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Arbeitsmöglichkeiten von chinesischen Siedlern usurpiert

TCHRD, Dharamsala (Newsletter Oktober)


Ein anderes Interview mit einer neu im Exil eingetroffenen Frau macht deutlich, dass diskriminierende Praktiken die Probleme, welche die Tibeter durch die chinesischen Siedler beim Erwerb ihres Lebensunterhalts haben, noch verschärfen. Seit Alkohol, Tabak und Prostituierte überall billig zu haben sind, ist das Leben der tibetischen Frauen noch schwieriger geworden, da es ihnen an Unterstützung durch ihre Ehemänner oder die Regierung mangelt.


Chinas Präsident beginnt Europareise in London


Proteste von Menschenrechtsaktivisten gegen Besuch von Hu Jintao

 

London - Begleitet von Protesten hat der chinesische Präsident Hu Jintao am Dienstag seinen Staatsbesuch in

Großbritannien begonnen. London ist die erste Station seiner Europareise, die ihn auch nach Deutschland führen wird.

Rund 200 Demonstranten johlten und zeigten Transparente mit Aufschriften wie "Freies Tibet", als Hu zusammen mit

Königin Elizabeth in einer Pferdekutsche zum Buckingham Palast fuhr.

Menschenrechtsgruppen fordern, dass Hu sich zu Gesprächen mit dem religiösen Oberhaupt der Tibeter - dem

Dalai Lama - bereit erklärt. China war 1950 in Tibet einmarschiert. Nach einem gescheiterten Aufstand gegen die

chinesische Herrschaft war der Dalai Lama 1959 nach Indien geflüchtet.

Nach einem Festessen mit Königin Elizabeth am Dienstagabend sollte Hu am Mittwoch mit Premierminister Tony Blair zusammenkommen. Auf der Tagesordnung stehen vor allem die bevorstehenden Welthandelsgespräche und eine

vertiefte Kooperation bei der Verbreitung umweltfreundlicher Technologien. "Menschenrechte und Demokratie kommen in unseren Gesprächen mit China immer vor", sagte ein Sprecher Blairs. "Aber unsere Erfahrung zeigt, dass man über

diese Dinge lieber vertraulich sprechen sollte."

Am Donnerstag wird Hu zu einem dreitägigen Besuch in Deutschland erwartet. Neben den wirtschaftlichen und

politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern wird auch das Waffenembargo der Europäischen Union (EU) gegen

China zum Thema werden. China will für eine Aufhebung des Embargos werben, das nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung in China 1989 verhängt worden war. (Reuters)

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Eklat um Vortrag des Dalai Lama

Der Dalai Lama soll einen Gastvortrag auf einer Neurologen-Tagung halten - und hunderte Forscher sind entsetzt.

Ein Nicht-Wissenschaftler dürfe so etwas nicht, meinen sie - auch nicht, wenn er das religiöse Oberhaupt der Tibeter und Friedensnobelpreisträger ist.


Washington - Unter den US-Neurologen ist ein heftiger Streit über einen geplanten Gastvortrag des Dalai Lama entbrannt. Es könne nicht angehen, dass ein Nicht-Wissenschftler vor einer Gruppe von Wissenschaftlern über Forschungsergebnisse referiere, sagte die US-Neurobiologin Nancy Hayes.

Dalai Lama: Streit um GastvortragDer Dalai Lama soll beim Jahreskongress der amerikanischen Society for Neuroscience im

November unter dem Titel "Meditationsneurologie" über positive Auswirkungen des Meditierens sprechen. Hintergrund sind Studien von US-Forschern, nach denen intensives Meditieren,

wie es etwa buddhistische Mönche praktizieren, positive Emotionen auslösen können.

Wenn der Dalai Lama auf dem Kongress spreche, komme dies einem Qualitätssiegel für seine

Thesen gleich, argumentierte Hayes. Der Verband müsse zunächst überprüfen, ob die Ansichten

des Dalai Lama eine "solide wissenschaftliche Basis" hätten.

Die Gegner des Gastvortrags haben eine
Online-Petition eingerichtet, um Stimmen für ihre Sache zu sammeln.

