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Sechs Festnahmen bei Tibet-Protest an Grosser Mauer


Proteste überschatten Olympia-Countdown

Basler Zeitung, 07.08.07

Peking - Der feierliche Beginn des Countdowns ein Jahr vor Beginn der olympischen Spiele in Peking ist von Protesten, Kritik und Festnahmen überschattet worden. Im Zentrum der Kritik standen Chinas anhaltende Menschenrechtsverletzungen.

In einem Appell an die Staatsführung und das Internationale Olympische Komitee (IOC) forderten im Vorfeld der Spiele rund 40 prominente chinesische Intellektuelle ein Ende von Menschenrechtsverletzungen. Laut Amnesty International (AI) ist China weit entfernt von einer Verbesserung der Menschenrechtslage.

Viele Todesstrafen

In einem Bericht heisst es, die Zahl der Hinrichtungen in China sei nach amtlichen Angaben zwar leicht gesunken. Doch werde die Todesstrafe noch immer für rund 70 zum Teil minderschwere Delikte wie Steuerhinterziehung oder Drogenbesitz verhängt. Auch die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch prangerte in einem Bericht anhaltende Beschränkungen für die Arbeit ausländischer Medien in China an. Die Organisation warf Peking vor, ausländische Journalisten weiterhin einzuschüchtern, zu belästigen und festzuhalten. Das Schicksal der Aktivisten noch ungeklärt.

Festnahmen bei Tibet-Protest

Bei einer Protestaktion an der Grossen Mauer bei Peking waren zuvor sechs tibetische Unabhängigkeitsaktivisten festgenommen worden. Das Schicksal der Aktivisten, die nach zwei Stunden von der Polizei abgeführt wurden, ist noch ungeklärt. Der Protest richtete sich gegen die chinesische Herrschaft über Tibet, das sich die kommunistische Volksrepublik nach dem Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1951 als autonome Region einverleibt hatte. Der Vizevorsitzende des Olympia-Organisationskomitees, Jiang Xiaoyu, hatte auf die massive Kritik reagiert. Konstruktive Kritik über Fehler und Probleme sei willkommen. «Aber wir lehnen ganz entschieden eine Politisierung der Spiele ab», lautete sein Kommentar.

 

Nachrichten - AOL.de, 07.08.08

Sechs Tibet-Aktivisten an Großer Mauer verhaftet

Menschenrechtler aus Kanada, den USA und Großbritannien hatten zur Befreiung des besetzten Landes aufgerufen. In einem neuen Bericht bezeichnete amnesty international die Menschenrechtslage in China als „katastrophal".

In China sind sechs Aktivisten für die Unabhängigkeit Tibets verhaftet worden. Die aus Kanada, den USA und Großbritannien stammenden Menschenrechtler hätten an der Großen Mauer ein Transparent mit der Parole: „Eine Welt, ein Traum, befreit Tibet 2008“ aufgehängt, berichtete der britische Sender BBC. Ein Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele in China am 8. August 2008 protestierten sie damit gegen anhaltende Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik. Die Menschenrechtler werfen China den Angaben zufolge vor, mit den Olympischen Spielen seinen Anspruch auf Tibet festigen zu wollen. Tibet ist seit 1951 von China besetzt. Der Protest dauerte rund zwei Stunden, bis die Polizei einschritt. In einem neuen Bericht bezeichnete auch amnesty international die Menschenrechtslage in China als „katastrophal“. Die Spiele würden als Vorwand genutzt, um im Namen der Sicherheit verstärkt gegen Menschenrechtsverteidiger und Journalisten vorzugehen. Ausländischen Berichterstattern sei zwar etwas mehr Spielraum zugestanden worden. Die nationale Pressefreiheit sei jedoch weiter stark eingeschränkt. Auch das Internet werde immer noch massiv zensiert.

Der amnesty-Bericht listet zahlreiche Fälle von Hausarrest, Folter und unfairen Gerichtsverfahren gegenüber Menschenrechtsverteidigern auf. Zugenommen hätten zudem Inhaftierungen ohne Anklage, etwa zur „Umerziehung durch Arbeit“ oder zu Zwangsentzug bei angeblich Drogensüchtigen, hieß es. Betroffen von der „sozialen Säuberung“ seien auch Kritiker von Umsiedlungen für Bauprojekte für die Olympischen Spiele. „Die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in China sind ein Angriff auf die Kernprinzipien der Olympischen Charta“, erklärte der amnesty-China-Experte Dirk Pleiter.

 

Der Tagesspiegel, 07.08.07

Tibeter bei Demonstration festgenommen

Bei einer Protestaktion an der Großen Mauer bei Peking sind sechs Demonstranten, die sich für die Unabhängigkeit Tibets einsetzen, festgenommen worden. Ihr Schicksal ist ungeklärt.

