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 Tibet Propaganda in Chinas Medien


NEWS TICKER "Beijing Rundschau"

Tibetisch-Kurs für Staatsanwälte

Vor kurzem wurde der erste Tibetisch-Kurs für Staatsanwälte im Autonomen Gebiet Tibet abgehalten. 30 ausgezeichnete Staatsanwälte der Han-Nationalität aus 73 Staatsanwaltschaften auf Kreisebene erhalten hier eine Ausbildung der tibetischen Sprache und Schrift.

Weil es den Staatsanwaltschaften in Tibet an Mitarbeitern, die in der Lage sind, sowohl die chinesische als auch die tibetische Sprache und Schrift zu gebrauchen, mangelt, wird die staatsanwaltschaftliche Arbeit in großem Maße behindert. Um dieses Problem zu lösen, veranstaltete die Staatsanwaltschaft des Autonomen Gebiets Tibet in Zusammenarbeit mit der Tibet-Universität den besagten Ausbildungskurs.


Einzelhandelsvolumen in Lhasa betrug 2,9 Mrd. Yuan

Von Januar bis September belief sich das Einzelhandelsvolumen der Stadt Lhasa auf 2,896 Mrd. Yuan, was eine Zunahme um 14,11% im Vergleich zum gleichen Zeitraum von 2005 bedeutet. Inzwischen empfingen alle Reiseunternehmen in Lhasa insgesamt 1,22 Mio. in- und ausländische Touristen, ein Anstieg von 40% gegenüber dem gleichen Zeitraum von 2005. Die Zahl der überseeischen Touristen betrug 91 700 Menschen, eine Zunahme um 14%. Die Geschäftseinnahmen durch den Tourismus betrugen 1,2 Mrd. Yuan, die Deviseneinnahmen 13,95 Mio. US$. 


Modernes Zirkulationssystem für Ölprodukte in Tibet

Dem Handelsamt des Autonomen Gebiets Tibet zufolge wird Tibet im Jahr 2010 ein modernes Zirkulationssystem für Ölprodukte im Großen und Ganzen etablieren. Bis dahin wird der Ölproduktverbrauch jährlich mehr als 500 000 t erreichen; die Gesamtzahl der Tankstellen wird bei 350 gehalten werden, ihr Absatzvolumen soll täglich über vier t betragen.

Nach dem 11. Fünfjahresplan für die Entwicklung des Zirkulationssektors soll Tibet etwa 190 Tankstellen, davon 25 in der Stadt Lhasa, 21 im Bezirk Shannan, 20 im Bezirk Nyingchi, 24 im Bezirk Nagqu, 43 im Bezirk Xigaze, 35 im Bezirk Qamdo und 22 im Bezirk Ngari, bauen bzw. aus- oder umbauen. 


Supermärkte in Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten

In den spärlich bevölkerten Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten Tibets ist schwierig, Waren einzukaufen. Um dieses Problem zu lösen, hat Tibet in diesem Jahr begonnen, ein Marktprojekt in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten durchzuführen.

Jigsang Toinzhub, dem stellvertretenden Direktor des Handelsamts des Autonomen Gebiets Tibet, zufolge plant Tibet, in diesem Jahr in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten 200 Geschäfte, die den Bauern und Hirten Qualitätswaren, -lebensmittel und -produktionsmittel anbieten, zu errichten.

Das Marktprojekt unterscheidet sich von dem Modell, unregelmäßig Waren frei Haus zu liefern. Es ermutigt große und mittelgroße Handelsunternehmen, Ladenketten in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten zu entwickeln, und die bestehenden privaten Läden, sich den Ladenketten anzuschließen.

Zur Zeit haben viele große und mittelgroße Supermärkte ihre Ladenketten in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten Tibets eingerichtet


Vier Reisegebiete auf Staatsebene in Südwestchina

Wang Zhifa, Vizedirektor des Staatlichen Touristikamtes, zufolge befinden sich von den zwölf Reisegebieten, die in der Periode des 11. Fünfjahresplans schwerpunktmäßig aufgebaut werden werden, vier in Südwestchina. Sie sind: das Öko-Reisegebiet in Shangri-La, das internationale Reisegebiet an den Flüssen Lancang und Mekong, das Reisegebiet Sichuan-Guizhou-Chongqing und das Reisegebiet entlang der Qinghai-Tibet-Eisenbahnstrecke.

Südwestchina hat reiche touristische Ressourcen wie den Huangguoshu-Wasserfall, den Kreis Lijiang, die Jiuzhaigou-Schlucht, die Drei-Jangtse-Schluchten und den Emei-Berg. In diesem ausgedehnten Gebiet leben verschiedene nationale Minderheiten. Daher hat es ein großes Potential für die Entwicklung des Tourismus.