Am frühen Donnerstagnachmittag waren dort bereits über 900 digitale Unterschriften verzeichnet. "Es ist für Neurowissenschaftler ironisch, einem religiösen Führer, dessen Legitimation auf Reinkarnation beruht, ein Forum und

damit implizit Unterstützung zu gewähren", heißt es in der Petition. Die Reinkarnation sei eine "Doktrin, die dem

Fundament der Neurowissenschaft entgegensteht". Der Dalai Lama betone explizit die Trennung von Körper und Geist,

da dies für seine Legitimation als religiöser und politischer Führer von zentraler Bedeutung sei.mehr....

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Tibet und die chinesisch-afrikanischen Beziehungen

 

WTN News, 10.10.05

In dem Maße, wie China zu einer dominierenden Wirtschaftsmacht in der internationalen Arena aufsteigt, schrumpft der    globale Handlungsspielraum für die Tibeter und ihre Unterstützer rapide - ihre Möglichkeiten, gegen die Besetzung Tibets   durch die VR China tätig zu werden. Die Ausgangsbasis für irgendwelche gegen China gerichteten Aktivitäten wird          darüber hinaus durch die Führung der Exilgemeinschaft in Dharamsala gefährdet aus Angst, die chinesische Regierung          zu verärgern und die versucht, den Protest der Tibet-Unterstützer gegen die Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet zum Schweigen zu bringen.

Bei den Verhandlungen mit der VR China sieht sich die tibetische Regierung-im-Exil (Tibetan Government-in-Exile - TGIE) mit einer “Alles-oder-Nichts” Situation konfrontiert, was heißt, daß China den Verlauf des Dialogs bestimmt und sich über            den Status der TGIE als einem gleichrangigen Partner und Treuhänder der tibetischen Ansprüche bei dem Konflikt           einfach hinwegsetzt.  mehr....

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Seiner Heiligkeit besucht die Vereinigten Staaten und Grossbritannien

Tibetnet, Dharamsala, 1.11.05

Seiner Heiligkeit der Dalai Lama verliess am 1. November 2005 Dharamsala via Jammu in Richtung New Delhi.

Am 2. November 05 nahm er in New Delhi an der Internationalen Konferenz über Mahayana Philosophie und  Kunst teil,      welche in der "Indian International Centre" stattfand. Die Konferenz wurde durch das Tibet House in New Delhi organisiert.

Am Nachmittag um 14:30 h besuchte Seiner Heiligkeit das "Institute for Integrated Learning in Management (ILIM)" und hielt die erstmalige Vorlesung des Instituts mit dem Thema "Frieden in unserer Zeit erreichen  – die Bedeutung der Gewaltlosigkeit". Begrüsst im Institut wurde Seiner Heiligkeit durch Botschafter K.V. Rajan und  der ehemalige Premierminister von Indien,            Shri I.K. Gujural, hielt die Abschlussrede.  

Am selben Tag reiste Seiner Heiligkeit in Richtung Tokyo weiter, von wo er nach San Francisco fliegen wird.

Während seiner zehntägigen Reise in der amerikanischen Hauptstadt wird gemäss Presse-mitteilung des in Washington          D.C. domizilierten "International Campaign for Tibet" erwartet, dass Seiner Heiligkeit der Dalai Lama den Amerikanischen Präsidenten George Bush und Aussenministerin Condoleeza Rice sowie Führer des amerikanischen Kongresses treffen         wird.

Am 17. November wird Seiner Heiligkeit nach Grossbritannien fliegen, wo er in der schottischen Hauptstadt Edinburgh          eine Rede vor dem "4th World Parliamentarians’ Convention on Tibet" halten wird.  

Seiner Heiligkeit wird am 24. November 05 nach New Dheli zurückreisen und am selben Tag in Richtung Dharamsala weiterfliegen.  

 

Übersetzung: Tenzin N. Emchi

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Delegation des Tibetischen Exilparlamentes treffen Britische Parlamentarier

Tibet Office London, 25./26. Oktober 05

Anlässlich einer Begrüssungsveranstaltung, die die Tibeter Gemeinschaft Britannien        und das Tibet Office London gemeinsam organisierten, trafen am 24. Oktober 05    Mitglieder der Gemeinschaft eine elfköpfige Delegation von Tibetischen               Exilparlamentariern aus Dharamsala.