PEKING - Die protestierenden Tibeter hatten ein 42 Quadratmeter großes Spruchband entrollt, berichteten die beiden beteiligten internationalen Organisationen "Free Tibet Campaign" und "Students for a Free Tibet". Die Aufschrift "Eine Welt, ein Traum - befreit Tibet 2008" in Chinesisch und Englisch spielte auf das offizielle Motto der Olympischen Spiele an, die nächstes Jahr in Peking stattfinden.

Die Polizei löste den Protest nach zwei Stunden auf und nahm die Aktivisten fest. Ihr Schicksal war zunächst ungeklärt.

Der Protest richtete sich gegen die chinesische Herrschaft über Tibet, das sich die kommunistische Volksrepublik nach dem Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1951 als autonome Region einverleibt hatte. Tenzin Dorjee, Vizedirektor von Students for a Free Tibet, sprach von der "brutalen Besetzung Tibets". "Der olympische Traum der Tibeter ist Freiheit bis August 2008." Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Weltgemeinschaft sollten helfen, dass dieser Traum auch Wirklichkeit werde. (mit dpa)

 

BaZ.ch, 07.08.07

Sechs Festnahmen bei Tibet-Protest an Grosser Mauer

 

Tibetische Unabhängigkeitsaktivisten protestieren mit riesigem Plakat vor der Chinesischen Mauer. Foto Keystone

Peking. DPA/SDA/baz. Sechs tibetische Unabhängigkeitsaktivisten sind am Dienstag bei einer Protestaktion an der Grossen Mauer bei Peking festgenommen worden.

Ein Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking hätten sie ein 42 Quadratmeter grosses Spruchband entrollt, wie die exiltibetische Organisation Free Tibet Campaign berichtete. Darauf stand: «Eine Welt, ein Traum - befreit Tibet 2008». Die Aufschrift in Chinesisch und Englisch spilt auf das offizielle Motto der Spiele an 

 

Das Schicksal der Aktivisten, die nach zwei Stunden von der Polizei abgeführt wurden, war zunächst ungeklärt. Der Protest richtete sich gegen die chinesische Herrschaft über Tibet, das sich die kommunistische Volksrepublik nach dem Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1951 als autonome Region einverleibt hatte.

 

Der Standard, 07.08.07

 

Scharfe Kritik an Lage der Pressefreiheit in China

Human Rights Watch: Journalisten werden weiterhin eingeschüchtert und festgenommen

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking haben Menschenrechtsgruppen die mangelnde Pressefreiheit in China angeprangert. Zwar sei es für ausländische Medien in einigen Fällen einfacher geworden, in ehemals verbotenen Gegenden zu recherchieren. Doch würden Journalisten weiterhin eingeschüchtert und festgenommen, wenn sie über sensible Themen wie Aids, die Tibet-Frage oder Proteste schrieben, erklärte Human Rights Watch am Dienstag. "Das zeigt, dass die chinesische Regierung den olympischen Gedanken des Fairplay missachtet." Das Versprechen der Regierung, die Pressefreiheit zu garantieren, sei offenbar ein reiner Werbetrick.

Laut der US-Organisation Committee to Protect Journalists befinden sich derzeit mindestens chinesische 29 Reporter und Redakteure wegen ihrer Arbeit in chinesischer Haft. "Wenn sich die Dinge nicht ändern, sollten sich die Reporter außerhalb des Olympischen Dorfes auf die Einmischung der Behörden und Festnahmen einstellen und darauf, dass ihre Quellen in Gefahr sind", erklärte die in New York ansässige Organisation. Auch Reporter ohne Grenzen und Amnesty International hatten sich am Vortag ähnlich kritisch zur Lage der Medien geäußert.

Die Regierung in Peking hatte am Montag erklärt, dass die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele nach Plan liefen. Zugleich wies sie die Kritik an der Situation der Medien zurück. Die Journalisten hätten die größere Bewegungsfreiheit begrüßt, erklärte ein Vertreter des olympischen Organisationskomitees.

Einheimische Medien sind von den neuen Regeln ausgenommen. Beobachtern zufolge ist der kommunistischen Partei die Kontrolle über die öffentliche Meinung im Land weiterhin zu wichtig. Human Rights Watch kritisierte, dass die Regierung Journalisten mit zweierlei Maß messe. Es sei eine "boshafte Form der Diskriminierung" gegen einheimische Medienvertreter. (Reuters)

 

Rheinische Post, 07.08.07

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen

Menschenrechte: Chinas Führung unter Druck

 

Mit diesem T-Shirt-Motiv weisen die "Reporter ohne Grenzen" auf Defizite bei der Pressefreiheit hin. Foto: AFP

Peking (RPO). Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking ziehen Menschenrechtler eine bittere Bilanz: China habe die Versprechen, die es bei seiner Olympia-Bewerbung gemacht habe, bisher nicht erfüllt. Amnesty International sieht die Pressefreiheit während der Spiele bedroht.

