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12. Legislaturperiode der Tibeter Gemeinschaft Schweiz und Liechtenstein (TGSL)


Protokoll der 4. Gemeindeversammlung im 3. Jahr (2006_2007)

 

Dienstag, 26. Dezember 2006, 10:00 Uhr, Binzstrasse 15, 8045 Zürich

Anwesende Personen:

Präsidium:                              Präsident Herr L. Gangshontsang

                                               Vizepräsidentin Frau Pasang Memmishofer 

Protokollführung:                    General-Sekretär Herr Sampa Dhondup

                                               General-Sekretär Herr Lobsang Lungthok

Mitglieder:                               Gyatso Deshar, Kunga Tethong, Pema Tsewang Tsalung, Sonam

                                               Gomartsang, Thupten Nyamtsur, Champa Porong, Lobsang

                                               Wujohktsang, Sherab Rabgang, Tenzin Gyabshar, Tenzin Chöwang

                                               Dorjetsang, Kunchok Thaktsang, Thupten Zahner, Namgyal Dachen,

                                               Tseten Gonpa, Tsedor Margey, Tashi Norkhangsar (Ersatz Thümi Rüti)

                                         

Entschuldigt:                           Kelsang Darhen, Kelsang Dangma, Andrug Thogurtsang, Jampa

                                               Taradoepa, Tenyang Hagmann, Urgyen Damchoe,

                                               Tsering Choedar Nelung, Tashi Marsen, Thupten Kampa, Loten

                                               Namling, Yschy Zadu Ba, Norzin Norki, Yangkyi Gyalpo

 

Speziell Entschuldigt:             Gemeindeverwalter bzw. Vertreter des Tibet Bureau, Kelsang

                                               Gyaltsen la

 

Einleitung

Der Präsident, Herr Lobsang Gangshontsang, begrüsst die anwesenden Sitzungsteilnehmer herzlich und liest die Entschuldigungen der Abwesenden vor.

 

1. Ausführungen von Tibet Bureau Office, Genf

Lobsang Gangshontsang hat Bugyal la angefragt, ob es nicht möglich wäre, das neue grüne Volksbeitragsbuch nochmals neu zu bestellen, da in den Erstellten sehr viele Fehler enthalten sind, z.b. falsche Beschriftungen der Namen und Adressen. Es gab auch sehr viele Kritiken von den Sektionsmitgliedern diesbezüglich. Bugyal la hat dies das Finanzministerium in Dharamsala konsultiert, und das Ministerium meint, dass dies unmöglich wäre, da nach dem finanziellen Aspekt her bereits schon zu viel darin investiert wurde.

Auf die Anfrage, ob es doch nicht möglich wäre, falls TGSL die Finanzierung übernehmen würde, meint Bugyal la, dass dies sehr schwierig sein wird. Daraufhin möchte die TGSL vom Finanzministerium ein Schreiben mit einer kurzen Stellungnahme zu diesem Problem erhalten, damit man die Sektionsmitglieder entsprechend informieren kann.

 

2. Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 26. 11.2006

Im Protokoll vom 26.11.2006, bei der Arbeitsaufteilung im Tibet-Bureau Office von Kelsang Gyaltsen la, wurde vergessen zu erwähnen, dass Bugyal la,  die Kontaktperson für die Tibeter in der Schweiz sei. Sonst gibt es keine weiteren Einwände. Das Protokoll wird mit dieser Ergänzung genehmigt.

 

3. Grundsätze für die SitzungsteilnehmerInnen

A)         Lobsang Gangshontsang: Da die TGSL nach einer demokratischen Reglement aufgebaut ist, sowie auch unsere Exilregierung, und da auch alle Thümis einen Eid abgelegt haben, ist es sehr wichtig zu wissen, wie man sich während und nach einer Sitzung zu verhalten hat. Am Wichtigsten ist, da alle Beschlüsse von der Mehrheit oder einstimmig gefällt werden, dass dies auch nach der Sitzung auch so kommuniziert wird und nicht einzelne Namen genannt werden. Denn dies entspricht nicht den Sitzungsregeln und kann somit  zu unnötigen Diskussionen führen.

B)        Lobsang Ganshontsang hat am 05.12.2006 einen eingeschriebenen Brief von Koondhor Tulku und Kharnang Tulku erhalten. Im Brief wurde Kunchok Taktsang und Sampa Dhondup privat kritisiert. An der Sitzung haben Kunchok la und Sampa la Stellung dazu genommen und diesen Fall aufgeklärt. Die Thümis wurden gebeten, dies an den jeweiligen Sektionssitzungen so zu erläutern.

C)        Lobsang Gangshontsang erhielt ein Telefon von Phende la, im Gespräch wurde erwähnt, dass Koondhor Tulku und Kharnang Tulku an einem Treffen interessiert sind. Es wurde an der Sitzung einstimmig entschieden, Phende la zu informieren, falls sie Interesse hätten, direkt mit Lobsang la Kontakt aufzunehmen und schriftlich ein Schreiben zu machen mit dem Inhalt was an dem Treffen besprochen werden soll. Auch wurde entschieden, falls ein Treffen zustande kommt, dass Kelsang Gyaltsen und Sonam Monkhar gebeten werden, an der Sitzung teilzunehmen.

