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Touristenansturm auf Tibet
China Internet
Information Center (CIIC),
28.08.2007

Das Eisenbahnamt habe zwar zwischen dem 1. und
dem 17. August einen zusätzlichen Zug auf der Strecke Xining-Lhasa
eingesetzt, dem Start- und dem Endpunkt der
Qinghai-Tibet-Eisenbahn. Aber die beiden
Stationen seien immer noch mit Passagieren überfüllt, die nicht
rechtzeitig, entsprechend ihrer Reisepläne, eine Fahrkarte erlangen
könnten, sagte Wang weiter.
China International
Travel Service, einer der größten Reiseveranstalter des Landes, habe
in den ersten sieben Monaten des Jahres bereits 500 Touristen nach
Tibet geschickt. Im ganzen Jahr 2006 seien es nur 400 gewesen,
erklärt Zhang Lingjie, ein für die innerchinesischen Reisestrecken
zuständiger Manager des Unternehmens.
"Viele Menschen
wollen in den Sommerferien mit dem Zug nach Tibet reisen", sagte
Wang. "Wir mussten die Preise für unsere Pauschalreisen seit dem 15.
Juli um 20 Prozent anheben, da unsere laufenden Kosten aufgrund
höherer Kosten für Unterkunft und Verpflegung in Tibet und schwer zu
bekommender Zugtickets in die Höhe gegangen sind."
Nahezu jeder Zug
von und nach Lhasa sei ausgebucht, erklärt Wang weiter.
Seitdem am 1. Juli
2006 die erste Eisenbahnstrecke nach Tibet in Betrieb gegangen ist,
verkehren zwischen Lhasa und verschiedenen Großstädten wie Beijing
(Peking), Shanghai, Chongqing, Guangzhou (Kanton), Lanzhou, Xining
und Chengdu regelmäßig Züge.
Es wird geschätzt,
dass Tibets Einkommen aus dem Tourismus Ende Juli 1,6 Milliarden
Yuan (160 Millionen Euro) erreicht hat.
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