Es werde Zeit, dass China seine Versprechen erfülle, erklärte Amnesty-Generalsekretärin Irene Khan am Dienstag. "Solange die Behörden nicht dringend Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen im kommenden Jahr zu stoppen, nehmen sie in Kauf, dass das Bild Chinas und die Bilanz der Spiele getrübt werden."

Amnesty präsentierte einen Bericht mit dem Titel "China: Der olympische Countdown". Die Organisation forderte das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, seinen Druck auf Peking zu erhöhen, damit die Pressefreiheit während der Sommerspiele gewährleistet werde.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günther Nooke, äußerte die Hoffnung, dass mit den Spielen in Peking auch eine Öffnung Chinas verbunden sein werde. Die Medien sollten die Spiele nutzen, um Menschenrechtsverletzungen ins Blickfeld zu rücken, sagte Nooke im Deutschlandradio Kultur.

An einigen Stellen sei die Entwicklung der Menschenrechtslage "durchaus positiv". Diese Schritte in die richtige Richtung seien aber so klein, dass man unter dem Strich doch sagen müsse: Von der Schwere und der Vielfalt der Menschenrechtsverletzungen gehöre China "zu den wohl größten Problemfällen, die wir überhaupt haben in der Welt".

Olympia-Kritiker in "Umerziehungslagern"

Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, verwies darauf, dass Kritiker der Bauprojekte für die Olympischen Spiele zum Teil in "Umerziehungslager" gesteckt würden. Die chinesische Regierung scheue sich nicht einmal, die Spiele als Vorwand zu benutzen, um gegen Journalisten und Dissidenten vorzugehen. Von einem "Pekinger Frühling" in Zusammenhang mit dem Sportereignis könne nicht einmal in Ansätzen gesprochen werden, erklärte Beck.

Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) betonte, dass das IOC eine freie Berichterstattung während der Spiele zugesagt habe. Bei der Vorstellung einer Liste von weiteren Empfehlungen rief das CPJ in Peking die Regierung dazu auf, 29 inhaftierte Journalisten freizulassen und die Einschränkungen für chinesische Reporter zu lockern. Nach einer im vergangenen Jahr beschlossenen Verordnung können sich ausländische Journalisten vom 1. Januar bis Mitte Oktober 2008 in China frei bewegen und ohne Genehmigung der Behörden Interviews führen.

Aktivisten für die Unabhängigkeit Tibets verhaftet

Reporter ohne Grenzen forderten die Aufhebung bestehender Restriktionen für die Pressefreiheit. Mehrere Mitglieder der Organisation hängten vor der Zentrale des Vorbereitungskomitees für die Spiele in Peking Plakate auf, auf denen die fünf Olympischen Ringe in Form von Handschellen gezeigt werden. Im Anschluss an die Aktion wurden mehrere Journalisten festgenommen.

Unterdessen wurden am Dienstag sechs Aktivisten für die Unabhängigkeit von Tibet verhaftet, weil sie nach einer Erklärung der Organisation Free Tibet Campaign an der Großen Mauer ein Transparent aufgehängt hatten mit der Parole: "One World, One Dream, Free Tibet 2008". Die Aktivisten werfen China vor, die Olympischen Spiele zu missbrauchen, um seinen Anspruch auf das 1951 besetzte Tibet zu festigen

  

n-tv, Dienstag, 7. August 2007

"Eine Welt, ein Traum ..."

Peking unterbindet Kritik

hr vor Beginn der Olympischen Spiele in Chinas Hauptstadt hätten sie ein 42 Quadratmeter großes Spruchband entrollt, berichteten die beiden beteiligten internationalen Organisationen "Free Tibet Campaign" und "Students for a Free Tibet" in einer Mitteilung.

Die Aufschrift "Eine Welt, ein Traum - befreit Tibet 2008" in Chinesisch und Englisch spielte auf das offizielle Motto der Spiele an. Die Polizei löste den Protest nach zwei Stunden auf und nahm die Aktivisten fest. Ihr Schicksal war zunächst ungeklärt.

Der Protest richtete sich gegen die chinesische Herrschaft über Tibet, das sich die kommunistische Volksrepublik nach dem Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1951 als autonome Region einverleibt hatte. Tenzin Dorjee, Vizedirektor von Students for a Free Tibet, sprach von der "brutalen Besetzung Tibets". "Der olympische Traum der Tibeter ist Freiheit bis August 2008." Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Weltgemeinschaft sollten helfen, dass dieser Traum auch Wirklichkeit werde.