Für die Delegation war es von Interesse mehr über die Gemeinschaft und ihren       Aktivitäten zu erfahren. Einige von ihnen waren besonders beeindruckt von der        kulturellen Darbietung durch jüngere und ältere Mitglieder der Tanzgruppe der        englischen Tibeter Gemeinde. mehr... 

 

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Tibets letzte Generation

 Südtiroler Wochenmagazin 

Autonomie: In Tibet zeigt sich, was mit Südtirol geschehen wäre, - hätte Italien sich getraut, im

eroberten  Gebiet so rücksichtslos vorzugehen wie China im Land des Dalai-Lama.
Der Potala ist noch da. Seit 300 Jahren thront das wuchtige Kloster auf einem Felsen in

Lhasa, Tibets Hauptstadt. Vor dem Potala aber haben die chinesischen Behörden Tabula rasa gemacht. Die tibetischen Wohnhäuser, die hier vor wenigen Jahren noch standen, sind verschwunden, niedergewalzt für eine breite Prachtstraße und einen riesigen Platz. Auf ihm

steht das neue "Siegesdenkmal" von Lhasa. Natürlich heißt es nicht so. In der offiziellen

Diktion haben die Chinesen Tibet nicht besiegt, sondern "befreit". Befreit von der erdrückenden

Macht der Klöster und einer mittelalterlichen Feudalherrschaft. mehr....

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 Spannungen wegen Weideland und Viehbestand in den tibetischen Gebieten

Die Entwicklungspolitik der chinesischen Regierung wirkt sich in Tibet verheerend auf das

Leben einheimischer Bauern und Nomaden aus. Als die größte Errungenschaft der Revolution wird von den Chinesen gepriesen, daß der breiten Masse des Volkes ein Grundauskommen ermöglicht wurde, doch die auf dem Lande lebenden Tibeter müssen weiterhin jeden Tag einen harten Existenzkampf bestehen. Die Landreformpolitik, sowie weitere entwicklungspolitische Maßnahmen auf tibetischem Gebiet resultierten in der kompletten Marginalisierung der Tibeter, die nun ein armseliges Leben führen. Auch kam es zwischen der einheimischen Bevölkerung, den Behörden und ethnischen Chinesen zu Spannungen.mehr....
 


 

Sikkim - Klösterliche Magie mit Himalaya-Panorama

Eine Tour durch Indisches Gebirge und Magie

Die Landschaft erinnert an die Alpen. Doch ein Blick auf die Höhenmeter in der Landkarte genügt, um den Unterschied sofort zu begreifen: 2.000 bis 3.000 Meter sind hier am Rande des indischen Himalaya keine Seltenheit. Der 8.586 Meter hohe Kangchenjunga grüßt während der gesamten Reise stolz herüber.

Während Ranjit, der junge Fahrer, den Jeep-Insassen auf unbefestigten Straßen die Angst vor dem ewigen Abgrund nimmt, wird die Luft spürbar dünner. Der Weg in die Himalaya-Berge im Bundesstaat Sikkim führt durch West-Bengalen. Der Jeep mit Ranjit startet dort in der Stadt Kalimpong auf rund 1.200 Meter Höhe. Bereits hier ist der Einfluss der Bergvölker Nepals und Tibets deutlich spürbar: In kleinen Garküchen am Straßenrand bereiten sie Momos zu, tibetische Teigtaschen.

Die Fahrt geht entlang des Great Ramgit River. Die Ausläufer der hügeligen Teeplantagen von Darjeeling erstrecken sich hierher bis an die Grenze zu Sikkim und machen unterwegs Lust auf ein Tässchen des weltberühmten Tees. Schließlich erreichen Ranjit und seine Mitfahrer den Grenzposten Melli, wo sich alle anmelden müssen, und später das Grenzstädtchen Jorethang.

Weiter geht es nach Norden durch die dicht bewaldeten Hügel des kleinen indischen Paradieses, inzwischen ist der Great Ramgit River zum Rangit River geworden. Der buddhistische Einfluss wird immer deutlicher: überall kleine und große Stupas, Denkmäler, die Symbole für den Buddhismus sind.

Etwas nördlicher liegt Tashiding, wo sich oberhalb des Ortes auf einem Areal von der Größe eines Fußballfeldes weiße und vergoldete Stupas in verschiedenen Größen versammelt haben. Direkt vom Stupa-Feld aus führt die Wanderung hinauf zur nächsten Höhle des alten Meditationsmeisters - eine Tour, die sich auch wegen des Himalaya-Panoramas unbedingt lohnt.