Südwestchina umfasst die Provinzen Sichuan, Yunnan und Guizhou, die autonomen Gebiete Tibet und Guangxi und die regierungsunmittelbare Stadt Chongqing. Im letzten Jahr haben insgesamt 4,96 Mio. ausländische Touristen dieses Gebiet bereist.


Koordinationsinstitutionen für die Sicherheit der Nahrungsmittel in 88 Gemeinden Tibets eingerichtet

Das Parteikomitee und die Regierung des Autonomen Gebiets Tibet schenken der Sicherheit der Nahrungsmittel große Aufmerksamkeit. Bisher haben sieben Bezirke und Städte und 88 Gemeinden in 61 Kreisen Tibets Koordinationsinstitutionen für die Sicherheit der Nahrungsmittel eingerichtet.

Um die Kontrollbedingungen für die Nahrungsmittel zu verbessern, hat das Autonome Gebiet im Mai dieses Jahres alle Bezirke mit Testanlagen für Nahrungsmittel im Wert von 14 Mio. Yuan ausgestattet, damit sie im Juli die Kontrolle der Nahrungsmittel beginnen können. Darüber hinaus hat das Verwaltungsbüro für Nahrungs- und Arzneimittel des Autonomen Gebiets den untergeordneten Behörden Kontrollwagen für die Gesetzesdurchführung zur Verfügung gestellt und Geldmittel für die Personalausbildung und Aufklärung in diesem Bereich bereitgestellt. 


Ein umfassendes Verkehrssystem in Tibet

Qamba Pünzog, Vorsitzender des Autonomen Gebiets Tibet, sagte am 14. November auf einer Konferenz für die wirtschaftliche Koordination von sechs südwestchinesischen Provinzen und autonomen Gebieten, einschließlich einer regierungsunmittelbaren Stadt, dass ein vollständiges Verkehrssystem, das den Eisenbahn-, den Luft-, den Straßen- und den Pipelinetransport umfasst, in Tibet anfänglich Gestalt angenommen habe.

Was den Eisenbahntransport anbelangt, wurde die Eisenbahnstrecke Golmud-Lhasa am 1. Juli 2006 dem Verkehr übergeben. Sie wird die Öffnung und die Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft Tibets energisch fördern. Der Bau der Strecke Lhasa-Xigaze, eine Verlängerung der Qinghai-Tibet-Eisenbahn, wird schätzungsweise im Juli 2007 beginnen, und der Bau der Strecke Lhasa-Nyingchi befindet sich in Vorbereitung und wird innerhalb von fünf Jahren in Angriff genommen werden.

Die Entwicklung des Lufttransports in Tibet wird weiter beschleunigt. Am 1. September 2006 wurde der Nyingchi-Flughafen offiziell in Betrieb genommen, der Bau des Ngari-Flughafens wird voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen. Im vergangenen Jahr hat die Fluggesellschaft AIR CHINA ihre Tibet-Filiale gegründet, und viele andere chinesische Fluggesellschaften, darunter SIASC, SHANGHAI AIRLINES, CHINA EASTERN und CHINA SOUTHERN, haben Fluglinien von Lhasa nach Beijing, Shanghai, Guangzhou, Chengdu, Chongqing, Kunming, Xi’an und Xining sowie internationale Fluglinien von Lhasa nach Kathmandu eröffnet und Charterflugzeuge für die Reise nach Hongkong angeboten.

Die Landstraßen in Tibet haben eine Gesamtlänge von 43 700 km, 3288 km davon sind Asphaltstraßen. 


Ausstellung für Tibets Zugehörigkeit und Menschenrechtslage

Die Ausstellungshalle für Tibets Zugehörigkeit und Menschenrechtslage in der Tibetischen Hochschule für Nationalitäten wurde vor kurzem eröffnet.

Da die meisten Studenten der Tibetischen Hochschule für Nationalitäten aus Tibet kommen, ist es für diese Hochschule eine dringende Aufgabe, ihre Studenten im Sinne der Bekämpfung der Spaltung des Vaterlandes zu erziehen. Deshalb hat sie im Jahr 1990 begonnen, Vorbereitungen für die Einrichtung einer Ausstellung für Tibets Zugehörigkeit und Menschenrechtslage zu treffen. 1992 wurde die Ausstellung offiziell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Mai 2006 wurde der Ausstellungsraum zu einer Ausstellungshalle ausgebaut. Jetzt hat die 400 qm große Ausstellungshalle 541 Bilder. In den vergangenen 14 Jahren haben sie insgesamt 20 000 Besucher besucht. Sie hat bei den verschiedenen Gesellschaftsschichten und der übergeordneten zuständigen Abteilung Anerkennung gefunden.