Kritik von Menschenrechtsorganisationen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) sieht das Ansehen der Olympischen Spiele durch Berichte über Folter und unfaire Gerichtsverfahren in China bereits beschädigt. Geringe Fortschritte bei der Verbesserung der Menschenrechtslage während der Vorbereitungen auf die Sommerspiele in Peking 2008 seien überschattet von zunehmendem Vorgehen der Behörden gegen Aktivisten und Journalisten, erklärte AI in Washington.

Offizielle Erklärungen der chinesischen Behörden legten nahe, dass die Olympischen Spiele genutzt würden, um Unterdrückung "im Namen von 'Harmonie' oder 'sozialer Stabilität' zu rechtfertigen". Die Pekinger Regierung erhofft sich von den Olympischen Spielen eine Verbesserung ihres Ansehens weltweit. Bei der Bewerbung 2001 hatte sie Verbesserungen bei der Menschenrechtslage und der Pressefreiheit zugesagt. Die Spiele beginnen am 8. August 2008.

Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch prangerte ebenfalls die anhaltende Beschränkungen für die Arbeit ausländischer Medien in China an. Die Organisation warf Peking vor, ausländische Journalisten weiterhin einzuschüchtern, zu belästigen und festzuhalten. Damit verletze China seine Verpflichtungen gegenüber dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), die Freiheit der Berichterstattung zu gewährleisten, hieß es in einem Bericht der in New York ansässigen Organisation.

Erst am Montag waren bei einer Aktion von Reporter ohne Grenzen vor dem Olympia-Hauptquartier in Peking rund ein Dutzend Mitarbeiter ausländischer Medien festgehalten und befragt worden, die über den Protest berichten wollten. Der 40-seitige Bericht von Human Rights Watch dokumentiert, wie chinesische Behörden trotz neuer Freiheiten für Journalisten, Interviews zu führen oder im Land zu reisen, die Arbeit ausländischer Medien unverändert behindern. "Das olympische Versprechen über die Medienfreiheit scheint mehr ein Werbetrick zu sein als eine aufrichtige politische Initiative", sagte Asiendirektor Brad Adams

Obwohl die neuen Vorschriften den Zugang zu bestimmten Dissidenten und normalerweise pressescheuen Funktionären erleichtert hätten, hätten Korrespondenten berichtet, dass ihre Recherchen routinemäßig von Behördenvertretern, Polizei und Zivilbeamten behindert würden, die die neuen Bestimmungen "ignorieren oder absichtlich verspotten", heißt es in dem Bericht der Organisation. Die größten Probleme gebe es mit heiklen Themen wie Bürgerrechtlern, die chinesische Herrschaft in Tibet, die Aids-Epidemie und Fragen der sozialen Sicherheit wie Aufstände, Demonstrationen und deren Folgen.

Azonline.ch, 07.08.07

Kritik an China statt Olympia-Feier

Amnesty International kritisiert China (Foto: Keystone)

 Der feierliche Beginn des Countdowns ein Jahr vor Beginn der olympischen Spiele in Peking ist von Protesten, Kritik und Festnahmen überschattet worden. Im Zentrum der Kritik standen Chinas anhaltende Menschenrechtsverletzungen.

In einem Appell an die Staatsführung und das Internationale Olympische Komitee (IOC) forderten im Vorfeld der Spiele rund 40 prominente chinesische Intellektuelle ein Ende von Menschenrechtsverletzungen.

Laut Amnesty International (AI) ist China weit entfernt von einer Verbesserung der Menschenrechtslage. In einem Bericht heisst es, die Zahl der Hinrichtungen in China sei nach amtlichen Angaben zwar leicht gesunken. Doch werde die Todesstrafe noch immer für rund 70 zum Teil minderschwere Delikte wie Steuerhinterziehung oder Drogenbesitz verhängt.

Auch die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch prangerte in einem Bericht anhaltende Beschränkungen für die Arbeit ausländischer Medien in China an. Die Organisation warf Peking vor, ausländische Journalisten weiterhin einzuschüchtern, zu belästigen und festzuhalten.

Bei einer Protestaktion an der Grossen Mauer bei Peking waren zuvor sechs tibetische Unabhängigkeitsaktivisten festgenommen worden. Das Schicksal der Aktivisten, die nach zwei Stunden von der Polizei abgeführt wurden, ist noch ungeklärt. Der Protest richtete sich gegen die chinesische Herrschaft über Tibet, das sich die kommunistische Volksrepublik nach dem Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1951 als autonome Region einverleibt hatte.

