ICT,
12.10.05
Das in Washington D.C. ansässige
"Congressional Executive Commission on China" (CECC) hat
Präsident George Bush und dem amerikanischen Kongress
empfohlen, die chinesische Regierung dazu zu drängen,
den Dalai Lama zu treffen sowie den momentanen Kontakt
mit seinen Gesandten in einer substantielleren Diskussion
zu überführen.
In ihrem Jahresbericht für das Jahr
2005, der am 11. Oktober 2005 veröffentlicht wurde,
sagte die CECC: "Die Zukunft der Tibeter, ihrer
Religion, Sprache und Kultur hängt von fairen und
gleichberechtigten Entscheidung über die zukünftige
Politik ab. Diese kann nur über den Dialog erreicht werden
und der Dalai Lama ist ein unverzichtbarer Bestandteil
darin.
Um den beiden Parteien, welche in den Jahren 2003, 2004 und
2005 Dialoge geführt und sich besucht haben zu
unterstützen, sollte der Präsident und der amerikanische
Kongress die chinesische Regierung dazu drängen, den
momentanen Dialog zu einer vertieften und substanzielleren Diskussion mit dem Dalai Lama oder
seinen Gesandten zu überführen sowie zu einem direkten
Kontakt zwischen dem Dalai Lama und der chinesischen
Führung ermutigen."
Der "Congressional Executive
Commission on China (CECC)" wurde im Jahre 2000 durch
dem amerikanischen Kongress ins Leben gerufen, um die
Einhaltung der Menschenrechte durch China gemäss
internationalem Standard zu überwachen, die
Volksrepublik China zu einer Entwicklung von mehr
Rechtstaatlichkeit zu ermutigen und den Aufbau sowie
Führung einer Opferliste über Menschenrechtsverletzungen
in China zu betreiben. Die Kommission besteht aus
neun Senatoren, neun Mitgliedern des
Repräsentantenhauses und fünf hochrangigen Mitgliedern
der Administration die direkt durch den Präsidenten ernannt wurden.
"Dies ist ein ehrlicher Bericht und
gibt eine umfassende Übersicht über die
Menschenrechtslage und rechtstaatliche Situation in
China wieder", sagte der Vorsitzender der Kommission,
Senator Chuck Hagel (R-NE). "Chinas Führung wird ihren
Langfristigen Ziel einer sozialen Stabilität und
fortgesetzter wirtschaftlicher Entwicklung nicht
erreichen können, ohne eine Zukunft zu gestalten in der die
Menschenrechte für alle chinesischen Bürger
gewährleistet ist. Chinas Entwicklung wird auch
Auswirkungen auf ganz Asien und die Welt haben. Die
Einhaltung der Menschenrechte muss ein wichtiger
Bestandteil dieser
Zukunft sein", sagte Hagel.
"Dieser Bericht wiedergibt die Arbeit
der Kommission im Verlauf des Jahres und er soll die
Erkenntnis zur aktuellen Menschrechtslage und
Rechtstaatlichkeit in China vertiefen", sagte der
Co-Präsident, der Abgeordnete James A. Leach. "Der
Bericht beschreibt viele Bereiche, in denen noch einiges
unternommen werden muss, damit das chinesische Volk die in der
chinesischen Verfassung und Gesetzgebung
postulierte
Rechte in Anspruch nehmen kann", sagte Leach.
Der ganze Bericht kann
unter
www.cecc.gov.
eingesehen werden.
Übersetzung: T.N. Emchi