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen: „Tibets Zugehörigkeit“ und „Menschenrechtslage in Tibet“. Der erste Teil veranschaulicht anhand zahlreicher Bilder und historischer Aufzeichnungen die Ausübung der Souveränität über Tibet durch die Zentralregierungen der Sui-, der Tang-, der Song-, der Yuan-, der Ming- und der Qing-Dynastie sowie der Republik China und der Volksrepublik China und beweist, dass Tibet seit jeher ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums ist. Dadurch widerlegt sie die absurden Behauptungen der Dalai-Clique für die Spaltung des Vaterlandes.  


Kampf gegen Verbrecher in Lhasa

Einem Bericht der "Tibetischen Handelszeitung" zufolge berief das Amt für Öffentliche Sicherheit der Stadt Lhasa am 10. November eine Konferenz über den Kampf gegen Verbrecher und über die umfassende Regelung des Verkehrs ein. Yexe Doje, Direktor des Amts für Öffentliche Sicherheit, erklärte auf der Konferenz die Schwerpunkte, Ziele und Aufgaben des Kampfes. Diese Kampagne wird vom 10. November 2006 bis zum 10. Januar 2007 dauern.  


Koordinationsinstitutionen für die Sicherheit der Nahrungsmittel in 88 Gemeinden Tibets eingerichtet

Das Parteikomitee und die Regierung des Autonomen Gebiets Tibet schenken der Sicherheit der Nahrungsmittel große Aufmerksamkeit. Bisher haben sieben Bezirke und Städte und 88 Gemeinden in 61 Kreisen Tibets Koordinationsinstitutionen für die Sicherheit der Nahrungsmittel eingerichtet.

Um die Kontrollbedingungen für die Nahrungsmittel zu verbessern, hat das Autonome Gebiet im Mai dieses Jahres alle Bezirke mit Testanlagen für Nahrungsmittel im Wert von 14 Mio. Yuan ausgestattet, damit sie im Juli die Kontrolle der Nahrungsmittel beginnen können. Darüber hinaus hat das Verwaltungsbüro für Nahrungs- und Arzneimittel des Autonomen Gebiets den untergeordneten Behörden Kontrollwagen für die Gesetzesdurchführung zur Verfügung gestellt und Geldmittel für die Personalausbildung und Aufklärung in diesem Bereich bereitgestellt. 


14 tibetische Künstler zu „Volkskünstlern von Qamdo“ erklärt

Vor kurzem haben das Parteikomitee und die Regierung des Bezirks Qamdo eine Namenliste von Volkskünstlern veröffentlicht. 14 Künstlern aus dem Kreis Denqen wurden die Titel „Künstler für nationales Kunsthandwerk des Bezirks Qamdo“, „Volksmaler des Bezirks Qamdo“ buw. „Fortführer des nationalen Volkstanzes des Bezirks Qamdo“ verliehen. 


 

 

 

 

 


 

 

Bildnachrichten


Kapital in Höhe von 3,6 Mrd. Yuan in Lhasa investiert

In den ersten neun Monaten von 2006 führte Lhasa, die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet, 114 Projekte mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 3,6 Mrd. Yuan durch, 5,3% mehr als im gleichen Zeitraum von 2005.

Während des Shoton-Festes, eines der wichtigsten traditionellen Feste in Tibet, wurde in Lhasa eine Wirtschafts- und Handelsmesse veranstatet, auf der 140 Investitionsprojekte vorgestellt wurden. 260 Geschäftsleute aus 12 Provinzen bzw. regierungsunmittelbaren Städten, darunter Beijing, Sichuan, Chongqing, Guangxi und Yunnan, sowie 400 Unternehmen aus dem Landesinnern nahmen an dieser Messe teil. Verträge über 56 Projekte mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 3,17 Mrd. Yuan in den Bereichen Verarbeitung von Agrar- und Viehzuchtprodukten, Erschließung von Mineralien, Maschinenbau, Immobilienwesen, Wissenschaft und Technologie, Tourismus, Kunsthandwerk, Warenhandel und Dienstleistung wurden unterzeichnet. 


Supermärkte in Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten

In den spärlich bevölkerten Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten Tibets ist schwierig, Waren einzukaufen. Um dieses Problem zu lösen, hat Tibet in diesem Jahr begonnen, ein Marktprojekt in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten durchzuführen.