Der Vizevorsitzende des Olympia-Organisationskomitees, Jiang Xiaoyu, hatte auf die massive Kritik reagiert. Konstruktive Kritik über Fehler und Probleme sei willkommen. «Aber wir lehnen ganz entschieden eine Politisierung der Spiele ab», lautete sein Kommentar. (sda)

 

FR-online, 07.08.07

Tod und Spiele

Ein Jahr vor Olympia werden in China immer noch Menschen hingerichtet, gefoltert, drangsaliert / Berlin verlangt mehr Druck

VON THOMAS KRÖTER UND ROUVEN SCHELLENBERGER


+Training in Nanjing
(rtr)

BERLIN. Ein Jahr vor der Eröffnung der Olympischen Spiele am 8. August 2008 wächst der Druck auf Peking. Die Menschenrechtslage in China sei "katastrophal", kritisiert Amnesty International in seinem neuen Bericht "China: Der Olympische Countdown". Die Führung des Landes habe "weltweit die meisten Menschenrechtsverletzungen zu verantworten", sagte auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, der FR.

China dürfe "westliche Werte nicht nur übernehmen, wenn es ums Geschäft geht", erklärte der frühere DDR-Bürgerrechtler. "Die Regierungen der Welt, aber auch das Olympische Komitee, die Sportverbände und die Journalisten müssen das letzte Jahr vor den Spielen nutzen, um den Druck zu erhöhen und reale Verbesserungen zu erreichen."

Es werde Zeit, dass China die Versprechen einlöse, die es 2001 bei seiner Bewerbung um die Spiele gemacht habe, sagte die Generalsekretärin von Amnesty International, Irene Khan, am Dienstag bei der Vorstellung des neuen China-Berichts. Zwar attestiert Amnesty China "positive Schritte in einigen eng abgegrenzten Bereichen". Man habe den Berichterstattungsspielraum ausländischer Journalisten vergrößert. Offiziellen Berichten zufolge sei die Zahl der Todesurteile gesunken. Aber China bleibe dennoch 2006 das Land mit den bei weitem meisten Hinrichtungen - über 1000.

Kleine Fortschritte werden laut Amnesty in den Schatten gestellt von negativen Entwicklungen, vor allem der zunehmenden Unterdrückung von Menschenrechtsaktivisten und heimischen Journalisten, von Folter durch Sicherheitsbehörden sowie der fortgesetzten Einweisung in Arbeitslager und anderen Formen von Inhaftierungen ohne Prozess.

Es sei "noch viel nachzuarbeiten - sowohl bei den Arbeitsbedingungen internationaler Korrespondenten als auch bei denen der chinesischen Journalisten", sagte der Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Peter Danckert (SPD) der FR. "Allerdings sollten wir angesichts der deutschen Ermittlungen gegen Journalisten nicht mit allzu stolzgeschwellter Brust über Pressefreiheit reden", mahnte er. Ebenso wie Nooke sprach sich der SPD-Politiker gegen einen Boykott der Spiele aus. Solche Maßnahmen hätten noch "nie zu Verbesserungen geführt". "Darunter leiden nur die Sportler, die sich vier Jahre lang vorbereitet haben." Der Sportausschuss wird im Januar eine Anhörung zur Lage in China abhalten.

Nach einer Umfrage des Clubs Ausländischer Journalisten in Peking wurden 40 Prozent der Mitglieder seit Januar mindestens einmal bei ihrer Berichterstattung behindert. Das amerikanische "Komitee zum Schutz von Journalisten" forderte die chinesische Regierung auf, 29 inhaftierte einheimische Reporter freizulassen.

37 chinesische Intellektuelle veröffentlichten am Dienstag einen Brief, in dem sie die Regierung aufriefen, die Menschenrechte einzuhalten. Unterdessen wurden sechs ausländische Aktivisten festgenommen, die an der Großen Mauer für die Freiheit Tibets demonstrieren wollten.
 

FR-online, 08.08.07

Peking 2008

Die unfreien Spiele

Von Harald Maass

+China (ap)

ChinaDer Countdown hat begonnen. In einem Jahr starten in Peking die Olympischen Sommerspiele. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, und seine Funktionäre zeigen sich mit Chinas Vorbereitungen hochzufrieden. Das olympische Dorf und die Wettkampfstätten werden noch schneller fertig sein als vorgesehen. Das einst graue Peking mausert sich zu einer modernen Weltmetropole. Organisatorisch versprechen Chinas Spiele ein Erfolg zu werden.

Umso ernüchternder sieht ein Jahr vor Olympiabeginn Pekings politische Bilanz aus. Als 2001 China den Zuschlag für das größte Sportereignis der Welt bekam, versprachen Führer der Kommunistischen Partei eine Verbesserung der Menschenrechte, mehr soziale Gerechtigkeit und eine Lockerung der staatlichen Zensur. Es war diese Hoffnung auf eine politische Öffnung, die viele Länder damals bewog, die Olympischen Spiele nach Peking zu vergeben.

