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Pachtrecht für Landbesitz für weitere  50 Jahre verlängert

 


  Dharamsala, 29.1Kalon Tripa Samdhong Rinpoche welcomes Himachal Pradesh Chief  Minister Virbhadra Singh, 28 December, Photo:Prem Sood2.05  - Die Regierung des Staates Himachal Pradesh hat beschlossen, das Pachtrecht für Landbesitz für die in diesem Staat lebenden Tibetern um weitere 50 Jahre zu verlängern. Ferner soll der Exilregierung künftig erlaubt sein, Landerwerb direkt zu tätigen und zu registrieren, ohne wie bisher einen indischen Mittelsmann einschalten zu müssen.

Anlässlich der Wintersession des Himachal Pradesh Vidhan Sabha vom 26. bis 30. Dezember 2005 gab das Exilparlament Tibets ein Bankett zu dessen Ehren. Es nahmen mehr als 68 Parlamentarier des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh inklusive des Chefministers Virbhadra Singh sowie des Parlamentssprechers Gangu Ram Musafir daran teil.

Member of the Vidhan Sabha and the ATPD

 chief minister Virbhadra Singh addressing the gathering

Reception dinner by the ATPD

 

 

 

 

 

In seiner Begrüssungsansprache dankte ihnen der Vorsitzende des Exilparlamentes, Pema Jugney, für die Annahme der Einladung. Er wies auf die politische, kulturelle und religiöse Wechselbeziehung zwischen Tibet und Indien hin, dank der die tibetische Kultur nach 46 Jahre Exil immer noch lebendig sei und blüht. Er gab einen kurzen Abriss über die tibetische Exilregierung, der Zusammensetzung des Exilparlamentes sowie über den Demokratisierungsprozess innerhalb der Exilgemeinschaft.

Kalön Tripa Prof. Samdong Rinpoche dankte in seiner Ansprache der Himachal Regierung für die kontinuierliche Unterstützung sowie der entgegengebrachten warmen Gastfreundschaft  gegenüber den in diesem Staat lebenden Tibetern. Nach Karnataka in Südindien sei Himachal Pradesh der indische Gliedstaat mit der zweitgrösste Gruppe von Tibetern, die darin eine zweite Heimat gefunden hätten. Er erwähnte, dass in Himachal rund 20 Tibeterschulen existierten sowie viele Klöster, die Tibetern, Bhutanesen sowie für Personen aus anderen Himalaya Regionen eine Ausbildungsmöglichkeit böten.   

In seiner Dankesrede an das Exilparlament sagte Chefminister Virbhadra Singh, dass er und seine Regierung die Tibeter immer als ihre Familie betrachtet hätten und sich glücklich schätzen würden für die Sache Tibets etwas tun zu können. Die gütige Anwesenheit seiner Heiligkeit des Dalai Lama hätte den Bundesstaat und seine Bevölkerung gesegnet.

 

 Bericht: Emchi Tenzin Norbu 

Quelle: TibetNet

 

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