Jigsang Toinzhub, dem stellvertretenden Direktor des Handelsamts des Autonomen Gebiets Tibet, zufolge plant Tibet, in diesem Jahr in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten 200 Geschäfte, die den Bauern und Hirten Qualitätswaren, -lebensmittel und -produktionsmittel anbieten, zu errichten.

Das Marktprojekt unterscheidet sich von dem Modell, unregelmäßig Waren frei Haus zu liefern. Es ermutigt große und mittelgroße Handelsunternehmen, Ladenketten in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten zu entwickeln, und die bestehenden privaten Läden, sich den Ladenketten anzuschließen.

Zur Zeit haben viele große und mittelgroße Supermärkte ihre Ladenketten in den Landwirtschafts- und Viehzuchtgebieten Tibets eingerichtet. 


Ein neues wissenschaftliches Forschungsprojekt in Tibet

Vor kurzem wurde das Forschungsthema über das Fernabtasten der Vegetation der Landwirtschafts- und Viehzuchtgebiete Tibets und deren Reaktion auf die Klimaveränderung, das vom Forschungsinstitut für die atmosphärische Umwelt auf dem Qinghai-Tibet-Plateau beantragt wurde, von Experten des Staatlichen Komitees für Naturfonds nach Überprüfung genehmigt. Die gesamten Ausgaben für dieses Forschungs-projekt betragen 280 000 Yuan. Die Durchführung dieses Projekts dauert von Januar 2007 bis Dezember 2009. Dieses Forschungsprojekt ist das vierte Forschungsprojekt des besagten Forschungsinstituts, das vom Staatlichen Komitee für Naturfonds genehmigt wird. Nagqu und Xigaze, die wichtigsten Land-wirtschafts- und Viehzuchtgebiete Tibets, sind zu den Gebieten, wo das Projekt durchgeführt wird, gewählt worden.


Tibetisch-Kurs für Staatsanwälte

Vor kurzem wurde der erste Tibetisch-Kurs für Staatsanwälte im Autonomen Gebiet Tibet abgehalten. 30 ausgezeichnete Staatsanwälte der Han-Nationalität aus 73 Staatsanwaltschaften auf Kreisebene erhalten hier eine Ausbildung der tibetischen Sprache und Schrift.

Weil es den Staatsanwaltschaften in Tibet an Mitarbeitern, die in der Lage sind, sowohl die chinesische als auch die tibetische Sprache und Schrift zu gebrauchen, mangelt, wird die staatsanwaltschaftliche Arbeit in großem Maße behindert. Um dieses Problem zu lösen, veranstaltete die Staatsanwaltschaft des Autonomen Gebiets Tibet in Zusammenarbeit mit der Tibet-Universität den besagten Ausbildungskurs.

China intensiviert die Forschung sanskritischer klassischer Werke

Vom 18. bis zum 29. Oktober fand die „Tibet-Kulturwoche Chinas 2006“ in Österreich statt. Bei der Diskussion mit österreichischen Tibetologen am 19. Oktober sagte Basang Wangdui, Direktor des Forschungsinstituts für Völkerkunde an der Akademie der Sozialwissenschaften des Autonomen Gebiets Tibet, dass Tibet momentan große Anstrengungen unternehme, um sanskritische Pattra-Blätter-Sutras aus Tempeln und Museen sowie in der Bevölkerung zu sammeln und zu sichten. Die Arbeit der Sammlung und Klassifizierung in der ersten Phase werde schätzungsweise vor Juni 2007 vollendet werden.

Mit Unterstützung des Chinesischen Tibetologischen Forschungszentrums hat das Institut für Asiatische Studien an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bereits 15 tibetologische Werke herausgegeben. Es versucht momentan, die handgeschriebenen sanskritischen Werke schrittweise in Datenbank zu speichern.


Österreichs Ex-Diplomat begrüßt schnelle Entwicklung in Tibet

Tibet entwickelt sich schneller als andere Regionen Chinas. Die im Rahmen der Tibet-Kulturwoche in Wien ausgestellten tibetischen Bilder und Tangkas zeigen diese rasante Entwicklung deutlich. Dies erklärte der Vorsitzende der österreichisch-chinesischen Freundschaftsgesellschaft, Bukowski, der ehemalig als Botschafter in China tätig war, am 23. Oktober gegenüber der Presse. Seit 23. Oktober findet, als Teil der chinesischen Tibet-Kulturwoche, eine separate Bilder- und Tangkaaustellung im Wiener Stadtmuseum statt. Mehr als 200

Bilder namhafter Fotographen aus 19 Ländern wurden gezeigt. Außerdem können Besucher 15 Tangkas, die typische tibetische Malerei, bewundern. Die Kunstwerke geben Aufschluss über die tibetische Religion, die tibetische Medizin und die Geschichte der tibetischen Nationalität.

