausende Soldaten als Baubrigaden der Volksbefreiungsarmee im Himalaja im Einsatz. News....

Tibet-Express 

Mit dem Zug aufs Dach der Welt 

Der höchste Bahnhof liegt auf gut 5000 Metern, für empfindliche Passagiere gibt es Spezial-Waggons mit Sauerstoffgeräten: Chinas umstrittenstes Zugprojekt rollt an. (Süddeutsche.de)        News....

Tirol Online

Ab Juli kann man erstmals mit der Bahn nach Tibet

Ein weiterer Rekord für China: Die höchste Eisenbahnlinie der Welt beginnt im Juli ihren Zugverkehr nach Tibet. News....

50 Jahre Verspätung: Der Tibet-Express kommt an

Der Beginn einer Eisenbahnstrecke nach Lhasa in Tibet (dpa)

 

Ein weiterer Rekord für China: Die höchste Eisenbahnlinie der Welt beginnt im Juli ihren Zugverkehr nach Tibet. Es ist die erste Bahnverbindung auf das «Dach der Welt», das ehrgeizigste und umstrittenste Eisenbahn-Projekt des Landes. Ein Grund für Nationalstolz, sagen die Chinesen. Doch Exil-Tibeter sehen die Verbindung als Bedrohung für die Kultur ihrer Heimat.(N24.de)    News....

Die höchste Eisenbahn der Welt

Ein weiteres chinesisches Mammutprojekt steht kurz vor der Eröffnung. Die Zugsverbindung Golmud-Lhasa passiert am höchsten Punkt 5072 Meter. Der höchstgelegene Bahnhof der Welt liegt ab jetzt nicht mehr in den peruanischen Anden, sondern auf 5068 Meter Höhe in Tanggula, Tibet. (Kurier, Wien)      News....

Sauerstoffmasken für die Fahrgäste

Am 1. Juli öffnet in China die höchste Trasse der Welt - die Prestigebahn nach Tibet hat aber noch viele Mängel

Peking - Chinas Eisenbahnminister Liu Zhijun traute seinen Augen nicht. Den Anblick tibetischer Yak-Rinder, Schafe und ihrer Hirten vor seinem Zugfenster fand er alles andere als malerisch. Vor allem deshalb, weil sich die Tiere direkt neben und auf den Schienen der neuen Tibetbahn herumtrieben. Sie seien eine Gefahr für die Reisenden ebenso wie für Chinas neuen gigantischen Prestigezug, der direkt nach Tibet fährt.(Die Welt)    News....

Höchste Bahnstrecke der Welt

 

Wie viele Menschen-leben der Bau der höchsten Eisenbahn-strecke der Welt gekostet hat, ist geheim.

Fünf Jahre dauerte der Bau der 1142 Kilometer langen Strecke nach Tibet 38 000 Arbeiter verlegten auch bei minus 30 Grad die Gleise auf dem höchsten Plateau der Erde.

Mao Zedong war berüchtigt für seine Visionen. China war noch ein bitterarmes Bauernland, da träumte der Große Vorsitzende schon von einem Chinesen auf dem Mond. Beim Großen Sprung ließ er die Familien in den Dörfern Stahl schmelzen - Hunderttausende verhungerten. 1973 sagte er dem König von Nepal: „Ich kann nicht schlafen, ehe die Eisenbahn nach Tibet fertig ist.“ Die besten Ingenieure Chinas zerbrachen sich den Kopf darüber, wie man über 5000 Meter hohe Pässe und (Kölner Stadt-Anzeiger)  News....

Das ewige Problem der Tibet-Frage

 

 

Die von China ausgerufene "Autonome Republik Tibet" umfasst nur ein Drittel des originären Tibet.

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Neuer Flughafen in Tibet wird im Juli eröffnet

China will im Juli einen neuen Flughafen in Südost Tibet, nähe an der Grenze zu Myanmar (Burma) und Indien eröffnen. Dies würde ermöglichen zusätzliche 120'000 Touristen pro Jahr in das abgelegene Gebiet zu bringen, welches bekannt für seine Naturschönheiten ist

Der Flughafen Nyingchi Airport wurde durch die Südwestliche Niederlassung der Air China Ltd. gebaut und wird auch durch diesen gemanagt, berichtet die offizielle Nachrichtenagentur  „Xinhua News Agency“. (AP, 23.06.06)  News....

Erste Session des neuen Uno-Gremiums

In Genf ist erstmals der im März neu gegründete Menschenrechtsrat zusammengetreten. Vertreter von weit  mehr als der darin vertretenen 47 Länder nehmen teil. Entsprechend lang ist die Rednerliste. Dabei müssen zuerst die Regeln ausgearbeitet werden, nach denen das Gremium funktionieren soll. 

spi. Genf hat am Montag einen beträchtlichen Aufmarsch an Regierungsvertretern und Diplomaten aus aller Herren Länder erlebt. Zur Eröffnung der ersten Session des neuen Menschenrechtsrates wollten die Uno-Staaten Präsenz markieren. Im Rat Einsitz nehmen können Delegationen von 47 Ländern. Doch Vertreter von mehr als hundert  Staaten haben sich angemeldet, um bei dieser Gelegenheit das Wort zu ergreifen. .(NZZ, 21.06.06)  News....

Phuntsog Nyidron

Leidensbericht der Nonne Phuntsog Nyidron , einer der international bekannt gewordenen "14 singenden Nonnen vom Drapchi Gefängnis" in Lhasa, an der friedlichen Kundgebung in Genf anlässlich der       1. von 3 jährlichen Sitzungen des neu gegründeten "UNO Menschrechtsrats" am 19.06.06.

Phuntsog Nyidron verbrachte 15 Jahre ihres jungen Lebens für ihr Engagement für die Freiheit Tibets in chinesischen Gefängnissen. Auf internationalem Druck hin wurde sie im Februar 2004 aus dem chinesischen Gefängnis entlassen und erhält nun politischen Asyl in der Schweiz.

Übersetzung ihrer Ansprache in Genf  durch die Vizepräsidentin der Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz und Lichtenstein, Frau Pasang Memmishofer, auf Französisch:

http://www.tibetswiss.com/tibweb/tib-temp_News/2006/19.06.06/genf_demo/franch.WMA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Montag 19.6.06 nahmen ca. 250 Teilnehmer der verschiedenen Tibet Organisationen in der Schweiz an einer friedlichen Kundgebung vor dem Palais Wilson in Genf anlässlich der ersten von jährliche drei Sitzungen des

"UNO Menschrechtsrats " teil. Das "UNO Menschrechts Konzil" löst gemäss der Resolution 60/251 der UNO Generalversammlung vom 19.03.06, die unter Misskredit geratene "UNO Menschenrechtkommission" ab.

Teilnehmende Organisationen an dieser Kundgebung waren neben den offiziellen Vertretern der "Tibeter Gemeinschaft Schweiz & Liechtenstein" die Vertreter der GSTF, VTJE, TFOS und CSPT – La Porte du Tibet.

Bilder....

Memorandum 19.06.06 Geneva.doc

 

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