Bislang haben Pekings Führer keines dieser Versprechen eingelöst. Im Gegenteil, in vielen Bereichen hat sich die Situation sogar verschlechtert. Bürgerrechtler und Menschenrechtsanwälte berichten, dass sich der Druck der Staatssicherheit in den vergangenen Monaten erhöht habe. Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen sitzen mindestens 100 Journalisten, Internet-Autoren und Dissidenten hinter Gittern. Tibeter klagen über verschärfte Umerziehungskampagnen. Mönche und Nonnen, die sich für eine Rückkehr des Dalai Lama aussprechen, werden bespitzelt, festgenommen und misshandelt.

Der Grund für diese Repressalien ist nicht allein Olympia. Im Herbst tagt in Peking der KP-Parteitag - ein Großereignis, das nur alle fünf Jahre stattfindet. Staats- und Parteichef Hu Jintao muss seine Macht konsolidieren und greift deshalb im Vorfeld mit harter Hand durch. Doch auch nach dem Parteitag wird sich nichts ändern. Die KP-Führer haben entschieden, dass mit den Olympischen Spielen keine politischen Reformen einhergehen sollen.

Stattdessen betreibt Peking olympische Kosmetik. Um von der Lage in Tibet abzulenken, hat China einen Scheindialog mit dem Dalai Lama aufgenommen. Zu wirklichen Veränderungen in dem Hochland, etwa mehr Selbstbestimmung für die Tibeter, ist Peking jedoch nicht bereit. Ausländische Reporter dürfen seit Anfang des Jahres ohne behördliche Genehmigung durch das Land reisen. Aber die viel wichtigere Reform, eine Lockerung des Zensursystems für heimische Medien, findet nicht statt. Chinesische Journalisten müssen weiter jeden Artikel und jeden Beitrag von staatlichen Zensoren absegnen lassen. Wer kritische Fragen stellt, verliert seinen Job oder landet im Gefängnis.

Die Spiele dürften nicht politisiert werden, fordern Chinas KP-Mächtige. Dabei sind es sie selbst, die Olympia für ihre politischen Zwecke missbrauchen. Die Staatsmedien zelebrieren die Spiele als nationalistisches Großereignis, um so das Volk hinter die KP zu bringen. Selbst den Fackellauf, mit dem nächstes Jahr das olympische Feuer von Athen nach Peking getragen wird, nutzt Peking für Propaganda. Die Organisatoren legten die Route eigenmächtig durch Taiwan und Tibet, ohne mit den betroffenen Regionen Rücksprache zu halten. Die politische Botschaft dahinter: Tibet und Taiwan gehören zur Volksrepublik.

Ob es Pekings KP-Mächtigen gefällt oder nicht: Die Olympischen Sommerspiele im nächsten Jahr werden ein politisches Großereignis. Es wäre naiv zu glauben, dass Tausende Sportler, Journalisten und Politiker aus der ganzen Welt nach Peking reisen, an den Sportwettkämpfen teilnehmen und niemand hinter die Kulissen des Systems schauen wird. Die Besucher werden die glitzernden Hochhäuser und Stadien sehen und fragen, was mit den umgesiedelten Menschen passiert ist. Journalisten werden in die armen Bauernprovinzen reisen und über soziale und politische Ungerechtigkeiten berichten.

Pekings Führer verkennen, dass Olympia mehr ist als nur eine perfekte Organisation und pompöse Gebäude. Die Welt wird von China Rechenschaft verlangen. Über dessen Politik gegenüber Tibet und im Darfur-Konflikt. Über die vielen Todesstrafen im Land, die Verfolgungskampagnen gegen Andersdenkende, über die wachsende soziale Kluft und die Zerstörung der Umwelt. Wenn China den Respekt der Welt gewinnen will, müssen die KP-Führer mehr Freiheit wagen. Nur so könnten die Olympischen Spiele ein Erfolg werden

 

Süddeutsche.de, 07.08.08

China

Amnesty kritisiert Menschenrechtslage

Die Menschenrechtsorganisation fordert die Aufhebung bestehender Restriktionen für die Pressefreiheit und die Freilassung inhaftierter Journalisten. Das Ansehen der Olympischen Spiele sei gefährdet.

Ein Jahr vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking hat Amnesty International von den chinesischen Behörden verlangt, auch die Einhaltung der Menschenrechte zum Teil ihrer Vorbereitungen zu machen. Es werde Zeit, dass die chinesische Regierung ihre Versprechen erfülle, die sie bei der Bewerbung für die Austragung der Spiele gemacht habe, erklärte Amnesty-Generalsekretärin Irene Khan am Dienstag bei der Vorstellung eines Berichts mit dem Titel "China: Der olympische Countdown".