Von Tashiding nimmt Ranjit die Straße am Rongi River entlang hinauf zum Kloster Rumtek. Es ist eines der kulturellen Schätze Sikkims und Pilgerstätte fast aller Touristen, unweit der Hauptstadt Gangtok gelegen. Es ist schon Abend, als der Jeep Rumtek erreicht. Das mehrere Meter hohe Eisentor, durch das der Weg die letzen Meter hinauf zum Kloster und den kleinen Pensionen führt, öffnet sich, nachdem die Gruppe sich angemeldet hat. Das Kloster wurde 1962 vom 16. Karmapa, einem hohen buddhistischen Lehrer, nach seiner Flucht vor den Chinesen aus Tibet Lehrer, nach seiner Flucht vor den Chinesen aus Tibet gegründet. Die dort lebenden Mönche öffnen die großen und schweren Türen gerne für Besucher.

INFO: www.india-tourism.com/de.

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Neues Hörbuch "Leben in Gesundheit und Vitalität" unterstützt

Tibet-Flüchtlingskinder in Dharamsala /
Xavier Naidoo und Marilyn Monroe (deutsche Synchronstimme)

unterstützen das Projekt

Titel
 

Burg Hohenstein (ots) - Am 1. November erscheint das Hörbuch "Leben in Gesundheit
und Vitalität".Inhalt: Auswirkungen unserer Ernährungs- und Lebensweise kombiniert 
mit neuen Erkenntnissen über Vitamine,Mineralien und "Co" mehr....

Vorgeschmack auf Peking 2008

Chinesische Ordner observieren in Hamburgs Fußballstadion

Monika Weiß
Die Neue Epoche
25.10.2005 20:10

 
Drei tibetische Nationalfahnen und mehrere kleinere Banner mit der Aufschrift: „Free Tibet“ wurden im Hamburger AOL-Stadion auf chinesischen Wunsch verboten. FOTO: Free Tibet Beim Anpfiff des Länderspiels Deutschland – China im AOL-Stadion in Hamburg hängt eine kleine Tibetfahne in der Nähe des deutschen Tores. Unterstützung oder Protest für das chinesische Team? Die Fahne muss entfernt werden.

In einem anderen Abschnitt des Stadions schauen 22 junge Tibeter, die extra aus der Schweiz angereist sind, dem Spiel zu. In ihrer Nähe halten auch diverse Chinesen in den offiziellen roten Ordnerjacken die Augen offen, aber sie schauen eher in das Publikum. Besonders die Tibeter haben sie im Blick, denn nichts Unerwünschtes, kein Protest darf die Fernsehbilder stören, die auch nach China gehen: Aktion „sauberer Bildschirm“. Und mit Menschenrechts-Protesten ist immer zu rechnen, wenn China einen Auftritt in westlichen Ländern hat. Denn die Menschenrechte werden in China noch immer mit Füssen getreten. Die Ordner wiederum sind Teil des chinesischen KP-Systems „alles kontrollieren“, selbst in einem deutschen Fußballstadion. Warum wären sie dort, wenn nicht auf Druck der Chinesen? mehr....

                                                             

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Chinesischen Behörden verschärfen Anti-Separatisten-Kampagne

Radio Free Asia,15. Oktober 2005

Wie Radio Free Asia (RFA) berichtet, haben die chinesischen Behörden ca. 40 buddhistische Nonnen aus einem Kloster in der tibetischen Hauptstadt Lhasa vertrieben, was von zuverlässigen Quellen dort als ein erneutes scharfes Durchgreifen gegen als Separatisten Verdächtigte in tibetisch-buddhistischen Institutionen verstanden wird.

Wie jemand, der anonym bleiben möchte, versichert, tauchen in den bekannten großen Klöstern neue Mönche auf, die ohne den langen zur Vorbereitung auf das Klosterleben notwendigen Prozeß von den Behörden zugelassen wurden und mit Mobiltelefonen zur Aufrechterhaltung der Verbindung mit den offiziellen chinesischen Stellen ausgestattet sind.