Ferner meinte Bukowski, man solle die Chance nutzen, sich im Rahmen der Kulturwoche objektiv über Tibet zu informieren. Weltweit gebe es noch viel Unkenntnis über Tibet. Der kulturelle Austausch sei ein wichtiger und effektiver Weg, Missverständnisse auszuräumen.

(CRI, 24. Oktober 06)


Songzain Gambo und Prinzessin Wen Cheng

Von über 1300 Jahren verließ Wen Cheng, Prinzessin der Tang-Dynastie (618-907), die blühende Hauptstadt Chang’an (in Nordwesten der heutigen Stadt Xi’an, Provinz Shaanxi) und begab sich auf den 3000 km langen Schreckensmarsch nach Westen, voller Schwierigkeiten und Gefahren. Schließlich erreichte sie das schneebedeckte Plateau und heiratete dort den König Songzain Gambo. So begann eine neue Epoche der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Tang-Dynastie und dem Königreich Tubo. Die Geschichte von Songzain Gambo und Prinzessin Wen Cheng kennt auch heute noch jeder.

Nach den langen Kriegswirren in den zentralen Geschichten Chinas gründeten Li Yuan (Gaozong) und Li Shimin (Taizong), Vater und Sohn, 619 das Tang-Reich, ein Reich, so mächtig wie noch nie zuvor in der chinesischen Geschichte. Seine Hauptstadt wurde in Chang’an aufgebaut. Das Tang-Reich war wegen seiner Landesstärke zum Zentrum der Zivilisation in Ostasien geworden. Es übte großen Einfluss auf die benachbarten Stämme und andere Nationalitäten aus. Viele Stämme bemühten sich um freundschaftliche Beziehungen mit dem Tang-Kaiserhof, wobei sie seine Oberherrschaft anerkennen wollten, ihm Tribut entrichteten und ihn baten, ihnen Ehrentitel zu verleihen. Dadurch wurde der Austausch zwischen der Han-Chinesen und den anderen Nationalitäten gefördert.

Statue des Königs Songzain Gambo in der Höhle für den Prinzen von Dharma im Potala-Palast

Während dieser Zeit vereinigte König Songzain Gambo in Tibet einige Stämme und gründete das Königreich Tubo, dessen Hauptstadt Luoso (Lhasa, Hauptstadt des heutigen Autonomen Gebiets Tibet) war. Das Königreich bemühte sich um die Herstellung enger Beziehungen mit der Tang-Dynastie. Nach 634 schickte Songzain Gambo zweimal den redegewandten und klugen Minister Gar Tongtsan nach Chang’an, um für ihn beim Tang-Kaiser um die Hand einer der kaiserlichen Töchter anzuhalten. 641 gewährte der Tang-Kaiser Taizong schließlich das Gesuch von Songzain Gambo und gab dem Tubo-König seine Prinzessin Wen Cheng zur Frau. In Begleitung der Boten des Tang-Kaiserhofes und von Tubo sowie vieler Bediensteter begab sich Prinzessin Wen Cheng nach Tibet. Diese Geschichte ist noch heute ein wichtiger Stoff der tibetischen Literatur.

Statue der Prinzessin Wen Cheng in der Höhle für den Prinzen von Dharma im Potala-Palas

Der langjährige Wunsch von Songzain Gambo ging schließlich in Erfüllung. Er freute sich sehr darüber und machte sich mit seiner Armee auf eine lange Reise nach Baihai (am heutigen Kreis Madu, Provinz Qinghai), um Prinzessin Wen Cheng zu begrüßen. Am Zhaling- und E’ling-See, unweit der Quelle des Gelben Flusses, ließ er die Baihai-Residenz erbauen, wo das Brautpaar aus den beiden Nationalitäten in diesem schönen Gebiet seine Hochzeit feierte und seine erste gemeinsame Nacht verbrachte.