"Solange die chinesischen Behörden nicht dringend Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen im kommenden Jahr zu stoppen, nehmen sie in Kauf, dass das Bild Chinas und die Bilanz der Olympischen Spiele in Peking getrübt werden", mahnte Kahn.

IOC soll Druck erhöhen

Amnesty forderte das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, seinen Druck auf Peking zu erhöhen, damit die Pressefreiheit während der Sommerspiele gewährleistet werde. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) betonte, dass das IOC eine freie Berichterstattung während der Spiele zugesagt habe.

Journalisten verhaftet

Bei der Vorstellung einer Liste von weiteren Empfehlungen rief das CPJ am Dienstag in Peking die Regierung dazu auf, 29 inhaftierte Journalisten freizulassen und die Einschränkungen für chinesische Reporter zu lockern. Nach einer im vergangenen Jahr beschlossenen Verordnung können sich ausländische Journalisten vom 1. Januar bis Mitte Oktober 2008 in China frei bewegen und ohne Genehmigung der Behörden Interviews führen. Auch Reporter ohne Grenzen forderten die Aufhebung bestehender Restriktionen für die Pressefreiheit. Mehrere Mitglieder der Organisation hängten vor der Zentrale des Vorbereitungskomitees für die Spiele in Peking Plakate auf, auf denen die fünf Olympischen Ringe in Form von Handschellen gezeigt werden. Im Anschluss an die Aktion wurden mehrere Journalisten festgenommen. Unterdessen wurden am Dienstag sechs Aktivisten für die Unabhängigkeit von Tibet verhaftet, weil sie nach einer Erklärung der Organisation Free Tibet Campaign an der Großen Mauer ein Transparent aufgehängt hatten mit der Parole: "One World, One
Dream, Free Tibet 2008". Die Aktivisten werfen China vor, die Olympischen Spiele zu missbrauchen, um seinen Anspruch auf das 1951 besetzte Tibet zu festigen.
 

Spiegel online, 07.08.08

OLYMPIA IN CHINA

Neue Vorwürfe gegen Peking wegen Menschenrechtsverletzung

China soll bei seinen Olympia-Vorbereitungen auch die Einhaltung der Menschenrechte einbeziehen: Das fordert Amnesty International in einem Bericht. Human Rights Watch prangerte zudem die mangelnde Pressefreiheit an - während mehrere Journalisten verhaftet wurden.

Peking/Washington - Am 8. August 2008 beginnen in Peking die Olympischen Spiele: Es werde Zeit, dass die chinesische Regierung ihre Versprechen erfülle, die sie 2001 bei der Bewerbung für die Austragung der Spiele gemacht habe. Das erklärte Amnesty-Generalsekretärin Irene Khan heute bei der Vorstellung des Berichts "China: Der olympische Countdown".

Mitglieder von Reporter ohne Grenzen: Olympische Ringe aus Handschellen - Verhaftungen  

Mitglieder von Reporter ohne Grenzen: Olympische Ringe aus Handschellen - VerhaftungenPeking hatte Verbesserungen bei der Menschenrechtslage und "völlige Freiheit der Berichterstattung" zugesagt. "Solange die chinesischen Behörden nicht dringend Maßnahmen ergreifen, um Menschenrechtsverletzungen im kommenden Jahr zu stoppen, nehmen sie in Kauf, dass das Bild Chinas und die Bilanz der Olympischen Spiele in Peking getrübt werden", mahnte Kahn.

Die Pekinger Regierung erhofft sich von den Olympischen Spielen eigentlich eine Verbesserung ihres Ansehens in der ganzen Welt. Allerdings seien laut Amnesty die geringen Fortschritte bei der Verbesserung der Menschenrechtslage überschattet von zunehmendem Vorgehen der Behörden gegen Aktivisten und Journalisten.

Pressefreiheit-Versprechen soll nur ein Werbetrick sein

Zuletzt gab es vermehrt Berichte über Folter und unfaire Gerichtsverfahren in der Volksrepublik. Ein heute veröffentlichter Bericht von Human Rights Watch (HRW) dokumentiert, wie chinesische Behörden wiederholt die Arbeit von Auslandsjournalisten behindert haben. "Chinas Regierung versucht, ausländische Journalisten einzuschüchtern und zu inhaftieren - dafür, dass sie nur ihre Arbeit machen. Das zeigt, wie sie den olympischen Gedanken des Fair Play missachten", sagte Brad Adams, Asien-Direktor von HRW. Dem Bericht liegen Interviews zu Grunde, die im Juni mit 36 ausländischen und chinesischen Journalisten geführt wurden.