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Tibeter in Nepal verhaftet und verurteilt

Voice of Tibet, 24.10.05

Wie der Radiosender „Voice of Tibet“ berichtet, wurden vier Tibeter von der nepalesischen Einwande-rungsbehörde mit Geldstrafen von jeweils mehr als 10.000 Rupien belegt. Sie waren am 13. Oktober im Grenzort Rasowa von der nepalesischen Polizei verhaftet worden.

Bei den betroffenen Tibeter handelt es sich um Wangdue, 20, Ngawang Yonten, 22, Dawa, 25, und Tsekyi, 23. Tsekyi stammt aus dem Distrikt Drayab in Kham; die anderen drei kommen aus Shigatse. Die vier wurden beschuldigt, illegal und ohne Reisedokumente nach Nepal eingereist zu sein. Sie wurden am 19. Oktober nach Kathmandu gebracht und einen Tag später zu den Geldstrafen verurteilt. Wenn sie die Geldstrafe nicht zahlen können, werden sie zu Haftstrafen von mindestens zwei Jahren verurteilt. Bei Zahlung des geforderten Betrags werden sie dem UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge übergeben.

Die nepalesische Regierung hat indessen die Ausstellung von Reisedokumenten für Flüchtlinge gänzlich eingestellt. Jetzt steht der Winter vor der Tür und das Schicksal der zahlreichen tibetischen Flüchtlinge, die in dieser Jahreszeit ins Land strömen, ist ungewiß.

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Eindrücke aus Ngari

Von Zhang Keqing

Der Ngari-Bezirk Tibets liegt im Durchschnitt 4500 m über dem Meeresspiegel und wird damit als „Plateau auf dem Plateau“ bezeichnet. Über dem Himalaya-Gebirge in seinem Südteil grenzt Ngari an Indien und Nepal und über dem Kunlun-Gebirge in seinem Nordteil grenzt es an Xinjiang. Das Ngari-Gebiet hat eine Fläche von mehr als 300 000 qkm, ihm unterstehen 7 Kreise. Seine Bevölkerung beträgt 77 000 Menschen, die Bevölkerungsdichte beträgt pro 4 qkm eine Person. Aufgrund seiner Höhe und schlechten Verkehrsbedingungen wird Ngari selten von Fremden besucht. Insbesondere das unlösbare Rätsel über das Guge-Königreich hat diesem Gebiet eine mysteriöse Färbung hinzugefügt. Daher sagt man, wer nicht Ngari besucht habe, der sei nicht in Tibet gewesen.

Eine Fahrt entlang der Xinjiang-Tibet-Landstraße

Am Vormittag des 30. April 2001 fuhr unsere Journalistengruppe per Militärwagen von Yecheng in Xinjiang entlang der Xinjiang-Tibet-Landstraße nach Ngari. mehr....


OB empfängt eine Delegation aus dem Kloster des Dalai LamaTibetanische Mönche bereiten den Besuch des Dalai Lama vor

Im nächsten Jahr will der Dalai Lama zu einer Europareise aufbrechen und wird auch Deutschland besuchen. Eine Gruppe von sechs hochrangigen Mönchen aus dem Namgyal Kloster des Dalai Lama, begleitet von einem Mönch für die Öffentlichkeitsarbeit, bereitet diese Reise vor. Oberbürgermeister Rolf Schnellecke empfing die Delegation am Donnerstag im Wolfsburger Rathaus.
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Bergsteigergruppe im Himalaya vermisst

Kathmandu. AP/baz. Nach heftigen Schneefällen im Himalaya sind nach nepalesischen Regierungsangaben vom Sonntag sieben französische Bergsteiger und vier ihrer einheimischen Führer und Träger vermisst worden. Die Franzosen wollten den 4.999 Meter hohen Berg Kangroo besteigen. Zu der Gruppe bestehe kein Kontakt. Sie werde sei drei Tagen vermisst, schlechtes Wetter habe aber eine Suchaktion verhindert, sagte ein Sprecher des Tourismusministeriums. Seit Sonntag werde mit Hubschraubern nach der Gruppe gesucht.


