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Der Dalai Lama kommt nach Bozen
china.observer.de, 15.11.2009
Im Jahre 1959 floh der Dalai Lama
nach einem Volksaufstand gegen die chinesischen Besatzer ins
indische Exil nach Dharamsala, wo er sich seitdem aufhält und auf
vielen Wegen versucht, das Los der Menschen in seiner Heimat Tibet
zu verbessern. Für seine Bemühungen um die gewaltfreie Lösung des
Tibet-Konflikts erhielt der Dalai Lama, von den Tibetern auch “Ozean
der Weisheit” genannt, im Jahre 1989 den Friedensnobelpreis. Während
seine politischen und spirituellen Ideen seither auch im Westen
bekannt sind, sind Informationen zu seiner Person, seiner
Wiedergeburt, Kindheit und Familie weniger bekannt.
Die Veranstaltung ist öffentlich
zugänglich. Für die Teilnahme ist eine telefonische Anmeldung unter
+39 0471 055045 notwendig. Eine Simultanübersetzung ins Deutsche und
ins Italienische ist vorgesehen.
Der Besuch des Dalai Lama an der
EURAC bestätigt die guten Beziehungen des Südtiroler
Forschungsinstituts mit Tibet. Seit den 90er Jahren unterstützen und
beraten die Juristen und Minderheiten-Experten der EURAC die
tibetische Exilregierung, besonders in Sachen Autonomie. Am
Nachmittag des 17. Novembers nimmt der Dalai Lama an der Tagung
“Regionalautonomie, kulturelle Identität und multinationale
Integration: Vergleichende Erfahrungen für Tibet” teil. Die Tagung
in Trient wird von der Autonomen Provinz Trient in Zusammenarbeit
mit der Rechtsfakultät der Universität Trient und dem EURAC-Institut
für Föderalismus und Regionalismusforschung veranstaltet.
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