 

4. Rückblick: Menschenrechtstag vom 10.12.2006                                  

A)        In Genf haben etwa 500 Personen teilgenommen.

B)        VTJE konnte in Zürich nicht gemäss Program vorgehen, da keine Bewilligung eingeholt werden konnte.

C)        Die Kosten vom Menschenrechtstag werden unter den 4 Organisationen (TGSL, VTJE, TFOS, GFTS) aufgeteilt und übernommen.

 

5. Rückblick: 17-jährige Jubiläumsfeier der Friedensnobelpreisverleihung an S.H. den 14. Dalai Lama vom 16. Dezember 2006 

A)         Für etwa 50 Personen hat das Abendessen nicht gereicht, in Zukunft muss beim Einkaufen besser geachtet werden.

B)        Es wurde an der letzten Sitzung kommuniziert, dass beim Aufräumen alle Thümis mithelfen werden, doch waren nach dem Fest einige Thümis bereits schon gegangen.

C)        Champa Pongrong sprach noch über den defekten Bühnevorhang. Sonst, waren alle der Meinung, dass es ein gelungenes Fest war.

6. Veranstaltung zu folgenden Tibet-bezogenen Themen (Vorschlag: Sonntag 21.01.2007)

Dies, wird in Rapperswil/Jona stattfinden. Die 2 Thümis von Rapperswil/Jona werden mit dem Verkauf der Getränke helfen.

7. 10. März 2007

Es wurde entschieden, dass der Standort Genf sein wird. Es wird geschaut, ob es möglich wäre T-Shirts oder Mützen mit den Farben der Tibetischen Flagge zu produzieren. Es wird abgeklärt wie viel es kosten würde.

An der nächsten Sitzung müssen die Thümis bekannt geben, wie viel Sektionsmitglieder am 10. März 2007 an der Demo teilnehmen können.

Es wurde entschieden abzuklären, ob es möglich wäre vom 11. bis 14. März 2007 eine Hungerstreiks - Aktion, in Genf, zu organisieren.

 

8. Vorbereitung der Wahlen der Volksvertreter der 13. Legislaturperiode

A)         Es wurde Anfragt, ob es möglich wäre, die Wahlen von allen Sektionen an einem Tag durchzuführen. Doch, aus diversen Gründen musste festgestellt werden, dass dies nicht möglich ist, somit wurde entschieden dies nicht an einem Tag durchzuführen.

B)        Wie an der Lokalparlament Sitzung vom 27. August 2006 entschieden wurde, müssen die neuen Thümis bis am 31.Mai 2007 schon gewählt worden sein.

C)        Über die Wahlen werden die Lokale Wahlkommissionen informiert.

 

9. 17. Juni 2007 / Vortrag über Buddhismus

A)        Das Programm wird von Thupten Nyamtsur vorbereitet und bereitgestellt.

B)        Rabgang Sherab la wird mit Geshe Jampel Senge la Kontakt aufnehmen.

C)        Tsedor Margey la wird mit Lobsang Zatul la in Kontakt treten.

 

10. Bericht der einzelnen Bereichen

Die 2 Generalsekretäre von der 12. Legislaturperiode finden, dass in den letzten 30 Monaten unser Präsident und die Vize Präsidentin eine sehr gute Arbeit geleistet haben. Sie beide sind sehr sprachgewandt, und kennen sich mit den Verfassungsregeln der Exil-Regierung sehr gut aus und haben auch einen sehr professionelle Führungsstil. Somit werden die Sektionen Oetwil am See und Zürich gebeten, sich für die neuen Thümi -Wahlen Gedanken zu machen. Falls Lobsang Ganshontsang und Pasang Memmishofer als Thümis gewählt werden, wurden sie auch gebeten dies anzunehmen.

 

11. Druck der Verfassung und Satzungen der TGSL

Lobsang Lungthok spricht über den Stand vom Druck der 1,500 Exemplare der Verfassung und Satzungen der TGSL. Bevor das ganze gedruckt wird, werden erst 3 Kopien gemacht, und die sollten in den nächsten Tagen eintreffen.

 

12. Varia

A)         Der Repräsentant S.H. von Frankreich hat angefragt, ob es möglich wäre ein Treffen der Vertreter der Tibeter Gemeinschaften sowie die Repräsentanten S.H. in Europa in der Schweiz 2007 zu organisieren. Die Versammlung stimmt dieser Idee zu und ein Budget von CHF 3'000.-- (zL Fonds für Notfälle) wird zur Verfügung gestellt. Das Präsidium wird die Organisation übernehmen.

B)        Für die Kosten vom Religionsunterricht, ein Betrag von CHF 733.30 (15. Oktober 2006), wird dem TGSL Konto für Religiöse Zwecke (Kalachakra-Fond) belastet. Dies wurde so von der Mehrheit entschieden.

C)        Ein Asylsuchender muss Rekurs für einen negativen Entscheid einreichen, da ihm die Finanzen fehlen, beschliesst die TGSL , ihn mit einem Betrag von CHF 1,700.- (zL Fonds für Notfälle) zu unterstützen.

 

 

 

Sitzungsende 16:50 Uhr

 

Protokollführer:                  Lobsang Lungthok

21. Januar 2007

 

 

 

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