UN Hochkommissarin für Menschenrechte nach ihrem China-Besuch  

Peking, 2. September 2005 – Obwohl es in einer ganzen Reihe von Bereichen noch schwere Bedenken gebe und beängstigende Aufgaben zu bewältigen seien, verfüge ein rasch sich wandelndes China über ein großes Potential, was die Menschenrechte betreffe, sagte die UN Hochkommissarin für Menschenrechte. Zum Abschluß ihres einwöchigen Besuchs in China  äußerte sich Louise Arbour lobend über den Fortschritt bei der Verwirklichung wirtschaftlicher und sozialer Rechte, insbesondere darüber, wie das wirtschaftliche Wachstum dort zu einer erhöhten Lebenserwartung, dem Rückgang der Kindersterblichkeit und des Analphabetismus geführt habe.mehr....

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"Tibetan Youth Leadership Program" 2005 der ICT Europe

Vom 9. bis 14. Dezember 2005 findet das fünfte „Tibetan Youth Leadership Program“ (TYLP) der ICT Europe in Amsterdam statt.

Vom 9. bis 14. Dezember 2005 findet das fünfte „Tibetan Youth Leadership Program“ (TYLP) der „International Campaign for Tibet Europe“ (ICT Europe) in Amsterdam in den Niederlanden statt. ICT-Europe richtet damit bereits zum zweiten Mal dieses faszinierende Führungstraining aus. Es wurde speziell für junge Tibeter in Europa konzipiert, um diese mit der Unterstützung internationaler Experten auszubilden und zu ermutigen, führende Positionen in der tibetischen Gemeinschaft zu übernehmen.
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Stadt lädt den Dalai Lama zum Besuch nach Wolfsburg ein

zoomVon Daniel Puskepeleitis

 

Wenn diese Einladung angenommen würde, wäre dies eine unbeschreibliche Ehre für Wolfsburg. Oberbürgermeister Rolf Schnellecke hat gestern offiziell seine Heiligkeit, den Dalai Lama, zu einem Besuch nach Wolfsburg eingeladen. Während er imzoom Rathaus eine Gruppe tibetischer Mönche aus dem Namgyal-Kloster empfing, bat er sie, dem Oberhaupt des Buddhismus die herzliche Einladung der Stadt auszurichten.mehr.....

 

 

 

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Seen in Tibet

Von Xu Chaoqing

Das Autonome Gebiet Tibet ist eine Attraktion mit emporragenden Bergen, tiefen Schluchten und grünen Steppen. Besonders seine schönen Seen, die wie Juwele in Gebirge und Schluchten hineingesetzt sind, machen die Landschaft Tibets so faszinierend, dass sie jedermann in ihren Bann zieht.

Tibet, das im Durchschnitt über 4000 m über dem Meeresspiegel liegt, wird als „Dach der Welt“ bezeichnet. Als ich meinen Fuss auf den Boden Tibets setzte, fühlte ich mich, als ob ich mich in einem unübersehbaren Meer von Bergen befand. Unser Wagen fuhr immer noch in Schluchten oder Flusstälern. Plötzlich stand ein grüner See vor unseren Augen, was wirklich eine Überraschung für uns war. mehr.....


Das Leben ist ein Leiden

Artikel vom St.Galler Tagblatt

Seit 40 Jahren leben viele Tibeter in der Schweiz - in Flawil sind es etwa 120

Flawil. Kelsang Nezam aus Bichwil, ehemalige Präsidentin der Schweizer Abteilung der weltweiten «Tibeter Frauen-Organisation», war vier Jahre alt, als sie mit der Familie von Tibet flüchtete. Sie erzählt von der tibetischen Kultur.mehr.....                    

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Tibeter in Nepal inhaftiert – Abschiebungsgefahr 

Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), 12..10.05


Der 18-jährige tibetische Flüchtling Sonam Tsering wurde Anfang Oktober von der nepalesischen Polizei in Kathmandu festgenommen und im Dilli Bazaar Gefängnis inhaftiert. Im Augenblick ist es nicht möglich, seinen Heimatort in Tibet zu bestimmen, man nimmt jedoch an, daß er aus der TAP Golog (chin. Guoluo), Provinz Qinghai, kommt.
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Letzte Gleise der Qinghai-Tibet-Eisenbahn werden gelegt

Nach Informationen der Shanghai Morning Post sollen die Gleisarbeiten an der Eisenbahnstrecke von Qinghai nach Tibet am 18. Oktober beendet werden. Die Qinghai-Tibet-Eisenbahn ist die höchste Eisenbahnstrecke der Welt.