Songzain Gambo und Prinzessin Wen Cheng reisten nach Yushu (in der heutigen Provinz Qinghai). Infolge der langen mühsamen Reise verbrachte das Ehepaar seine Flitterwochen für einen Monat in einem Tal bei Yushu, in malerisch schöner Landschaft und angenehmem Klima. Prinzessin Wen Cheng schenkte den Einwohnern in Yushu die von ihrem Vater gegebenen Getreide- und Gemüse-Saatsorten. Zusammen mit den Bauern und Handwerken erklärte sie den Leuten in Yushu die Anbaumethoden und klärte sie über die Mühlen- und Brauereitechnik auf. Die Einwohner in Yushu waren der Prinzessin dankbar. Als Prinzessin Wen Cheng Yushu verließ, wollten sie sie ungern ziehen lassen. Die Einwohner dort bewahren bis heute die Stätte, wo die Prinzessin Wen Cheng ein Zelt aufschlagen ließ. In einen Stein meißelten sie die Gesichtszüge der Prinzessin, zu diesem Stein wurde gebetet. Im Jahr 710, während der Zeit des Kaisers Zhongzong, wurde eine andere Prinzessin der Tang-Dynastie, Prinzessin Jin Cheng, mit einem tibetischen König vermählt. Als sie Yushu passierte, ließ sie einen Tempel zur Erinnerung an Prinzessin Wen Cheng erbauen und taufte den Tempel „Wen Cheng-Tempel“.

Als Prinzessin Wen Cheng in Lhasa ankam, sangen, tanzten und jubelten die Tibeter, um sie zu begrüßen.

Dank den Bemühungen zur Verbreitung des Buddhismus durch die Prinzessin Wen Cheng in Tibet wird der Buddhismus auch heute auf dem schneebedeckten Hochplateau als größte Religion anerkannt.

Während der Zeit der Tang-Dynastie war der uddhismus in China sehr verbreitet. Nach Tibet jedoch war der Buddhismus noch nicht vorgedrungen. Die Prinzessin war eine fromme Buddhistin. Sie brachte buddhistische Schriften und Buddhastatuen nach Tibet mit. Sie hatte beschlossen, In Tibet Klöster zu bauen und den Buddhismus zu verbreiten. Sie ließ einen Teich mit Erde auffüllen, wo dar Jokhang-Tempel gebaut wurde. Prinzessin Wen Cheng und Songzain Gambo pflanzten vor dem Tempel mit eigenen Händen einen Weidebaum, die bekannte „Tang-Weide“. Die berühmte Gedenkstele für die Allianz zwischen Neffen und Onkel, auch die Stele für die Changqing-Allianz genannt, steht an diesem Weidebaum. Eine von der Prinzessin aus Chang’an mitgebrachte Sakyamuni-Statue steht heute in der Mitte der großen Halle des Jokhang-Tempels. Auf beiden Seiten der großen Halle stehen Statuen von Songzain Gambo und Prinzessin Wen Cheng. Die Goldfolienschichten der Statuen haben wegen zu vieler Berührung von Pilgern und Touristen bereits Risse.

Später ließ Prinzessin Wen Cheng das Ramoge-Kloster erbauen. Seitdem wurde der Buddhismus in Tibet langsam verbreitet. Prinzessin Wen Cheng benannte die Berge um Lhasa nach den Schätzen wie Miaolian, Baosan, Youshihailuo, Jingang, Shenglizhuang, Baoping und Jinyu, die bis heute behalten werden.

Während Prinzessin Wen Cheng den Buddhismus in Tibet verbreitete und Gebete zum Glück und zur Vertreibung von Katastrophen verrichtete, schenkte sie den Tibetern Getreide- und Gemüsesaatgut und lehrte sie Anbaumethoden. Mais, Kartoffeln, Puffbohnen und Raps wuchsen dort üppig. Die Prinzessin brachte auch Wagen, Pferde, Maultiere, Kamele sowie Produktionstechnologien und medizinische Schriften nach Tibet mit, was den gesellschaftlichen Fortschritt in Tibet förderte.

Der von Prinzessin Wen Cheng und Songzain Gambo eigen-händig gepflanzte Tang-Weidebaum vor dem Jokhang-Tempel

Songzain Gambo liebte die anmutige und vornehme Prinzessin Wen Cheng leidenschaftlich. Er ließ einen Palast für sie dort erbauen, wo heute der Potala-Palast steht. Der prächtige Potala-Palast verfügte über 1000 Zimmer. Später wurde er von Gewittern und Kriegswirren zerstört. Nach dem Wiederaufbau im 17. Jahrhundert erhielt der Potala-Palast seine heutige Gestalt. Sein 13stöckiges Hauptgebäude ist 117 m hoch. Der Potala mit seiner imposanten Majestät bedeckt eine Fläche von insgesamt über 360 0000 qm. Im Potala gibt es viele wichtige Wandgemälde. Darunter verdeutlicht ein Wandgemälde, wie der Gesandte Gar Tongtsan die fünf schwierigen Fragen des Tang-Kaisers beantwortete, als er in Chang’an die Prinzessin begrüßte. Ein anderes Wandgemälde stellt die Szene der Ankunft der Prinzessin Wen Cheng in Lhasa dar, wo sie von den Tibetern herzlich begrüßt wurde. Die Kompositionen der Wandgemälde sind fein und die bunten Figuren lebensgetreu. Hinter dem Potala befinden sich noch Überreste des Meditationszimmers von Songzain Gambo. An den Wänden befinden sich bunte Statuen von Songzain Gambo, Prinzessin Wen Cheng und Gar Tongtsan.

