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TIBETZENTRUM


 kaernten.ORF.at, 21.12.07

Haider sichert Rogner Einsicht in Vertrag zu

Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) sicherte Projektwerber Robert Rogner am Freitag Einsicht in den neu zu unterzeichnenden Grundsatzvertrag zu. Eine von Rogner verlangte "Europa-Exklusivität" werde es jedoch nicht geben.

 Christtag als Unterzeichnungstermin

Bis zum Christtag soll der neue Grundsatzvertrag zwischen dem Land und den Tibetern unterzeichnet sein. Die Tibeter wollen im Herbst 2008 erste Seminare und Vorträge im Musikzentrum Hüttenberg abhalten. Projektwerber Robert Rogner verlangte für einen Baubeginn Informationen über den neuen Grundvertrag – was Haider gegenüber dem ORF Freitagnachmittag zusicherte.

Die Sprecherin des Tibet-Teams sagte, es werde zwischen Land Kärnten und den Tibet-Vertretern noch heuer einen neuen Vertrag für das Tibetzentrum in Hüttenberg geben. Der potenzielle Erbauer, Robert Rogner, weiß nichts davon.

Weiter Unklarheiten rund um Tibet-Zentrum

Haider: Projekt wieder auf Schiene

Durch seine Intervention beim tibetischen Oberhaupt dem Dalai Lama im September dieses Jahres habe er die Kontroverse um das Projekt zwischen den Tibetern und der Firma Rogner wieder entschärfen können. Mit dem neuen Grundvertrag sei das Projekt wieder auf Schiene, so Landeshauptmann Haider.

  

"Keine Europa-Exklusivität möglich"
Dass es für das Projekt keine von Rogner verlangte Europa-Exklusivität geben werde, sei diesem bekannt, so Haider.

"Er soll sich endlich von diesem Argument befreien, wir haben eine für Österreich gegebene Exklusivität und das ist gut und richtig so".

Projekt kann nur noch an Rogner scheitern"
"Wir haben, nachdem Rogner mit den Tibetern in Konflikt geraten ist, diesen Knäuel jetzt entwirrt und die Tibeter wieder dazu gebracht, ihr ursprüngliches Anliegen, ein Zentrum für tibetische Medizin und Philosophie zu errichten, wieder aufzunehmen. Das wird in diesem Grundvertrag vereinbart. Das berührt die bestehenden Fördervereinbarungen mit Rogner und der Hotelgesellschaft überhaupt nicht, wir haben auch die bestehenden Fördervereinbarungen aus dem Jahr 2007 ins Jahr 2008 übertragen lassen, so dass es jetzt nur mehr am Willen von Rogner selbst scheitern kann. Wenn Rogner nicht will, soll er uns das möglichst rasch sagen, weil dann werden wir uns etwas Anderes überlegen müssen".

 

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