Das Versprechen der Regierung, die Pressefreiheit zu garantieren, sei laut HRW offenbar ein reiner Werbetrick. Offizielle Erklärungen der chinesischen Behörden legten nahe, dass die Olympischen Spiele genutzt würden, um Unterdrückung "im Namen von 'Harmonie' oder 'sozialer Stabilität' zu rechtfertigen".

Einer Umfrage des Clubs der Ausländischen Korrespondenten (FCCC) unter seinen Mitgliedern zufolge, wurden seit Januar rund 40 Prozent der Befragten einmal oder mehrere Male bei ihrer Arbeit behindert - durch Schikanen, Einschüchterungen, Drohungen, Verwarnungen und in manchen Fällen sogar Gewalt (mehr...).

Damit die Pressefreiheit während der Sommerspiele gewährleistet werde, forderte Amnesty das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, seinen Druck auf Peking zu erhöhen. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) betonte, dass das IOC eine freie Berichterstattung während der Spiele zugesagt habe.

Neue Proteste: Journalisten und Aktivisten verhaftet

Bei der heutigen Vorstellung einer Liste weiterer Empfehlungen rief das CPJ in Peking die Regierung dazu auf, 29 inhaftierte Journalisten freizulassen und die Einschränkungen für chinesische Reporter zu lockern. Nach einer im vergangenen Jahr beschlossenen Verordnung können sich ausländische Journalisten vom 1. Januar bis Mitte Oktober 2008 in China frei bewegen und ohne Genehmigung der Behörden Interviews führen.

Auch Reporter ohne Grenzen forderten die Aufhebung bestehender Restriktionen für die Pressefreiheit. Mehrere Mitglieder der Organisation präsentierten vor der Zentrale des Vorbereitungskomitees für die Spiele in Peking Plakate, auf denen die fünf Olympischen Ringe in Form von Handschellen gezeigt werden. Im Anschluss an die Aktion wurden mehrere Journalisten festgenommen.

Unterdessen wurden heute sechs Aktivisten für die Unabhängigkeit von Tibet verhaftet. Sie hatten nach einer Erklärung der Organisation Free Tibet Campaign an der Großen Mauer ein Transparent mit der Parole "One World, One Dream, Free Tibet 2008" aufgehängt. Die Aktivisten werfen China vor, die Olympischen Spiele zu missbrauchen, um seinen Anspruch auf das 1951 besetzte Tibet zu festigen.

fba/AP/Reuters

 

Tibet Initiative Deutschland e.V. startet Olympia-Kampagne

Berlin (ots) - Der morgige Weltaktionstag von über 150 Menschenrechtsorganisationen und Tibet-Unterstützergruppen bildet denAuftakt für Protestaktionen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2008, die in einem Jahr in China eröffnet werden. Bereits seit ihrer Vergabe 2001 an Peking weisen die Tibet-Unterstützergruppen auf den Widerspruch zwischen der Olympischen Idee und der unverändert schlechten Menschenrechtssituation in China und Tibet hin.

"Mit unserem Protest wollen wir der Forderung nach Selbstbestimmung des tibetischen Volkes verstärkt Nachdruck verleihenund die Einhaltung der Menschenrechte erwirken", sagt Wolfgang Grader, Vorsitzender der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID). "Als 'Team Tibet' stellen wir uns symbolisch hinter das tibetische Volk, das bei den Olympischen Spielen bisher nicht mit einem eigenen Nationalteam teilnehmen darf". Derzeit bemüht sich das tibetische Nationale Olympiakomitee beim Internationalen Olympischen Komitee um die Zulassung eines eigenen Teams.

Die Tibet Initiative Deutschland informiert morgen unter dem Motto"Peking 2008 - Bring Tibet ins Spiel" am Hackeschen Markt in Berlin über die internationale Tibet-Bewegung und ihre Beteiligung an der aktuellen Olympia-Kampagne. Sie hat bereits mehr als 1000 Sportlerinnen und Sportler mobilisiert, die sich mit ihrer Unterschrift dem "Team Tibet" angeschlossen haben. Alle Sportverbände und -vereine, alle Profisportler und Amateure sind nun bis zum Beginn der Spiele im August 2008 aufgerufen, sich dem Team Tibet anzuschließen und damit ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk zum Ausdruck zu bringen.

Die Tibet Initiative Deutschland ist die älteste Tibet-Unterstützerorganisation in Deutschland und setzt sich seit 1989 für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Weitere Informationen: www.tibet-initiative.de

Originaltext: Tibet Initiative Deutschland e.V.Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63716Pressemappe via RSS : feed://www.presseportal.de/rss/pm_63716.rss2


Pressekontakt:

Anna Momburg-Vanderpool, 0176 63 32 21 86

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