Die Ehe zwischen dem König Tibets und der Prinzessin der Tang-Dynastie brachte die Tibeter und die Han-Chinesen enger zusammen. Für eine Zeit von ca. 200 Jahre nach der Eheschließung gab es kaum Kriege. Es herrschte reger Verkehr zwischen Boten und Geschäftsleuten der Tang-Dynastie und des Königreiches Tubo. Songzain Gambo war Bewunderer der Kultur in den zentralen Gebieten Chinas. Er entledigte sich seiner Pelzkleidung, kleidete sich nun in Seide und schickte Kinder von Adligen zum Lernen nach Chang’an. Der Tang-Kaiserhof schickte ab und zu Handwerker nach Tubo, um die Tibeter verschiedene Techniken zu lehren.

Als Li Shimin, Kaiser der Tang-Dynastie, 649 starb, entsandte Li Zhi, der neue Kaiser Gaozong, Gesandte nach Tubo, um die Todesnachricht zu überbringen. Der Kaiser Gaozong verlieh Songzain Gambo die Titel „Fumaduwei“ (Schwiegersohn des Kaisers und Kommandant) und „Prinz von Xihai“. Songzain Gambo schickte Gesandte nach Chang’an, um seine Kondolenz zu überbringen, und bot dem Mausoleum des Kaisers Taizong Perlen aus 15 Sortimenten dar. Er sandte eine Botschaft an Gaozong, um dem neuen Kaiser der Tang-Dynastie zu gratulieren und ihn zu unterstützen. Gaozong verlieh Songzain Gambo den Titel „Zong-Prinz“ (Schatzprinz). Er errichtete eine Steinstatue des tibetischen Königs vor dem Mausoleum des Kaisers Taizong, um Songzain Gambo auszuzeichnen.

Songzain Gambo war sehr talentiert und weitblickend. Er vereinigte Tibet, wobei er die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in Tibet förderte und die engen Beziehungen zwischen der tibetischen und der Han-Nationalität vertiefte und dadurch große Beiträge zur Entwicklung des einheitlichen Staates mit vielen Nationalitäten, China, in der Geschichte leistete. Prinzessin Wen Cheng mit ihrem umfangreichen Wissen und Weitblick scheute weder Schwierigkeiten noch Gefahren und heiratete den tibetischen König in Tibet, um den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen der Tang-Dynastie und dem Königreich Tubo auszubauen, die engen freundschaftlichen Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen der tibetischen und der Han-Nationalität zu vertiefen. Damit leistete Wen Cheng ebenfalls einen Beitrag von historischer Bedeutung.

All dies ist inzwischen nicht nur Teil der Annalen, sondern auch sich Han-Chinesen und Tibeter dies sehr zu Herzen genommen.

Chinas Tibet-Kulturwoche in Wien eröffnet

Beijing Rundschau

Die chinesische Tibet-Kulturwoche 2006 ist am 23. Oktober feierlich in der österreichischen Hauptstadt Wien eröffnet worden.

Der chinesische Botschafter in Österreich Lu Yonghua sagte bei der Eröffnung, Chinas Tibet-Kulturwoche sei ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten anlässlich des 35. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Österreich. In Österreich findet aus diesem Anlass das "China-Jahr" statt.

Ferner wies der stellvertretende Präsident der Chinesischen Gesellschaft für Internationalen Kulturaustausch Li Guangwen darauf hin, dass Chinas Tibet-Kultur-Woche ein Fenster für das österreichische Volk ist, tibetische Kultur und die Tibeter kennen zu lernen. Er zeigte sich dvon überzeugt, dass durch diese Veranstaltung die kulturelle Kooperation zwischen Tibet und Österreich gefördert werde.

Chinas Tibet-Woche 2006 findet vom 18. bis zum 29. Oktober in Wien, Linz und Salzburg statt. Tibetische Gesänge und Tänze sollen ergänzt durch Bilder aus Tibet der österreichischen Bevölkerung die reichhaltige nationale Kultur und typische Sitten und Gebräuche aus Tibet anschaulich machen.