"Dies sind alle Materialien, die für den letzten Kilometer der Strecke benötigt werden", erklärt ein Vertreter der China Railway Erju Co. Ltd. gegenüber der Zeitung und weist auf einen mit Gleisen und Schwellen beladenen Güterwagen. "Es wird zwei Tage dauern, die Gleise und Schwellen zu legen. Aber der letzte Abschnitt wird mehr Zeit in Anspruch nehmen, da er sich von den anderen unterscheidet." mehr...

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Abnahme des Bildungsniveau und Zunahme des Analphabetismus

www.tibetinfo.net, 27. September 2005

Die jüngsten für die Autonome Region Tibet (TAR) veröffentlichten Statistiken enthüllen, daß sich der Anteil der tibetischen Bevölkerung, der nicht lesen und schreiben kann, von 43,8% im Jahr 2002 auf 54,9% im Jahr 2003, d.h. um 10%, erhöht hat.

Damit ist der Trend in der TAR dem in allen anderen westlichen Provinzen der VR China genau entgegengesetzt, wo der Analphabetismus 2003 ebenso wie in den Vorjahren abnahm. In ähnlicher Weise ging 2003 auch der Bevölkerungsanteil in der TAR,
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Abbau von Bodenschätzen beeinträchtigt Nomaden in ihrem Lebensunterhalt

TCHRD, Juli 2005

Jamyang Jinpa, 27, aus dem Dorf Theko, Gemeinde Ngura, berichtete dem TCHRD, wie in seiner Gegend nach Gold gegraben wird. Wie er sagt, wirken sich die Aktivitäten der Bergarbeiter verheerend für den Lebensunterhalt der Nomaden in dieser Gegend aus.mehr....

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Porträt eines politischen Gefangenen

TCHRD, Juli 2005 

Der 29-jährige Sonam Ngodup aus Senge Chu, Kreis Kardze, TAP Kardze, Provinz Sichuan, war Mönch im Kloster von Kardze.

In jungen Jahren besuchte er die Grundschule in seinem Dorf. Seine Eltern nahmen ihn jedoch bald von der Schule, da er abgesehen von ein wenig Tibetisch in seiner Schule, der es an Lehrern und der notwendigen Einrichtung mangelte, nicht viel lernte.
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Präsident Bush drängt China zu substanziellen Diskussion über Tibet

ICT, 12.10.05 

Das in Washington D.C. ansässige "Congressional Executive Commission on China" (CECC) hat Präsident George Bush und dem amerikanischen Kongress empfohlen, die chinesische Regierung dazu zu drängen, den Dalai Lama zu treffen sowie den momentanen Kontakt mit seinen Gesandten in einer substantiellen Diskussion zu überführen. mehr....

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Kalon Tripas Rede zur Politik der CTA und zum Status des Sino-tibetischen Dialogs

 

Dharamsala, 7.10.05

 

Kalön Tripa Samdong Rinpoche sprach anlässlich des wochenlangen Workshops  „Youth & Leadership“ über die Politik der Tibetischen Exilregierung (CTA) zum Stand der Sinto-tibetischen Dialogs.

 

Er erklärte, dass der „Middle Way Approach“ eine auf demokratischem Weg formulierte  Politik ist, welche die Tibetische Regierung im Exil  und das Tibetische Volk nach einer ganzen Reihe von Diskussionen über einen langen Zeitraum hinweg gemeinsam geführt haben und danach festgelegt   mehr....

 

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Von Thomas Kuzaj
Kommentar: Literatur aus Tibet und Ostpreußen

 
Literatur I: Soname Yangchen, geboren in Tibet, floh im Jahr 1997 nach England. Ihre Geschichte erzählt die 1973 geborene Frau in dem Buch "Wolkenkind" (Droemer). Heute, am 7. Oktober, stellt sie den Band bei Thalia in der Obernstraße vor. Der englischsprachige Vortrag beginnt um 20 Uhr, sagt Filialleiter Volker Stuhldreher. Der Tibet-Kenner Alfred Röver moderiert und begleitet die Veranstaltung, bei der es auch Bilder aus Tibet zu sehen gibt. mehr....

