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Pressemitteilung
SAVE TIBET
8. März 2007
Österr.
Gesellschaft zur Hilfe an das Tibetische Volk ,
Lobenhauerngasse 5/1, A-1170 Wien
Tel: 01/484 90 87, Fax: 01/484 90
88
e-mail:
save.tibet@gmx.at,
www.tibet.at
FahneTibets wird in mehr als 160
österreichischen Städten und Gemeinden wehen.
Zum
Gedenkenanden 48. JahrestagdesTibetischenVolksaufstandes in Lhasa
wird die Fahne Tibets in mehr
als160österreichischenStädtenundGemeindenam 10.März2007wehen.
Am 10. März
1959 wurde der tibetische Volksaufstand gegen die Besetzung des
Landes durch die Volksrepublik China brutal niedergeschlagen. Als
Zeichen der Solidarität für das Schicksal Tibets werden an Samstag
10. März 2007 über 160 Städte und Gemeinden in allen Bundesländern
Österreichs die Fahne Tibets auf ihren Rathäusern und Amtsgebäuden
hissen, sowie Plakate aushängen. Die Liste der teilnehmenden
Gemeinden ist auf
www.tibet.at abrufbar.
Der verzweifelte Widerstand des
tibetischen Volkes gegen die chinesische Besetzung, ähnlich dem
Ungarischen Aufstand von 1956 oder dem Prager Frühling von 1968,
endete schließlich in der Flucht seiner Heiligkeit des Dalai Lamas
sowie tausender Tibeter ins Exil nach Indien im Jahre 1959. Seither
kamen hunderttausende Tibeter aufgrund von Hunger, Zwangsarbeit,
Haft, Folter, Hinrichtungen und nicht zuletzt Verfolgung ums Leben.
Nach 48 Jahren im Exil, hat sich die Lage in Tibet im Bezug auf
Menschenrechte kaum geändert. Zum Gedenken an diesen Tag findet am
Samstag, den 10. März 2007 beginnend um13 Uhr bei der Chinesischen
Botschaft eine Solidaritätskundgebung für Tibet, organisert von der
Tibeter Gemeinschaft Österreichs, statt. Anschließend wird ein
Friedensmarsch zum Stephansplatz stattfinden.
Save Tibet lädt alle Interessierten
ein, an dieser Kundgebung teilzunehmen. Einen Beitrag zu der
Aufnahme von friedlichen Gesprächen stellt die Resolution des
Europäischen Parlaments dar, in dem die EU-Staatsoberhäupter die
Volksrepublik China dazu auffordern, den Dialog mit den Vertretern
des Dalai Lamas „ohne Vorbedingungen“ wieder aufzunehmen und
fortzuführen. Dieses deutliche Signal als Anlass nehmend, fordert
der Verein Save Tibet, Gesellschaft zur Hilfe an das Tibetische
Volk, dass sich auch das österreichische Parlament diesem guten
Beispiel anschließt. Die Gespräche dafür sind im Laufen. Die
Solidaritätskundgebung auf dem Stephansplatz ist zugleich eine
Aufforderung an die österreichische Bundesregierung ihr Vorgehen
bezüglich der militärischen Unterstützung Chinas zu überdenken.
Obwohl in der EU ein Waffenembargo gegen China besteht, bildet das
österreichische Bundesheer in Saalfelden chinesische Offiziere für
den Hochgebirgseinsatz aus. Zusätzlich zur bisher fehlenden
Thematisierung zur Lage in Tibet, leistet Österreich nun einen
aktiven Unterstützungsbeitrag zur Unterdrückung Tibets.
Angesichts der weltweit zunehmenden
Tendenz, Krieg und Gewalt wieder als Mittel der Politik zu
legitimieren, zeigen die Städte und Landkreise mit dem Hissen der
tibetischen Flagge ihre Sympathie für den gewaltlosen Kampf des
Dalai Lama und bekräftigen das legitime Recht des tibetischen Volkes
auf Selbstbestimmung und Bewahrung seiner kulturellen, religiösen
und nationalen Identität.
Rückfragehinweis:
Lobsang Gyalpo 0650-440-2375 |