 

Chinas Tibet-Kulturwoche im Focus der österreichischen Medien

Die chinesische Tibet-Kulturwoche 2006 wird von den österreichischen Medien viel beachtet. Die größte Zeitung in Österreich, die Kronenzeitung, hat ihren Lesern zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Tibet-Kulturwoche vorgestellt. Außerdem haben der Österreichische Rundfunk (ORF), die Österreichische Nachrichtenagentur und das lokale Wiener Fernsehen über die Tibet-Kulturwoche berichtet.

Der Generalsekretär des Organisationskomitees für die chinesische Tibet-Kulturwoche, Wang Pijun, erklärte, die diesjährige Kulturveranstaltung wird vom Gastgeberland Österreich mit allen Kräften unterstützt. Seit Anfang der Veranstaltung hat es in den österreichischen Medien die meisten positiven Berichte über Tibet seit Jahren gegeben. (CRI)

 

Qinghai-Tibet-Eisenbahnlinie bringt Tourismus in Tibet große Chance

Durch die Inbetriebnahme der Qinghai-Tibet-Eisenbahn ist der Tourismus in Tibet kaum noch wieder zu erkennen. Nach Schätzungen werden in diesem Jahr über 2,6 Millionen Touristen nach Tibet reisen. Die Einnahmen für Tibet aus dem Bereich Tourismus werden 2,8 Milliarden Yuan RMB betragen, was einem Zuwachs von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

 

Die Qinghai-Tibet-Eisenbahnlinie wurde am 1. Juli 2006 für den Verkehr freigegeben. Sie ist mit einer Länge von beinahe 2.000 Kilometern die längste Hochlandeisenbahnstrecke der Welt .(CRI) 

Der Potala-Palast

Der Potala-Palast, ein burgartiger weltbekannter antiker Bau auf dem Roten Hügel in Lhasa, wurde bereits im 7. Jahrhundert errichtet und blickt auf eine Geschichte von 1300 Jahren zurück.

Der Weiße Palast, ein Bestandteil des Potala-Palastes

Der Potala-Palast liegt 3700 m über dem Meeresspiegel und nimmt ein Terrain von 360 000 qm ein. Er hat eine Ost-West-Ausdehnung von 360 m und von Süden nach Norden eine Ausdehnung von 270 m. Der Hauptteil des Palastes ist 117 m hoch und hat 13 Stockwerke, er ist damit der höchst gelegene Bau der Erde und eine Kulmination von Palast-, Burg- und Klosterbau. Der Potala-Palast ist aus Stein und Holz in tibetischem Stil gebaut. Gleichzeitig ist er vom traditionellen han-chinesischen Stil geprägt: Balken, goldenes Dach und Kassettendecke. Er hat mehrere Höfe, die durch Wandelgänge miteinander verbunden sind. Der Hauptteil des Palastes unterscheidet sich klar vom Rest des Palastes, der Hauptteil wird hervorgehoben, während die anderen Bauten auch ihn in koordinierter Weise einfassen. Der großartige Potala-Palast - ein Wunder in der Baugeschichte der Welt - bietet mit seinen vielen verschiedenen Stockwerken einen schönen harmonischen Rhythmus und einen herrlichen Anblick.

Den Überlieferungen zufolge bekannte sich der Tubo-König Songzain Gambo zum Buddhismus. Nachdem er die Hauptstadt nach Lhasa verlegt hatte, las er häufig auf dem Berg in der Nähe von Lhasa Sutras und verrichtete hier Gebete, so benannte er diesen Berg „Potala“. „Potala“ ist die phonetische Transkription vom Sanskrit „Buddhas Berg“ und bezieht sich auf Tibetisch auf den Wohnort von Guanyin-Bodhisattwa. Im Jahr 641 heiratete Songzain Gambo die Tang-Prinzissin Wen Cheng. Aus Freude ließ er an der Stelle des heutigen Potala-Palastes einen Palast für die Prinzessin erbauen. Damals war dieser Palast ein neunstöckiges Bauwerk mit 999 Räumen und einem Meditationsraum, es sah herrlich und grandios aus. Aber mit der Zeit wurde der Palast mehrmals von Donnern, Blitzen und Kriegsfeuern beschädigt. Er verfiel und war unbewohnbar. Nur die Höhle für den Prinzen von Dharma und der Hauptpalast Pagbalhakang blieben erhalten. Der heutige Potala wurde im 17. Jahrhundert gebaut.

Der Rote Palast

Der Potala-Palast besteht aus zwei