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Der Dalai Lama im Gespräch

Dalai-Lama: (lacht) Anfang der 60er-Jahre ging ich dazu über, ausschließlich vegetarische Kost zu essen. Das hielt ich auch zwei Jahre lang konsequent durch. Aber dann bekam ich Hepatitis. Mein Körper färbte sich gelb – meine Augen, meine Nägel, alles. Ich sah aus wie der leibhaftige Buddha – nicht aufgrund meiner Spiritualität, sondern wegen meiner Krankheit! Deswegen ernährte ich mich wieder wie früher. mehr....

 

 

 

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Frau auf der Flucht wegen eines Telefonverzeichnisses und Fotos vom Dalai Lama verhaftet

Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), Juli 2005

 Die 39 Jahre alte Dolker Tsering (Name aus Sicherheitsgründen geändert) aus Lhasa verbüßte wegen ihres im Jahr 2002 mißglückten Versuchs, mehr....

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Festnahme von Tibetern an der nepalesisch-tibetischen Grenze wegen Mitführung von “belastendes Material”

Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD), Juli 2005 (dsala@tchrd.org, www.tchrd.org)

Der Besitz von Niederschriften von Belehrungen des Dalai Lama und von Exemplaren der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte führte zur Inhaftierung von Exil-Rückkehrern.
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Neue Informationen über Verhaftungen im Zusammenhang mit dem Gyatso Waisenhaus

Nach der Schließung des Gyatso Waisenhauses in Lhasa ist der Schulgründer im Gefängnis schwer erkrankt und die Kinder gehen auf den Straßen Lhasas betteln Große Sorge besteht um die Gesundheit und Sicherheit eines angesehenen tibetischen Lehrers und Rinpoches,  mehr.... auf pdf


Chinesische Grenzsoldaten schiessen auf tibetische Flüchtlinge

Radio Free Asia, www.rfa.org, 24. September 2005
 

Kathmandu – Wie Augenzeugen RFA berichteten, eröffneten chinesische Grenzschutztruppen das Feuer auf eine Gruppe von 51 Tibetern, die nach Nepal fliehen wollte. Bis auf drei wurden  alle festgenommen, und ihr weiteres Schicksal ist  unbekannt. mehr....                                  

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Wirtschaftswachstum und soziale Ausgrenzung in Tibet"

Die Kehrseite des Wirtschaftsbooms

Aus: Trin-gyi-Pho-Nya, Tibet's Environment and Development Digest Tibet Justice Center

In seinem neuen und bedeutenden Buch mit dem Titel “State Growth and  Social Exclusion in Tibet: Challenges of Recent Economic Growth”  (University of Hawaii Press, zu beziehen über Amazon.com)  mehr....


Der Preis des Widerstandes - meine Geschichte

(Buchauszug aus "Incomparable Warriors" von Ngawang Sangdrol)

(Im Internet und zum Ausdrucken: http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ICT/NgawangSangdrolMyStory.html)

Ich wurde 1977 in Lhasa, Tibet, geboren. Meine Familie war zwar arm, aber wir standen uns alle sehr nahe und ich liebte es, mit meinen zwei älteren Schwestern und den vier Brüdern allerlei Spiele zu spielen und mit ihnen zusammen zu sein.  mehr....

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Ravioli? Momos!

In Wiedikon hat vor kurzem das Shangrila seine Pforten geöffnet. Spezialität des Hauses sind gefüllte Teigtaschen, von den Tibetern Momos genannt.

Von Daniel Böniger

Der Besuch des Dalai Lama in der Schweiz war eines der grossen Themen der letzten Wochen. Wie er den Tag verbringt, wurde berichtet, was er zu sagen hat natürlich, auch, was er liest. Doch eine Frage blieb offen: Was isst das geistige und weltliche Oberhaupt der Tibeter?  mehr....

 

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Chinas einschüchternder Erfolg

Die dunkle Seite des Booms ruft die Erinnerung an faschistische Staaten der 20er und 30er Jahre wach, sagt der tibetische Schriftsteller Jamyang Norbu, Globe and Mail, Toronto, 22. November 2004. Chinas Wirtschaftsboom ist so fabelhaft,  mehr....


 "Leben und Sterben in China" oder "ein menschliches Leben in China hat nur den Wert seiner Organe"(=> Organhandel)

Da nützen technische und materielle Fortschritte wenig, wenn die immer noch herrschende Diktatur in China sogar die  Bürger im eigenen Lande mit soviel Brutalität, Verachtung sowie Skrupellosigkeit und mit so wenig Respekt und Mitgefühl behandelt.
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