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Mit Tibetischer
Medizin gesund werden und bleiben
Bohmann Business
Channel, 03.05.07
Tibetische
Kräuterkompositionen harmonisieren die Körperenergien und
stimulieren Selbstheilungskräfte

Die Tibetische
Medizin gilt seit dem 8. Jahrhundert als eines der größten
Medizinsysteme der Welt. Mittlerweile werden Tibetische
Rezepturen auch nach westlichen Qualitätsstandards hergestellt und
erschließen neue Wege zur Behandlung und Prävention weit
verbreiteter Zivilisationskrankheiten wie etwa Arteriosklerose.
„Am Anfang steht
in der Tibetischen Medizin das Gespräch zwischen Arzt und Patient
über dessen Beschwerden und Lebensgewohnheiten. Danach fühlt der
Arzt den Puls des Patienten“, erklärte Dr. Herbert Schwabl, Padma
AG, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Geheimnisvolles Tibet
- Spiritualität und Heilkunst vom Dach der Welt“, die bis 28.
Oktober 2007 im burgenländischen Schloss Halbturn zu
sehen ist. Unterschiedliche Pulsqualitäten werden entsprechenden
Krankheiten und Organen zugeordnet. Weitere Informationen liefern
die Untersuchung von Urin, Augen und Zunge.
Ist das
Gleichgewicht der drei Körperenergien Tripa (Galle), rLung (Wind)
und Beken (Schleim) gestört, werden neben der Umstellung von
Ernährung und Lebensgewohnheiten meist Präparate aus natürlichen,
hauptsächlich pflanzlichen Bestandteilen verordnet. Damit wird eine
Rückführung zur Grundkonstitution angestrebt, in der die drei
Energien ausgewogen sind.
Kräutervielfalt
als Erfolgsrezept
 In
einer Tibetischen Rezeptur werden viele Pflanzeninhaltsstoffe und
einige mineralische Komponenten miteinander kombiniert. Sie
unterstützen einander in ihrer positiven Wirkung. Ihre Effekte
entfalten sich gleichzeitig auf verschiedenen Stoffwechselebenen
und die Komponenten reduzieren zudem gegenseitig unerwünschte
Nebenwirkungen. Die fein abgestimmten Kräuterkompositionen lösen
vielfältige und sanfte Impulse im Körper aus und fördern damit die
Selbstheilungskräfte.
Die im Westen
bekannteste Rezeptur Padma 28/Padma Basic wird von der Schweizer
Firma Padma AG hergestellt und ist als Nahrungsergänzungsmittel in
Apotheken und Drogerien erhältlich. Bei der Produktion werden
modernes Know-How mit Tibetischem Heilwissen und westlichen
Qualitätsstandards erfolgreich kombiniert. Die in den
Padma-Rezepturen verwendeten Pflanzen werden mittels
unterschiedlicher Verfahren auf Identität, Qualität, Inhaltsstoffe,
Reinheit und Sicherheit überprüft.
Wirkung bei
chronischen Leiden
„Die
Mehrstoffgemische sind besonders zum Einsatz bei chronischen
Erkrankungen geeignet“, betont Prof. Mag. Dr. Florian Überall,
Biocenter Innsbruck, Universität Innsbruck. Die Wirkung von
Padma-Basic wurde im Rahmen klinischer Studien für
arteriosklerotische Durchblutungsstörungen in den Beinen, häufig
wiederkehrende Atemwegsinfekte sowie Verdauungsprobleme,
Verstopfung, Blähungen und Reizdarm wissenschaftlich
nachgewiesen.
Stimmungsaufhellend wie Schokolade
Padma-Basic
wirkt unter anderem antioxidativ, antientzündlich, hemmt die
Bildung von Blutgerinnseln und fördert den Abbau geschädigter
Zellen. Darüber hinaus bietet es sich zur Behandlung depressiver
Befindlichkeitsstörungen an. Padma-Basic hemmt den Abbau der
Aminosäure Tryptophan, einer Vorstufe des Botenstoffes Serotonin.
Dadurch steigt dessen Konzentration im Gehirn und als Folge davon
die Stimmung. Damit wirkt Padma-Basic nach dem gleichen Prinzip
stimmungsaufhellend wie Schokolade.
Kuren zur
Krankheitsvorbeugung
"Padma-Basic
kann kurmäßig auch zur Krankheitsvorbeugung angewendet werden, da es
das Abwehrsystem stärkt", so Dr. Klaus Mayer, Gefäßchirurg und
tibetischer Arzt i. A. aus Wolfsberg. „Meine tibetischen Lehrer
empfehlen jedes Jahr zur Herbst- und Winterzeit eine drei- bis
viermonatige Kur mit diesen Kräutertabletten zur Prävention von
Krankheiten. Diese Empfehlung befolge auch ich selbst mit gutem
Erfolg.“
Tibetische
Medizin als Lehrveranstaltung
Die Tibetische
Medizin wird in einigen europäischen Ländern bereits gelehrt – um
auch westlich ausgebildeten Ärzten die Möglichkeit zu geben, diese
Methode additiv für das Wohl ihrer Patienten anzuwenden.
Die Wiener
Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin, die seit einigen
Jahren erfolgreich eine Ausbildung in Ayurvedischer Medizin
anbietet, arbeitet nun in Zusammenarbeit mit diesen Zentren an einer
Ausbildung in Tibetischer Medizin und hofft diese Kurse ab
dem Jahr 2008 auch in Österreich anbieten zu können. Dr. Susanne
Schunder-Tazber, Akademie für Ganzheitsmedizin: „Das Ärztesymposium,
das anlässlich der Ausstellungseröffnung in Schloss Halbturn
stattfand, ist als erster Schritt in diese Richtung zu sehen.“ Das
Interesse ist jedenfalls groß: 84 Ärzte haben am Freitag, 27. April,
an der Fortbildungsveranstaltung „Tibetische Medizin im Fokus
westlicher Wissenschaft“ teilgenommen. |